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x.25X.25 bezeichnet ein Protokoll für die serielle Datenübertragung. Diese CCITT-Empfehlung definiert das Paketformat für den Austausch über paketvermittelte Dienste. Im Telekommunikations-Bereich gilt das für Datex-P.
XGAeXtended Graphics Adapter Ein von IBM entwickelter Standard für Grafikkarten mit eigenem Prozessor (nicht mehr aktuell). XGA-Grafikkarten haben eine Auflösung von 1024 auf 768 Bildpunkten. -> weitere Auflösungen: siehe Grafikstandard
XMLeXtensible Markup Language XML ist - wie übrigens auch HTML - eine "vereinfachte" Version der Standard Generalized Markup Language (SGML). Die Entwicklung von XML begann 1996 und seit Februar 1998 ist XML ein W3C-Standard. An der Entwicklung haben sich unter anderem Adobe, HP, Microsoft, Netscape und Sun beteiligt. XML soll es den Web-Site-Programmierern erleichtern, SGML-Anwendungen zu schreiben und dabei eigene Dokumententypen (DTD) festzulegen. Die XML bietet nämlich viele Mechanismen, die unter anderem die Datenverwaltung im Netz erleichtern sollen, und die XML auch als Datenbankoberfläche in Intranets tauglich machen können. Ausserdem lassen sich somit strukturierte Daten über Plattform- / Betriebssystemgrenzen hinweg austauschen.
XML ist eine Methode, um strukturierte Daten - zum Beispiel Kalkulationstabellen, Adressbücher, Konfigurationsparameter, finanzielle Transaktionen, technische Zeichnungen usw. - in einer Textdatei darzustellen. Programme, die solche Daten erzeugen, können sie binär oder in einem Textformat / ASCII-Format speichern - üblicherweise wird das ASCII-Format verwendet. Das ASCII-Format erlaubt es nämlich, im Bedarfsfall die Daten auch ohne das Original-Programm anzusehen und zu pflegen. XML sieht im Quellcode beinahe so aus wie HTML. Wie
die Hypertext Markup Language verwendet XML auch Tags
und Attribute (in der Form [name="value"]); während für HTML
aber eindeutig festgelegt ist, was jedes Tag und
Attribut bedeutet, benutzt XML die Tags nur zur
Abgrenzung von Daten und überlässt ihre Interpretation vollkommen der
Anwendung, die sie verarbeitet: Wenn in einer XML-Datei also beispielsweise die
Markierung "<p>" vorgefunden wird, muss damit noch lange nicht
die Abgrenzung eines Absatzes (englisch: paragraph) gemeint sein (so ist es
zwingend in einer HTML-Datei) - je nach Kontext kann es
sich auch um eine Preisangabe, eine Bauteil-Eigenschaft, eine Person oder ein(e)
..... handeln. XML ist eine Familie von Techniken. XML selber spezifiziert, was "Tags" und "Attribute" sind. Um XML herum gruppiert sich dann noch eine wachsende Anzahl optionaler Module, die weitere Tags, Attribute und Richtlinien für spezifische Aufgaben bereitstellen. Beispiele:
Es gibt ständig weitere Module und Werkzeuge, die bereits verfügbar sind oder sich in Entwicklung befinden. Zu beachten sind hier die "technical report pages" des W3C. Da XML üblicherweise ein Textformat ist, sind XML-Dateien prinzipbedingt fast immer grösser als vergleichbare binäre Formate. Das war eine bewusste Entscheidung der XML-Initiatoren. Denn durch das Textformat lassen sich XML-Dateien bei Bedarf auch mit ganz einfachen Mitteln - z.B. einem normalen Texteditor wie Notepad - pflegen; der Nachteil der Datei-Grösse kann dagegen an anderer Stelle meist kompensiert werden: Festplattenplatz ist in diesem Rahmen heutzutage kein Thema mehr, und Komprimierungs- / ZIP-Programme können Dateien sehr gut und sehr schnell zusammenstauchen. Diese Programme sind für fast alle Plattformen verfügbar (und meistens kostenlos). Ausserdem können Kommunikationsprotokolle wie Modem-Protokolle und HTTP Daten automatisch komprimieren und damit vergleichbar Bandbreite sparen wie ein binäres Format. XML ist lizenzfrei, plattformunabhängig und gut unterstützt. Auffallend ist die grosse und ständig wachsende Ansammlung von Werkzeugen.
