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S

Sample

Ein Sample ist das digitale Abbild eines akustischen Ereignisses - sei es ein Geräusch, Musik oder Sprache. Unter "Sampeln" versteht man die digitale Aufzeichnung.

 

Sampling

Digitalisieren von Tönen und Geräuschen mit dem PC.

Der Ton ist eine sehr wichtige Komponente der meisten Medienproduktionen. Genau wie Videosignale muss analoges Tonmaterial digitalisiert bzw. gesampelt werden, damit es auf Videoband aufgenommen werden kann. Glücklicherweise kann es sehr viel einfacher als Videomaterial digitalisiert werden. Beim Sampeln von analogem Tonmaterial wird der Ton in Frequenzen zerlegt. Zum Digitalisieren von Tonmaterial sind zwei Schritte erforderlich - das Einstellen der Lautstärke, um Verzerrungen zu vermeiden, und das Einstellen der Tonauflösung oder der Tonqualität.

Die Qualität (oder Auflösung) des digitalisierten Tons sowie die Grösse der Audio-Datei hängen von der Samplerate und dem Format des Tonmaterials ab. Die Samplerate misst - ähnlich wie die Framerate beim Digitalisieren von Video - die Anzahl der Frequenzen, in die der Ton zerlegt wird. Das Format misst - ähnlich wie die Farbtiefe - die Anzahl Töne pro Aufnahme. Je höher Samplerate und das Format, desto besser ist die Klangqualität:

  • Ton, der mit 11 kHz und 8-bit gesampelt wurde, entspricht in etwa der Qualität einer Aufnahme in Mono
  • Tonmaterial, das mit 22 kHz und 16-bit gesampelt wurde (wodurch die Dateigrösse des Audio-Clips doppelt so gross wird), entspricht eher Stereo- oder CD-Qualität
  • Audio-CDs werden in der Regel mit 44.1 kHz und 16-bit gesampelt

 

Sampling-Rate

Die Sampling-Rate bestimmt beim Digitalisieren von Musik oder Geräuschen, wie oft das anliegende analoge Audiosignal pro Sekunde von der Soundkarte abgetastet werden soll. Bei einer Sample-Rate von 44.1 kHz (Sample-Rate einer Audio-CD) wird das Audiosignal 44'100 Mal pro Sekunde abgetastet. Generell gilt: Je höher dieser Wert ist, desto besser ist das gesampelte Ergebnis. Allerdings steigt der Speicherbedarf bei höherer Sample-Rate immens an.

 

SATA

Serial ATA

SATA ist der neue Standard für kommende PC Systeme. Mit dieser neuen Übertragungstechnik sind Geschwindigkeiten bis zu 150 MB/s (später sogar bis zu 600 MB/s!!) möglich. Die maximale Kabellänge bei diesem Standard beträgt 1 m. Es werden alle ATA und ATAPI Geräte, wie zum Beispiel Festplatten, CD-ROM, DVD usw. unterstützt. Die Stecker sind kodiert, so dass keine Verpolung möglich ist. Das jumpern entfällt, es gibt keine Terminatoren und an jedem Kabel hängt nur ein Gerät. Die anzuschliessenden Geräte können im eingeschalteten Zustand des Rechners angeschlossen und installiert werden (Hot-Swap). Die seriellen ATA Kabel haben nur noch 4 Signalleitungen was eine wesentlich dünnere Bauform erlaubt und somit eine noch bessere Luftzirkulation im Gehäuse zulässt.

Technische Entwicklung von Serial-ATA

Parameter  SATA I  SATA II SATA III
Datenrate (Gbit/s)  1,5 3,0 6,0
Datenrate bei 8B/10B (MByte/s)  150  300  600 
Einführung  2002  2004  2007

Vorteile von SATA gegenüber PATA

  • Höhere Durchsatzrate
  • Längere Kabel (bis 1 Meter)
  • Dünnere Kabel ermöglichen bessere Luftzirkulation im Gehäuse
  • Kabel sind weniger Anfällig auf Defekte
  • Hotplug-fähig

-> siehe auch ATA

 

SATA II

Serial ATA II

Serial-ATA II ist die zweite Generation der seriellen Schnittstelle und als Erweiterung zu sehen. Der Fokus von Serial-ATA II liegt auf mehr Funktionen für den professionellen Einsatz bei gleichzeitiger Kompatibilität zum aktuellen Serial-ATA-1.0-Standard. So lassen sich die Stecker und Kabel der ersten Generation auch mit den schnelleren SATA-II-Geräten betreiben.

