S |
||||||||||||||||
SampleEin Sample ist das digitale Abbild eines akustischen Ereignisses - sei es ein Geräusch, Musik oder Sprache. Unter "Sampeln" versteht man die digitale Aufzeichnung.
SamplingDigitalisieren von Tönen und Geräuschen mit dem PC. Der Ton ist eine sehr wichtige Komponente der meisten Medienproduktionen. Genau wie Videosignale muss analoges Tonmaterial digitalisiert bzw. gesampelt werden, damit es auf Videoband aufgenommen werden kann. Glücklicherweise kann es sehr viel einfacher als Videomaterial digitalisiert werden. Beim Sampeln von analogem Tonmaterial wird der Ton in Frequenzen zerlegt. Zum Digitalisieren von Tonmaterial sind zwei Schritte erforderlich - das Einstellen der Lautstärke, um Verzerrungen zu vermeiden, und das Einstellen der Tonauflösung oder der Tonqualität. Die Qualität (oder Auflösung) des digitalisierten Tons sowie die Grösse der Audio-Datei hängen von der Samplerate und dem Format des Tonmaterials ab. Die Samplerate misst - ähnlich wie die Framerate beim Digitalisieren von Video - die Anzahl der Frequenzen, in die der Ton zerlegt wird. Das Format misst - ähnlich wie die Farbtiefe - die Anzahl Töne pro Aufnahme. Je höher Samplerate und das Format, desto besser ist die Klangqualität:
Sampling-RateDie Sampling-Rate bestimmt beim Digitalisieren von Musik oder Geräuschen, wie oft das anliegende analoge Audiosignal pro Sekunde von der Soundkarte abgetastet werden soll. Bei einer Sample-Rate von 44.1 kHz (Sample-Rate einer Audio-CD) wird das Audiosignal 44'100 Mal pro Sekunde abgetastet. Generell gilt: Je höher dieser Wert ist, desto besser ist das gesampelte Ergebnis. Allerdings steigt der Speicherbedarf bei höherer Sample-Rate immens an.
SATASerial ATA SATA ist der neue Standard für kommende PC Systeme. Mit dieser neuen Übertragungstechnik sind Geschwindigkeiten bis zu 150 MB/s (später sogar bis zu 600 MB/s!!) möglich. Die maximale Kabellänge bei diesem Standard beträgt 1 m. Es werden alle ATA und ATAPI Geräte, wie zum Beispiel Festplatten, CD-ROM, DVD usw. unterstützt. Die Stecker sind kodiert, so dass keine Verpolung möglich ist. Das jumpern entfällt, es gibt keine Terminatoren und an jedem Kabel hängt nur ein Gerät. Die anzuschliessenden Geräte können im eingeschalteten Zustand des Rechners angeschlossen und installiert werden (Hot-Swap). Die seriellen ATA Kabel haben nur noch 4 Signalleitungen was eine wesentlich dünnere Bauform erlaubt und somit eine noch bessere Luftzirkulation im Gehäuse zulässt. Technische Entwicklung von Serial-ATA
Vorteile von SATA gegenüber PATA
-> siehe auch ATA
SATA IISerial ATA II Serial-ATA II ist die zweite Generation der seriellen Schnittstelle und als Erweiterung zu sehen. Der Fokus von Serial-ATA II liegt auf mehr Funktionen für den professionellen Einsatz bei gleichzeitiger Kompatibilität zum aktuellen Serial-ATA-1.0-Standard. So lassen sich die Stecker und Kabel der ersten Generation auch mit den schnelleren SATA-II-Geräten betreiben. Die neuen Features von SATA II sollen der seriellen Schnittstelle den Weg in Server sowie netzwerkbasierte Speicherlösungen ebnen. Ein Beispiel sind erweiterte InfoRAID-Funktionen. Serial-ATA II besitzt auch ein effizientes Native Command Queuing NCO. Die Technologie erlaubt der Festplatte, Schreib- und Lesebefehle intelligent neu zu ordnen, um sie dann optimiert in neuer Reihenfolge auszuführen. Dabei steigt die Performance bei gepufferten Workloads durch Minimierung der Magnetkopfbewegungen - beziehungsweise der Latenzzeiten. Serial ATA II sieht auch den Betrieb von mehr als nur vier Devices vor. Die Hotplug-Fähigkeit von Serial-ATA 1.0 erweitert Serial ATA II zudem um Features, die für Storage-Subsysteme notwendig sind. So wird die bereits verabschiedete Digital-1.1-Spezifikation beispielsweise für ein asynchrones Signal-Recovery nach einem Signalverlust oder dem Hotplug eines Devices sorgen. Über eine asynchrone Erkennung von ATAPI-Geräten sieht Digital 1.1 auch vor, dass der Host-Controller nicht ständig nach Änderungen in der Präsenz von Geräten pollen muss.