XMSeXtended Memory Specification Ein von Intel, Microsoft und Lotus gesetzter Standard für die Speicherverwaltung oberhalb der 1 MB Grenze. Dieser Speicher kann erst ab 286er Prozessoren angesprochen werden. Unter DOS kann dieser Speicher nur mit einem speziellen Treiber (HIMEM.SYS) genutzt werden.
XSLExtensible Stylesheet Language (Englisch: "erweiterbare Stilvorlagen-Sprache") XSL ist die auf XML basierende Weiterentwicklung der Formatierungssprache CSS, die mit dem Ziel grösserer Kompatibilität entwickelt wurde und als der zukünftige Standard für Internetseiten gilt.
XSLTExtensible Stylesheet Language Transformations Bildet die Brücke zwischen XML und HTML, ebenso wie es die Übertragung zwischen verschiedenen XML Vokabularien ermöglicht.
XviDXviD (rückwärts DivX) ist die Weiterentwicklung des von "Project Mayo" (alias DivXNetworks) ins Leben gerufenen "OpenDivX"-Projekts. Leider ist aufgrund Streitereien zwischen den XviD-Entwicklern und Sigma Designs, welche den fast identischen RealMagic MPEG-4 Codec (RMP4) veröffentlicht haben, die Weiterentwicklung zur Zeit gestoppt worden. Ziel ist es einen 100% ISO konformen und für jedermann kostenlosen MPEG-4 Codec zu entwickeln. Er ist jetzt bereits von Geschwindigkeit und Qualität ebenbürtig zu DivX5. Es handelt sich hierbei um eine "abgespaltene" MPEG-4 Variante. Die Videofiles laufen wie DivX Filme mit der Endung AVI.
ZeilenfrequenzDie Zeilenfrequenz ist eine andere Bezeichnung für die Horizontal-Ablenkfrequenz. -> siehe Horizontal-Ablenkfrequenz
Zink-Luft-BatterieDiese Art wird vorwiegend in Hörgeräten eingesetzt und weist zur Zeit die grösste Energiedichte unter allen Batterien auf. In Gebrauch, also mit entfernter Dichtung, ist die sehr hohe Selbstentladung ein grosser Nachteil dieser Technik. -> siehe auch: Batterie
Zweikanal-TonDer Zweikanal-Ton, der hauptsächlich in der Fernsehtechnik ein Begriff ist, ist eine spezielle Form der Tonübertragung bei Fernsehsendungen. Sie wird häufig bei Spielfilmen und Live-Übertragungen von z.B. Sportsendungen, welche in zwei Sprachen, beispielsweise Deutsch und Englisch, kommentiert werden, verwendet. Grundsätzlich steht pro Fernseh-Kanal ein Bild- und zwei Tonkanäle zur Verfügung. Bei Mono-Sendungen wird der Mono-Ton auf Audio-Kanal 1 übertragen. Bei Stereo-Sendungen werden die beiden Ton-Kanäle zur getrennten Übertragung des linken und rechten Ton-Signals genutzt. Gleichzeitig wird eine Stereo-Kennung übertragen. Der Fernseher erkennt also automatisch, dass ein Stereo-Ton vorhanden ist und schaltet auf Stereo um. Auch bei Stereo-Sendungen kann manuell auf Mono umgeschalten werden. Die Übertragung von Zweikanal-Sendungen sei an einem Beispiel eines
amerikanischen Spielfilms mit Original- und Synchron-Ton erklärt:
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