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TagEnglisch: "Etikett" oder "Auszeichnung" Neben dem eigentlichen Text enthalten z.B. HTML- oder XML-Dateien (aber auch PDF- oder WinWord-Dokumente) spezifische Markierungen, die so genannten "tags". Die Tags werden im Quelltext des Dokumentes durch spitze Klammern markiert. Fast alle Markierungen bestehen aus einem einleitenden und einem abschliessenden Tag. Der Text dazwischen ist der "Gültigkeitsbereich" für die betreffenden Tags.
TaktEin Takt bezeichnet einen in regelmässigen Abständen wiederkehrenden
Impuls. -> siehe auch: Frequenz, Hertz
TaktfrequenzDie Taktfrequenz bezeichnet beispielsweise bei Prozessoren die Rechenschritte pro Sekunde und wird dabei in Hertz angegeben. -> siehe auch: Takt, Frequenz, Hertz
TaktrateTaktrate ist eine andere Bezeichnung für Taktfrequenz. -> siehe: Taktfrequenz TCPTransmission Control Protocol Hierbei handelt es sich um ein Standard-Protokoll im Internet und Intranet, sowie in
WAN und Unix-Netzen. Das TCP baut darauf auf, sorgt für die Einsortierung der Pakete in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger und bietet die Sichererstellung der Kommunikation durch Bestätigung des Paket-Empfangs. Es korrigiert Übertragungsfehler automatisch. Am 2.1.1983 wurde im damaligen Arpanet das Protokoll getauscht: Innerhalb weniger Stunden wechselten die meisten Rechner vom veralteten NCP (Network Core Protocol) zu TCP/IP. Der Wechsel ging ohne grössere technische Probleme vonstatten, hatte doch das Technik-Team um Jon Postel bereits Mitte 1982 einen ganzen Tag lang NCP gestoppt und das neue TCP/IP laufen lassen. TCP/IP wurde von einer Gruppe um Vint Cerf und Robert Kahn entwickelt. Das maschinenunabhängige Protokoll bildet mit der Version IPv4 das technische Herzstück des Internets. Dabei war das seit 1974 in der Entwicklung befindliche TCP und die ab 1978 als TCP/IP entwickelte Suite nicht für einen solchen Einsatz vorgesehen: "Wir hatten schon eine gute Vorstellung davon, wie TCP/IP skalieren könnte, also auf allen möglichen Systemen arbeiten würde. Aber wir glaubten nicht, damit gegen OSI durchzukommen. Besonders bei euch in Europa glaubte jeder nur an OSI und gab TCP/IP eine Überlebenschance von drei, vier Jahren", erklärte Vint Cerf in einem früheren Interview mit "heise online". In jahrelanger Kommissionsarbeit wurde jede Einzelheit von OSI festgeschrieben, während sich TCP/IP in der Praxis bewähren konnte. Der Sieg der "chaotischen" Internet-Technik in Form von TCP/IP über die ISO-Anstrengungen wird auf den März 1985 datiert, als über 250 Industrievertreter im Rahmen des IEEE-Kongresses Infocom 85 in einem dreitägigen Workshop mit den Feinheiten von TCP/IP vertraut gemacht wurden.
TFTThin Film Transistor TFT ist die heutzutage standardmässig verwendete Technik bei Flachbildschirmen. Sie liefert gegenüber DSTN-Displays einen höheren Kontrast und ein besseres Bild. -> siehe auch: LCD
THDTotal Harmonic Distortion Andederer Begriff für Klirrfaktor. -> siehe: Klirrfaktor
THXTHX ist eine Abkürzung die im Allgemeinen als Tomlinson Holman
Experiment gedeutet wird, benannt nach dem Technikchef der Firma Lucasfilm, Tomlinson Holman. Andererseits kann es auch eine Anspielung an den Film THX-1138 sein, dem ersten Kinofilm bei dem George Lucas Regie führte. Was unterscheidet nun Home-THX vom normalen Dolby Surround?
Es gibt noch einen alles entscheidenden Unterschied zur normalen Heim-Dolby-Surround-Anlage. Die vorhandenen HiFi-Lautsprecher können nicht verwendet werden, falls Sie Wert auf eine optimal abgestimmte THX-Anlage legen, ansonsten kommen die meisten Vorteile der THX-Elektronik auch mit normalen HiFi-Boxen zur Geltung. Sie sollten bedenken, dass die meisten THX-Systeme mehr auf den Filmklang als auf HiFi abgestimmt sind. Eine THX-Anlage wird eine sehr gute HiFi-Anlage schwer ersetzen können.
TIF / TIFFTagged Image File Format Das TIF-Format ist plattformunabhängig und wird zur Ausgabe an einen Druckservice oder in DTP-Programmen verwendet. Es unterstützt die verlustfreie LZW-Komprimierung, welche die Dateigrösse verkleinert ohne den Inhalt des Bildes zu verändern. Zudem kann es unterschiedliche Farbtiefen, wie 16-bit, 24-bit und 32-bit mit Alphakanal speichern.