SCART
Standard-Steckverbinder für Audio- und Video-Geräte, insbesondere Fernseher und Videorekorder. Er ist auch unter den Benennungen Peritel und Euroconnector bekannt. Der SCART-Anschluss wurde ursprünglich in Frankreich entwickelt, um Importe von Fernsehgeräten aus anderen Ländern zu verhindern. Ursprünglich gab es in Frankreich Gesetze, die den Import von TV-Geräten nur dann erlaubten, wenn der spezielle Schwarz-Weiss Standard mit 819 Zeilen unterstützt wurde. Da dieser nur in Frankreich verwendet wurde, wurden die Hersteller in anderen Ländern gezwungen, hohe Entwicklungskosten für die Unterstützung dieses Standards aufzuwenden, so dass es fast keine Importgeräte gab. Nachdem allerdings der 819-Zeilen Standard in Frankreich nicht mehr verwendet wurde, gab es auch keine plausiblen Gründe für diese Importbeschränkung. An deren Stelle wurde es nun Pflicht, den SCART-Anschluss einzubauen. Da dies nur einen geringen Mehraufwand für die Hersteller bedeutete, und die Vorteile schnell erkannt wurden, wurde er schnell zu einem Standard bei der Entwicklung billiger Videorekorder. Vor der Verwendung des SCART-Anschlusses, waren viele herstellerspezifische Anschlüsse vorhanden, die es oftmals verhinderten, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander verbunden werden konnten. Es gab sowohl Unterschiede bei den Abmessungen der Stecker, als auch den elektrischen Spezifikationen der Signale. Der SCART-Anschluss versucht den Anschluss verschiedener Geräte zu vereinfachen und zu vereinheitlichen, da er alle nötigen Signale in einem einzigen mehrpoligen Stecker enthält und einen herstellerübergreifenden Standard bildet. Ebenso macht es seine Bauform unmöglich, den Stecker falsch anzuschliessen. Was die Kontaktsicherheit betrifft, ist SCART jedoch mehr als bedenklich; nur allzu gern verbiegen sich einzelne Pins oder es bleiben auch gelegentlich Abschirmbleche komplett in der Buchse des Empfängers stecken. Über SCART lassen sich die Signalformen FBAS (auch CVBS genannt), S-Video sowie RGB übertragen. Da bei RGB über die Leitungen 7, 11 und 15 keinerlei Impulse zur Synchronisation mitgesendet werden, bedient sich der Empfänger bei angelegter RGB-Schaltspannung (Pin 16) des zusätzlich mitübertragenen Signals am Videoeingang (Pin 20). In den meisten Fällen wird statt der benötigten Impulse ein vollwertiges (F)BAS-Bild übertragen. Leider ist es nicht möglich, RGB und S-Video simultan zur Verfügung zu stellen, da bei letzterem der Pin 15 für die Übertragung des separaten Farbsignals
(Chrominanz) "missbraucht" wird. SCART - Steckerbelegung +------------------------------------------+ | 1 3 5 7 9 11 13 15 17 19 | 21 (= äusseres Abschirm-Blech) | \ | 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 \ +--------------------------------------------+ Pin 1
SCMSSerial Copy Management System Dieses System wurde nach der Markteinführung der ersten DAT-Recorder entwickelt und verhindert, dass man von einer digitalen Kopie eine weitere digitale Kopie erstellen kann. Die Informationen des SCMS sind im Subcode jedes digitalen Audio-Datenträgers enthalten und werden bei einem Kopierversuch vom Recorder gelesen und ausgewertet. Je nach dem, ob eine Kopiererlaubnis für den Datenträger besteht oder nicht, wird die Record-Funktion gesperrt oder freigegeben. Beim Kopieren eines digitalen Datenträgers wird im Subcode der neu entstandenen Kopie vermerkt, dass dies bereits eine Kopie ist, welche, je nach SCMS-Stufe, dann nicht mehr weiter kopiert werden kann. Es existieren vier verschiedene Stufen des SCMS:
Des Weiteren wird SCMS auch bei digital ausgestrahlten Rundfunksendungen mitgesendet.
ScriptEin Script ist eine Textdatei in einer Programmiersprache, in der für einen Interpreter lesbare Befehle stehen. Ein solcher Interpreter kann eine Betriebssystem-Shell sein, es gibt aber auch spezielle Programme, die ihre eigene Script-Sprache haben.