Die neuen Features von SATA II sollen der seriellen Schnittstelle den Weg in Server sowie netzwerkbasierte Speicherlösungen ebnen. Ein Beispiel sind erweiterte InfoRAID-Funktionen. Serial-ATA II besitzt auch ein effizientes Native Command Queuing NCO. Die Technologie erlaubt der Festplatte, Schreib- und Lesebefehle intelligent neu zu ordnen, um sie dann optimiert in neuer Reihenfolge auszuführen. Dabei steigt die Performance bei gepufferten Workloads durch Minimierung der Magnetkopfbewegungen - beziehungsweise der Latenzzeiten.

Serial ATA II sieht auch den Betrieb von mehr als nur vier Devices vor. Die Hotplug-Fähigkeit von Serial-ATA 1.0 erweitert Serial ATA II zudem um Features, die für Storage-Subsysteme notwendig sind. So wird die bereits verabschiedete Digital-1.1-Spezifikation beispielsweise für ein asynchrones Signal-Recovery nach einem Signalverlust oder dem Hotplug eines Devices sorgen. Über eine asynchrone Erkennung von ATAPI-Geräten sieht Digital 1.1 auch vor, dass der Host-Controller nicht ständig nach Änderungen in der Präsenz von Geräten pollen muss.

 

SCART

Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs

Standard-Steckverbinder für Audio- und Video-Geräte, insbesondere Fernseher und Videorekorder. Er ist auch unter den Benennungen Peritel und Euroconnector bekannt.

Der SCART-Anschluss wurde ursprünglich in Frankreich entwickelt, um Importe von Fernsehgeräten aus anderen Ländern zu verhindern. Ursprünglich gab es in Frankreich Gesetze, die den Import von TV-Geräten nur dann erlaubten, wenn der spezielle Schwarz-Weiss Standard mit 819 Zeilen unterstützt wurde. Da dieser nur in Frankreich verwendet wurde, wurden die Hersteller in anderen Ländern gezwungen, hohe Entwicklungskosten für die Unterstützung dieses Standards aufzuwenden, so dass es fast keine Importgeräte gab. Nachdem allerdings der 819-Zeilen Standard in Frankreich nicht mehr verwendet wurde, gab es auch keine plausiblen Gründe für diese Importbeschränkung. An deren Stelle wurde es nun Pflicht, den SCART-Anschluss einzubauen. Da dies nur einen geringen Mehraufwand für die Hersteller bedeutete, und die Vorteile schnell erkannt wurden, wurde er schnell zu einem Standard bei der Entwicklung billiger Videorekorder.

Vor der Verwendung des SCART-Anschlusses, waren viele herstellerspezifische Anschlüsse vorhanden, die es oftmals verhinderten, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander verbunden werden konnten. Es gab sowohl Unterschiede bei den Abmessungen der Stecker, als auch den elektrischen Spezifikationen der Signale.

Der SCART-Anschluss versucht den Anschluss verschiedener Geräte zu vereinfachen und zu vereinheitlichen, da er alle nötigen Signale in einem einzigen mehrpoligen Stecker enthält und einen herstellerübergreifenden Standard bildet. Ebenso macht es seine Bauform unmöglich, den Stecker falsch anzuschliessen. Was die Kontaktsicherheit betrifft, ist SCART jedoch mehr als bedenklich; nur allzu gern verbiegen sich einzelne Pins oder es bleiben auch gelegentlich Abschirmbleche komplett in der Buchse des Empfängers stecken.

Über SCART lassen sich die Signalformen FBAS (auch CVBS genannt), S-Video sowie RGB übertragen. Da bei RGB über die Leitungen 7, 11 und 15 keinerlei Impulse zur Synchronisation mitgesendet werden, bedient sich der Empfänger bei angelegter RGB-Schaltspannung (Pin 16) des zusätzlich mitübertragenen Signals am Videoeingang (Pin 20). In den meisten Fällen wird statt der benötigten Impulse ein vollwertiges (F)BAS-Bild übertragen.

Leider ist es nicht möglich, RGB und S-Video simultan zur Verfügung zu stellen, da bei letzterem der Pin 15 für die Übertragung des separaten Farbsignals (Chrominanz) "missbraucht" wird.
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SCART - Steckerbelegung

+------------------------------------------+
| 1   3   5   7   9   11  13  15  17  19   | 21 (= äusseres Abschirm-Blech)
|                                          \
|   2   4   6   8   10  12  14  16  18  20  \
+--------------------------------------------+