TIGATexas Instruments Graphics Architecture Ein vom US-Hersteller Texas Instruments entwickelter Grafikkartenstandard, der in der ersten Hälfte der 90er Jahre für
CAD-Anwendungen unter DOS sehr populär war. TIGA-Grafikkarten - wie die miro741 oder miroTIGER - verfügten über einen
Grafikprozessor und konnten alle Grafikfunktionen - besonders die vektorlastigen - unabhängig vom Computer ausführen.
Time-Shift / Time SlipFrei übersetzt bedeutet Time-Shift "zeitversetztes Fernsehen". Sobald Time-Shift gestartet wird, nimmt der TV-Tuner im Hintergrund die laufende Sendung auf. Das Besondere dabei: Aufnahme und Wiedergabe können gleichzeitig ablaufen. Damit wird es möglich, beim Fernsehen "Pause" zu drücken und sogar zurück zu spulen. Die Wiedergabe wird an der angehaltenen Stelle zeitversetzt fortgesetzt. Dank dieser Technologie verpasst man keine Sekunde einer wichtigen Sendung. "Time-Shift", "Time-Shifting", "Time-Slip" und "Chase Play" werden als Synonyme verwendet.
TimerDer Timer (englisch) bezeichnet eine Zeitfunktion, ähnlich einer Stoppuhr. Timer werden häufig in Verbindung mit Aufnahmegeräten verwendet. Beispiel Videorecorder: Es existieren verschiedenste Arten von Timern:
TMDSTransition Minimized Differential Signaling ist ein von Silicon Image entwickelter Standard, um Daten digital zu einem Gerät zu transportieren. Dieser Standard wurde dahingehend entwickelt, elektromagnetische Störungen weitgehend zu minimieren. Bei DVI-Übertragungen wird TMDS dazu benutzt, extrem hochauflösende Displays anzusteuern. Wegen des physikalischen Gesetzes der Kupferbarriere ("Cupper barrier") können Daten nur mit bis zu 165MHz übertragen werden, was eine maximale Auflösung von 1600 x 1200 Pixel (UXGA) ermöglicht. Bei DVI-Kabeln werden deswegen zwei getrennte TMDS-Leitungen genutzt, um 3,3 Megapixel pro Sekunde zu transportieren, dies ermöglicht Auflösungen von bis zu 2048 x 1536.
TMPGDer TMPG-Encoder verbindet eigentlich alle wichtigen Features, die man für gute Videobearbeitung braucht, egal ob Umwandeln, Schneiden, Zusammenfügen oder Multiplexen, der TMPG-Encoder kann alles. So macht es dieser kleine Helfer möglich, zum Beispiel vom SVCD Format ins VCD Format umzuwandeln, oder geteilte Videos wieder zusammen zu fügen, aber auch ganze Videodateien zu teilen, falls der Film mal zu gross für einen einzigen Rohling sein sollte. Unterstützt werden MPEG-1-, MPEG-2- sowie AVI-Dateien.
TOSLinkStandardisierte, optische Digitalschnittstelle in Verbindung mit Glasfaserkabeln.
TransflektivTransflektive Displays nutzen das Umgebungslicht als Lichtquelle. Das bedeutet, dass die Bildschirmhelligkeit mit ansteigender Umgebungsbeleuchtung steigt.
TrappingTrapping ist eine Technologie, die aus dem professionellen Offset-Druck kommt. Sie bewirkt, dass keine weissen Zwischenräume zwischen den angrenzenden Farbflächen sichtbar sind und die Farben direkt aneinander liegen. Dies passiert ganz automatisch, ohne dass aufwändige Einstellungen notwendig sind.
TripleHeadGrafikkarte mit 2 Monitor-Anschlüssen, 1 Anschluss kann jedoch durch ein
Verteilerkabel mit einem dritten Monitor erweitert werden.
TTFTrue Type Font Mit der Erfindung der beweglichen Lettern (Buchstaben) durch Johann Gutenberg hat der Buchdruck eine grosse Veränderung durchgemacht, denn Gutenbergs Technik ermöglichte erstmals rationelle Textreproduktion. Seit dem DTP-Boom erfährt der Druck eine erneute Revolution, zu der die Truetype-Technologie und die PostScript Type 1-Fonts massgeblich beigetragen haben. Beide Schrift-Technologien werden nicht als Punktemuster, sondern mittels Vektoren beschrieben und können ohne Qualitätsverlust in der Grösse geändert (skaliert) werden. Die Dateierweiterung lautet *.TTF.
TTFFTime To First Fix Leistungsmerkmal von GPS-Empfängern: Zeit bis zur ersten Positions-Erkennung.
TTLTransistor-Transistor-Logik Ist ein Technologie, welche die Farben digital auf dem Bildschirm ansteuert. Mit der TTL-Methode können die einzelnen Farben Rot, Grün und Blau nur ein- oder ausgeschaltet bzw. mit einem Intensitätssignal versehen werden. Damit sind maximal 64 Farben darstellbar. Alte Standards wie MDA, CGA und EGA wurden für TTL-Signale entwickelt. Seit VGA arbeiten die meisten Grafikstandards analog. Erst mit der Einführung von LCD-Displays wurden digitale Standards wieder aktuell. |
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