SCSISmall Computer System Interface Hiermit wird eine Schnittstelle bezeichnet um diverse SCSI-Geräte zu betreiben (z.B. verschiedene Laufwerke, Scanner, usw.). SCSI-Geräte sind üblicherweise schneller als herkömmliche
IDE-Geräte und erlauben in der Regel auch höhere Übertragungsraten. Um die grosse Flut der SCSI-Namengebungen einzudämmen, beschränkte die STA (SCSI Trade Association) die Anzahl der SCSI-Bezeichnungen auf folgende Typen:
Da bei den verschiedenen Herstellern zum Teil abweichende Bezeichnungen und Typenkombinationen zu finden sind, haben wir hier alle bekannten (1997), oben genannten SCSI-Definitionen kurz vorgestellt.
SCSI 1Dieser Standard ist die Mutter aller SCSI-Standards. Er definiert die asynchrone, 8 bit breite Datenübertragung mit maximal 5 MB pro Sekunde. Auf dieser Vereinbarung bauen alle anderen Standards auf. Adapter, die nur die SCSI-1-Norm unterstützen, sind mittlerweile komplett vom Markt verschwunden. -> siehe SCSI
SCSI 2Der SCSI-2-Standard stellt einen erweiterten Befehlssatz zur Verfügung. Dieser Dialekt dient sämtlichen Controllern immer noch zur ersten asynchronen Kontaktaufnahme mit den angeschlossenen Geräten. Der maximale Datendurchsatz bleibt auch hier, wie bei SCSI-1, bei 5 MB pro Sekunde, wird aber bereits synchron realisiert. SCSI-2 bezeichnet ebenfalls das Übertragungsprotokoll, welches alle Hostadaptern dieser Klasse gemeinsam verwenden. Das heisst, dass auch ein Ultra-Wide-SCSI-Adapter ungeachtet der maximalen Geschwindigkeit mit dem in SCSI-2 definierten Befehlssatz und Protokoll arbeitet. -> siehe SCSI SD Memory CardEine "Secure Digital Memory Card" (dt. "Sichere digitale Speicherkarte") ist ein digitales Speichermedium. Die Speicherkarte besitzt einen integrierten Controller. Sie ist nur 32x24x2,1 mm gross. Übliche Speicherkapazitäten sind 64 MB, 128 MB, 256 MB, 512 MB, 1024 MB (1 GB) und 2048 MB (2 GB). Lag bisher die Übertragungsgeschwindigkeit bei ca. 3.600 kB/s lesen und 800 kB/s schreiben, so gibt es mittlerweile so genannte Highspeed-Karten mit Übertragungsraten von 7.000 kB/s lesen und 3.500 kB/s schreiben. Die maximalen Werte schwanken jedoch stark und sind vom Hersteller und den zur Nutzung verwendeten Geräten abhängig. Geräte die für eine SD-Karte ausgelegt sind, können meist auch mit einer Multimedia Card betrieben werden, da diese die selben Masse hat, nur etwas dünner ist. Geräte, die für eine Multimedia Card ausgelegt sind, sind jedoch meist nicht kompatibel mit SD-Karten, da dafür der Einschub zu dünn ist.
SDIOSecure Digital Input/Output Steckplatz für PDAs und Handys auf Grundlage der SDIO-Technologie; dieser Steckplatz dient zum einen als Speichererweitungsmöglichkeit mit SD-Cards; andererseits können aufgrund des Input/Output-Modus für ein- und ausgehende Befehle auch externe Geräte wie Digitalkamera oder GPS-Empfänger angeschlossen oder zusätzliche Funktionen wie Bluetooth oder WLAN eingebaut werden.
SDLCSynchronous Data Link Control SDLC bezeichnet das gängigste bitorientierte Übertragungsprotokoll in SNA-Netzwerken (Systems Network Architecture) zur Verbindungssteuerung und synchronen Datenübertragungen. Aus SDLC wurde eine Vielzahl anderer Protokolle (z.B. HDLC und LAP-B) abgeleitet. SDLC ordnet die Informationen in strukturierten Einheiten (Rahmen) an.
SDRAMSynchronous DRAM Der Nachfolger von EDO synchronisiert sich mit dem Systemtakt, der den Prozessor kontrolliert. Das verhindert Zeitverzögerungen beim Zugriff. Eine Datenserie (Burst) wird zügig übertragen. SDRAM hat eine völlig andere Architektur als klassisches DRAM und ist wesentlich schneller. Diesen Speichertyp gibt es als 168-polige DIMM-Module für Systeme mit 66 MHz und 100 MHz Bus-Takt. -> siehe RAM
SecaSeca bezeichnet die hauseigene Verschlüsslungsnorm des französischen Programmanbieters Canal+.
SECAMSequential Couleur Avec Mémoire SECAM ist die Fernsehnorm, die in Frankreich, Russland, dem Mittleren Osten, in Afrika und in einigen Ländern Osteuropas benutzt wird. Die drei grossen Fernsehstandards SECAM, PAL und NTSC sind alle inkompatibel zueinander, eine Umwandlung in das jeweils andere Format ist möglich, bringt aber Qualitätsverluste mit sich.
Seriell PortIm Gegensatz zum parallel Port werden bei der seriellen Schnittstelle die Daten nacheinander (in Serie) übertragen. Die serielle Schnittstelle wird auch RS-232 genannt. -> siehe RS-232
ServerEnglisch: "to serve" -> dienen, jemanden versorgen Ein Server ist ein zentraler Rechner in einem Netzwerk, der den Arbeitsstationen / Clients Daten, Speicher und Ressourcen zur Verfügung stellt. Auf dem Server ist das Netzwerk-Betriebssystem installiert, und vom Server wird das Netzwerk verwaltet. Im Internet sind Server Knotenpunkte des Netzes. Ein Server kann aus einem Rechner mit zugehörigem Betriebssystem und einem
Dienstprogramm bestehen. Gleichermassen kann aber auch nur ein Programm gemeint
sein, das einen bestimmten Dienst wie einen DNS oder
Web-Service bereitstellt. Aber diese Dienstprogramme sollen hier keine Rolle
spielen, sind sie doch im Endeffekt nur als Anwendung erwähnt.
SGMLStandard Generalized Markup Language SGML ist die Nachfolgerin der Generalized Markup Language (GML), die von Charles Goldfarb, Edward Mosher und Raymond Lorie bei IBM entwickelt wurde. Die Standard Generalized Markup Language, die in den frühen 80er Jahren entwickelt wurde, ist seit 1986 eine ISO-Norm (ISO 8879:1986) und fand eine breite Anwendung für grosse Dokumentationsprojekte. SGML erlaubt es, Auszeichnungssprachen zu entwerfen. Die bekanntesten Anwendungen von SGML sind HTML und XML. SGML bildet damit - zumindest indirekt - einen Grundpfeiler des WWW.
SIPSession Initiation Protocol SIP ist ein in der IP-Telefonie häufig angewandtes Protokoll. Es handelt sich dabei um ein Netzwerkprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern. Das Protokoll wird in den RFC 3261 (früher RFC 2543) spezifiziert. Im Gegensatz zu Sykpe handelt es sich um einen offenen Standard. Die SIP-Server sind verteilt, also weniger anfällig auf Angriffe und Störungen.
SIRStandard-IrDA, IrDA 1.0 -> siehe IrDA
SIMMSingle In-line Memory Module Englische Bezeichnung für ein Speichermodul mit einer Kontaktreihe - auch PS/2-Module
gennant. -> siehe RAM
SLDRAMSynchronous Link DRAM Im September 1998 wollte Mosaid erste Muster seiner Synchronous-Link-DRAM-Chips an Compaq, Hewlett-Packard und IBM ausliefern. Diese 64-bit-Chips schaffen laut Hersteller Datenraten von bis zu 800 MB/s. SLDRAM soll hauptsächlich in High-End-PCs und Servern eingesetzt werden.
Sleeve bearing-> siehe Gleitlager SLIScalable Link Interface bzw. Scanline Interleaving Scanline Intervleaving war eine Technologie von 3dfx, welche den Einsatz von zwei Voodoo-Grafikkarten ermöglichte. 2004 wurde die Idee von nVIDIA(welche 3dfx übernommen hatte) wieder aufgegriffen und als Scalable Link Interface vermarktet. SLI ist daher auch keine freie Bezeichnung, sondern ein eingetragenes Markenzeichen von nVIDIA. Durch das parallel Schalten von mehreren Grafikkarten bzw. Chips/Chipsätzen wird die Rechenarbeit auf mehrere Chips verteilt. Die eine Karte übernimmt dann das Rendering der einen Hälfte der Bildschirmzeilen, den Rest übernimmt die andere. Entweder werden zwei Grafikkarten mit einem Adapterstecker verbunden oder zwei Chipsätze auf einer Karte untergebracht.
Weitere Informationen bei Tom's Hardware Guide und nVidia. SLIPSerial Line Internet Protocol SLIP dient der Übertragung von IP-Paketen über serielle Leitungen, zum Beispiel Modem-Verbindungen. Obwohl kein offizieller Standard, ist SLIP sehr verbreitet. Neben seiner Beschränkung auf ein einziges Netzwerkprotokoll (IP) hat SLIP den Nachteil, dass es weder eine Fehlererkennung/-korrektur noch standardisierte Mechanismen zum Austausch von verbindungsrelevanten Daten (IP-Adressen der beiden Teilnehmer usw.) bereitstellt. Darum verliert SLIP zur Zeit Boden gegenüber dem PPP-Protokoll.
Slot
Slot 1: Slot 2: Der Slot 1 oder "242-contact slot connector" ist Intels Ablösung des Sockel 7. Durch eine veränderte
Prozessor-Architektur war ein neues Sockelkonzept nötig geworden. Dies führte zur Einführung des Slot 1 Anschlusses mit 242 Pins in zwei Reihen übereinander und einer Kerbe in der Anschlussleiste, um korrektes Einstecken in den Slot zu gewährleisten. Der Slot 2 oder "330-contact slot connector" ist eine Erweiterung des Slot 1 und wurde speziell für den
Server-Prozessor Intel
Pentium II Xeon im SECC-Gehäuse ausgelegt. Der Slot 2 hat 330 Pins in drei Reihen übereinander und zwei Kerben, um Verwechslungen mit Slot 1
Prozessoren zu vermeiden. Der Slot 2 ist oft mit "SC330" beschriftet. In den Slot A passt nur der Athlon von AMD - den gab es allerdings in mehreren Versionen mit unterschiedlichen Taktraten (500 bis 850 MHz, abgestuft in 50-MHz-Schritten). Seine Fliesskomma-Einheit ist der des Pentium III überlegen - damit eignet er sich besser für 3D-Spiele. Zur CeBIT 2000 haben Asus, Biostar, Elitegroup, Epox, MSI und QDI erste Slot-A-Platinen vorgestellt. Der Slot A hat 242 Kontakte. Er unterstützt bereits 200 MHz Systemtakt und ist sogar schon für 400 MHz ausgelegt. Zwei Chipsätze erschienen im März 2000: AMDs Irongate und VIAs Apollo KX133.
Smart-CardEine Smart-Card wird meistens zur Freischaltung eines Pay-TV-Kanals gebraucht. Sie sieht aus wie eine Telefonkarte und wird in den Decoder-Schlitz (CAM-Modul) eines Empfängers gesteckt um die abonnierten Programme frei zu schalten. Der in der Karte integrierte Chip enthält alle Informationen um die entsprechende Programme zu entschlüsseln. Solche Karten können mit der richtigen Ausrüstung auch selber am PC programmiert werden.
SMBServer Message Block SMB bildet das Rückrat des Windows Networking im LAN. Windows basierte Computer tauschen Informationen über SMB miteinander aus. SMB kann auch über das Internet verwendet werden, da es sowohl auf der Grundlage von TCP/IP als auch auf anderen Protokollen betrieben werden kann. Eine zukünftige Version von SMB liegt der IETF als Vorschlag vor - CIFS soll zukünftig mehr Flexibilität bei der Kommunikation über das Internet bieten.
SMPSymmetrisches Multiprocessing. System, bei dem mehr als ein Prozessor zur Ausführung von Programmen verwendet wird. Eine Komponente des Betriebssystems (Scheduler) ist für die Verteilung der Aufgaben auf die einzelnen Prozessoren zuständig.
SMSSMS steht in Zusammenhang mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen: SMS 1: Mit diesem Service können Textnachrichten an Mobilfunk-Teilnehmer in aller Welt versendet werden. Fast eine dreiviertel Million Anwender sollen bereits die Vorteile von SMS
erkannt haben und für sich nutzen. Ausser spürbar niedriger Übertragungskosten
erreicht die Nachricht ihren Empfänger selbst dann, wenn dieser gerade mit
seinem Natel telefoniert. SMS 2: Dies bedeutet, dass man von einer "fremden" Arbeitsstation per Remote-Zugriff sehr viele Informationen von allen im Netz (Teilnetz) vorhandenen Computern erhalten kann. Beispiel: Wieviele User haben ein spezielles Textverarbeitungsprogramm oder wer hat bei der Installation von Windows auch die Spiele mit installiert. Somit kann eine Inventarisierung der angeschlossenen Systeme wie auch eine Überprüfung - Was ist auf welchem System installiert? - von nur einer Station aus erfolgen.
SMTPSimple Mail Transfer Protocol SMTP ist der heutige Standard für den Austausch von E-Mails zwischen Servern im Netzwerk. E-Mail-Clients benutzen SMTP nur, um E-Mails an einen Server zu schicken - nicht aber zum Empfangen. Mädchen aus Irland beschleunigt Email-Versand (The Times Of London, 13. Januar 1999): Die sechzehnjährige irische Schülerin Sarah Flannery hat einen neuen Code ausgearbeitet, mit dem Emails zehnmal schneller und genauso sicher übertragen werden können wie mit dem bisher für den Schutz der Email-Daten verwendeten Code. Die aktuelle Version war 1977 von drei Studenten des Massachussets Institute of Technology entwickelt worden. Sarah will nicht, dass jemand für die Ergebnisse ihrer Arbeit zahlen muss und will sie daher veröffentlichen und nicht zum Patent anmelden. Das Mädchen kann sich zur Zeit vor Angeboten für Jobs oder Stipendien nicht retten.
SNASystems Network Architecture SNA ist eine von IBM entwickelte Netzwerk-Architektur für die Datenübertragung bei Grossrechnern und PCs.
SNMPSimple Network Management Protocol SNMP dient der Fernwartung von Servern. Damit lassen sich beispielsweise
Router direkt vom Büro des Netzbetreibers aus konfigurieren, ohne dass dazu jemand zum Kunden fahren muss. -> siehe DMI
Sockel
Pentium-Ära
Pentium II-Ära
Pentium III-Ära
Hochleistung
SOHOSmall Office - Home Office -> Kleines Büro - Heimbüro SOHO bezeichnet den Anwendungsbereich oder die Käuferschicht im EDV-Bereich, die keine allzu hohen Ansprüche an die Qualität von Hard- und Software stellt und, dem Budget entsprechend, an niedrigen Preisen interessiert ist. Gemeint sind neben den Privatleuten vor allem Freiberufler und Selbständige.
SPDIF od. S/PDIFSony/Philips Digital Interface Bezeichnung für den digitalen Audioausgang oder Eingang der bei vielen Geräten in Form einen Cinch-Buchse oder einer optischen Buchse zu finden ist. SPDIF erlaubt es, Audio-Geräte wie z.B. MiniDisc-Recorder, CD-Player, DAT-Recorder, Stereoanlage oder Verstärker digital zu verbinden und somit Audiosignale ohne Klangverlust zu übertragen. Moderne Soundkarten verfügen mittlerweile ebenfalls über SPDIF Anschlüsse und bieten somit die Möglichkeit, auch den PC mit anderen Audiogeräten digital zu koppeln. Erfolgt die Übertragung über die optische TosLink-Buchse (optisches SPDIF), so wird ein spezielles Fiberglas Toslink Kabel benötigt. Als elektrisches SPDIF bezeichnet man SPDIF über RCA / Cinch - Coaxialkabel.
SPI(Quelle: http://www.avm.de/) Stateful Packet Inspection Firewall Eine Stateful Packet Inspection Firewall bietet einem
PC oder einem lokalen Netzwerk einen wirkungsvollen Schutz vor Angriffen aus dem Internet. Sie stellt eine
Firewall dar, die die Verbindung zwischen dem zu schützenden Netz und dem Internet nahezu völlig entkoppelt. Sie kombiniert dazu eine Vielzahl von Firewalltechniken miteinander und fügt ein weiteres umfangreiches Analysemodul hinzu, dass den Inhalt der Datenpakete genauestens untersucht, bewertet und nach vorgegebenen Regeln filtert.
SQLStructured Query Language In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts von der Firma IBM entwickelte Abfragesprache für die relationale Datenbank DB2. Es handelte sich dabei um eine nichtprozedurale (Programmier-)Sprache, die weder Schleifen, Unterprogramme noch Funktionen enthielt. SQL-Befehle setzen sich aus zwei Teilen zusammen,
Relationale Datenbanken arbeiten mengen- und gruppenorientiert. Wer sich also mit SQL beschäftigt, der muss sich ein wenig in Mengenlehre auskennen. Dr. E.F. Codd entwickelte 1970 Regeln, die eine relationale Datenbank definieren:
Dr. E. F. Codd hat in SQL alle Elemente der Algebra integriert, um Daten mengenmässig zu erfassen, zu speichern, und diese in Relation zueinander zu setzen. Hierbei können Schnittmengen, Vereinigungsmengen, Restmengen usw. gebildet und ausgegeben werden. Diese werden durch sogenannte JOINS durchgeführt. Bei dem Aufbau von einer SQL Datenbank müssen die Daten so aufgeteilt werden, dass sie voneinander verschiedene, eindeutige Datensätze bilden. Das praktische an SQL ist, dass wenn man die Abfragesprache einmal erlernt hat (so schwer ist es wirklich nicht), kann man aus riesigen Datenmengen wirklich alle Informationen auslesen, die man braucht. Z.B. kann man Daten sortieren, verändern, filtern, Statistiken erheben, u.s.w. Mit Hilfe von Datenbankschnittstellen, wie z.B. ODBC und ASCII Im-/Export kann man Daten mit beliebigen Datenbanken austauschen und sogar diese mit einbinden. Die ODBC Schnittstelle dient hier als Datenbank unabhängige Schnittstelle zu Applikationen unter Windows und UNIX. Mit ANSI-92 SQL wurde ein gemeinsamer Standard geschaffen.
SRAMStatic RAM Im statischen Schreib-und-Lesespeicher erhält ein ständig fliegender Ruhestrom die gespeicherte Informationen aufrecht. Vorteil: SRAM braucht keinen Refresh, ist daher um einiges schneller als DRAM und lässt sich einfacher ansteuern. Nachteile: Höhere Leistungsaufnahme und stärkere Erwärmung.
SRGBSRGB definiert eine Technologie, die eine naturgetreue Farbwiedergabe bei jüngeren Windows-Versionen (ab Windows ME) in Verbindung mit SRGB-kompatiblen Peripheriegeräten verspricht. SRGB ermöglicht eine automatische Farbkalibrierung, um die oft erheblichen Farbabweichungen bei den verschiedenen Gerätschaften (von der Aufnahme mittels Scanner oder Digitalkamera, über die Verwendung von DVD-Geräten bis zur Ausgabe via Bildschirm und/oder Farbdrucker) auf ein Minimum zu reduzieren. Vorraussetzung ist, dass alle beteiligten Komponenten über die SRBG-Fähigkeit verfügen. siehe auch: RGB
SRS WOWWOW-System von SRS-Labs Führende 3D-Sound Technologie zur Aufbereitung des Raumklanges. Einer live Veranstaltung vergleichbar, kann der Hörer sogar frei im Raum umhergehen, ohne deutliche Qualitätseinbussen hinnehmen zu müssen. Mit dieser Technik können auch in kleinen Lautsprechern starke Bässe und Stereoklang erzielt werden.
SSLSecure Socket Layer Technik, mittels der ein Web-Client den Server authentifizieren kann und der Datenverkehr zwischen beiden verschlüsselt wird. Entwickelt von Netscape und RSA Data Security. StripingWird in der RAID-Technologie verwendet. SurroundSurround steht für eine Raumklang-Technologie, welche von Dolby Laboratories
Inc. entwickelt wurde. Bei diesen Raumklang-Verfahren werden mehrere
Lautsprecher verwendet. Man unterscheidet hier zwischen analogem und digitalem
Surround. Analoger Surround kann über ein normales TV-Netz übertragen werden.
Anders ist dies beim digitalen Surround: Hier ist es notwendig, dass ein
Film-Datenträger vorhanden ist, welcher bereits digitale Toninformationen
enthält (z.B. DVD), oder, dass der Fernsehsender
digital empfangen wird (z.B. Digital-SAT).
Bei all den Dolby-Digital-Bezeichnungen steht die Zahl vor dem Punkt jeweils für die einen umgebenden Lautsprecher, sowie die Zahl nach dem Punkt dafür, ob ein Subwoofer vorhanden ist oder nicht. Es gibt auch Systeme, welche ohne zusätzlichen Subwoofer arbeiten. Diese werden dann entsprechend 4.0-, 5.0-, 6.0-Systeme usw. genannt.
Surround GamingDie IMAX®-Erfahrung bei 3D-Spielen. Die Grafikkarte rendert die Ausgabe von unterstützten 3D-Spielen über drei Displays, was der dreifachen Grösse des normalen Blickwinkels entspricht und somit auch das seitliche Sichtfeld des Spielers miteinbezieht. Sorround Gaming verschafft dem Spiele-Enthusiasten durch die erweiterte Sicht bei interaktiven Szenen einen Wettbewerbs- vorteil und bietet dadurch eine noch realistischere Spieleumgebung.
SVCDSuper Video CD Die SVCD ist eine Weiterentwicklung des VCD-Formats.
SVGASuper Video Grafics Array S-VGA ist ein über den VGA-Standard hinausgehender Grafikstandard, den die VESA entwickelt hat. Er bietet in seiner ursprünglichen Definition bei einer
Zeilenfrequenz von 35 kHz eine Auflösung von 800x600
Pixel und damit 56% mehr Information als der VGA-Standard. Durch Festlegung einer gemeinsamen
Bios-Adresse war es möglich, standardisierte Treiber-Software für
VGA-Karten zu erstellen, die
Super-VGA unterstützen. -> weitere Auflösungen: siehe Grafikstandard
S-VHSSuper-VHS S-VHS ist eine verbesserte Version des VHS-Systems mit einer Auflösung von ungefähr 640 x 480
Bildpunkten
(VHS: 320 x 240). S-VHS-Recorder liefern durch eine genauere Magnetisierung des feineren Bandmaterials mehr Schärfe bei geringerem Bild-Rauschen. Die Kopierverluste sind deutlich geringer als bei
VHS-Material. S-VHS-Recorder bearbeiten wie Hi8-Geräte Farb- und Schwarz-Weiss-Information des Videosignals komplett getrennt. Die bessere S-VHS-Qualität bedarf aber spezieller, teureren Kassetten. VHS-Kassetten sind zu S-VHS-Geräten kompatibel, S-VHS-Kassetten können jedoch nicht in VHS-Geräten verwendet werden.
S-VideoAndere Bezeichnung für S-VHS. -> siehe S-VHS
Switch"Switch" ist die englische Bezeichnung für Schalter und steht grundsätzlich im allgemeinen technischen Bereich für einen manuellen oder automatischen (elektronischen) Umschalter für Signale aller Art. In der Netzwerk-Technik versteht man unter einem Switch einen aktiven Hub, der wie eine Telefonvermittlungsstelle den Netzwerkverkehr zwischen Clients und Server(n) regelt, indem er selbsttätig die Zieladressen der IP-Pakete auswertet und diese dann den entsprechenden Adressaten zustellt. An Switch-Ports lassen sich auch Hubs anschliessen. Der Switch muss dann am entsprechenden Port eine Tabelle mit den MAC-Adressen aller am Hub angeschlossenen Geräte verwalten. Im Gegensatz zum Hub, der die Geschwindigkeit des langsamsten angeschlossenen Teilnehmers auf alle anderen überträgt (keine schnellere Verbindung möglich), kann der Switch mehrere Verbindungen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit gleichzeitig herstellen.
SwitchboxAndere Bezeichnung für Switch. Da der eigentliche Switch in einem Gehäuse (Box) untergebracht ist, wird das gesamte Gebilde als "Switchbox" bezeichnet. Mit der Bezeichnung Switch muss allerdings nicht zwangsläufig ein Ethernet-Switch gemeint sein! Meistens wird die Bezeichnung Switchbox für diverse Umschaltboxen verwendet, welche beispielsweise Satellitensignale, audio- oder Video-Quellen oder anderes umschalten. -> siehe Switch
SXGAErweiterte VGA-Grafikfähigkeit (auch unter der Bezeichnung Extended-XGA bekannt), die bis zu 1280 x 1024 Bildpunkten unterstützt. -> weitere Auflösungen: siehe Grafikstandard
Synchron-TonSynchron-Ton bezeichnet bei TV-Sendungen, zum Beispiel bei Spielfilmen auf in englischer Sprache, den auf eine andere Sprache synchronisierten Ton, entsprechend der jeweiligen Landessprache, in welchem der Film ausgestrahlt wird. Eine Sendung, welche mit Original- und Synchron-Ton ausgestrahlt wird, bezeichnet man auch als Zeikanal-Ton-Sendung. Jedes Zweikanal-Ton taugliche TV- und Video-Gerät kann manuell zwischen Original- und Synchron-Ton umgeschalten werden. -> siehe Zweikanal-Ton
SynthesizerEin Synthesizer ist ein elektronisches Instrument, das die elektronische Erzeugung und Manipulation von Klängen erlaubt: 1. Analog-Synthesizer 2. Digital-Synthesizer 3. Hybride Systeme Früher wurde jede kleine Funktion durch eine Verschaltung von einzelnen elektronischen Bauteilen verwirklicht. Mehrere Funktionen wurden in Gruppen (Funktionsgruppen) zusammengefasst und auf einer Trägerplatte (Platine) aufgebaut (Baugruppe). Da manche Funktionsgruppen mehr als einmal in einem Synthesizer benötigt wurden (beispielsweise Oszillatoren), spendierte man diesen ein eigenes Gehäuse, welches als "Modul" bezeichnet wird. Ein Syntesizer, der nur aus Modulen zusammen gesetzt ist, heisst somit modularer Synthesizer oder Modular-Synthesizer-System. Die Verbindung der Module erfolgt dabei über sogenannte Patch-Kabel. Daher rührt auch der Name Patch den einige Hersteller für Klangprogramm verwenden. Heutige Synthesizer sind in der Regel in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht und die Zuordnung der einzelnen Bauteile zu Funktionsgruppen ist nicht mehr gegeben. Man spricht der besseren Übersicht halber trotzdem noch von Baugruppen, selbst Teile der Rechenvorschriften digitaler Synthesizer werden Module genannt. Man kann die Baugruppen der Synthesizer in zwei Kategorien (Funktionseinheiten) einteilen. Alle Module, die Audio-Signale erzeugen oder verändern, gehören zur Klangerzeugung, manchmal auch Audio-Abteilung genannt. Die anderen dienen der Steuerung und sind Bestandteil der Steuereinheit. Die Unterscheidung der Geräte-Typen ergibt sich hauptsächlich durch unterschiedliche Ausstattung der Steuereinheit. Zusammenfassend ist zu bemerken, dass es nicht "den" Synthesizer gibt, sondern dass verschiedenste Synthesizerformen nebeneinander bestehen. Die oben aufgeführte Kategorisierung nach analogen, digitalen und hybriden Synthesizern ist nur sehr grob.
|