Pin 1
    Audio Ausgang Rechts; 0,5 Vss, < 1k Ohm
Pin 2
    Audio Eingang Rechts; 0,5 Vss, > 10k Ohm
Pin 3
    Audio Ausgang Links + Mono; 0,5 Vss, < 1k OHm
Pin 4
    Audio Masse
Pin 5
    RGB Masse (Blau)
Pin 6
    Audio Eingang Links + Mono; 0,5 Vss, > 10k Ohm
Pin 7
    RGB Signal (Blau); 0,7 V
Pin 8
    AV-Umschaltung/Seitenverhältnis; 6 Volt=16:9, 12 Volt=4:3, > 10k Ohm
Pin 9
    RGB Masse (Grün)
Pin 10
    Daten 2
Pin 11
    RGB Signal (Grün); 0,7 V
Pin 12
    Daten 1
Pin 13
    RGB Masse (Rot)
Pin 14
    Daten Masse
Pin 15
    RGB Signal (Rot) bzw. S-Video Chrominanz; 0,7 V (Chrom.: 0,3 V burst), 75 Ohm
Pin 16
    RGB Austastung Signal; 1-3 V high (RGB), 0-0,4 V low (Comp.) (?)
Pin 17
    FBAS Video Masse
Pin 18
    RGB Austastung Masse
Pin 19
    FBAS Video Ausgang; 1 V, 75 Ohm
Pin 20
    FBAS Video Eingang bzw. S-Video Luminanz; 1 V, 75 Ohm
Pin 21
    Kabelschirmung (Masse)

  

SCMS

Serial Copy Management System

Dieses System wurde nach der Markteinführung der ersten DAT-Recorder entwickelt und verhindert, dass man von einer digitalen Kopie eine weitere digitale Kopie erstellen kann. Die Informationen des SCMS sind im Subcode jedes digitalen Audio-Datenträgers enthalten und werden bei einem Kopierversuch vom Recorder gelesen und ausgewertet. Je nach dem, ob eine Kopiererlaubnis für den Datenträger besteht oder nicht, wird die Record-Funktion gesperrt oder freigegeben. Beim Kopieren eines digitalen Datenträgers wird im Subcode der neu entstandenen Kopie vermerkt, dass dies bereits eine Kopie ist, welche, je nach SCMS-Stufe, dann nicht mehr weiter kopiert werden kann.

Es existieren vier verschiedene Stufen des SCMS:

  1. die Aufnahme ist überhaupt nicht möglich, die Aufnahmefunktion wird gesperrt
  2. die Aufnahme ist möglich, jedoch ohne Erlaubnis eine weitere Folgekopie zu erstellen
  3. die Aufnahme ist möglich, mit Erlaubnis einer einzigen Folgekopie
  4. die Aufnahme ist möglich, mit Erlaubnis für beliebig viele Folgekopien

Des Weiteren wird SCMS auch bei digital ausgestrahlten Rundfunksendungen mitgesendet.

 

Script

Ein Script ist eine Textdatei in einer Programmiersprache, in der für einen Interpreter lesbare Befehle stehen. Ein solcher Interpreter kann eine Betriebssystem-Shell sein, es gibt aber auch spezielle Programme, die ihre eigene Script-Sprache haben.

 

SCSI

Small Computer System Interface

Hiermit wird eine Schnittstelle bezeichnet um diverse SCSI-Geräte zu betreiben (z.B. verschiedene Laufwerke, Scanner, usw.). SCSI-Geräte sind üblicherweise schneller als herkömmliche IDE-Geräte und erlauben in der Regel auch höhere Übertragungsraten.
Der Vorsprung von SCSI zu IDE ist jedoch so weit geschrumpft, dass SCSI-Geräte nur in speziellen Fällen vorteilhafter sind.
SCSI Geräte benötigen einen separaten SCSI-Adapter, welcher sich in der Regel nicht auf dem Mainboard befindet und somit durch eine Erweiterungskarte dargestellt wird.
Im Gegensatz zu IDE, mit der pro Kanal nur zwei Geräte betrieben werden können, lassen sich an einen SCSI-Bus, abhängig vom SCSI-Standard, bis zu 15 Geräte gleichzeitig ansteuern. Dies gilt für interne sowie externe Geräte.
Durch den Anschluss mehrerer Geräte am SCSI-Bus, welche teilweise auch noch gleichzeitig benutzt werden, entsteht eine grosse Datenmenge, die, um eine lange Wartezeit zu vermeiden, möglichst rasch übertragen werden muss. Deshalb wurde der SCSI-Standard immer weiterentwickelt und verbessert.

Um die grosse Flut der SCSI-Namengebungen einzudämmen, beschränkte die STA (SCSI Trade Association) die Anzahl der SCSI-Bezeichnungen auf folgende Typen:

Da bei den verschiedenen Herstellern zum Teil abweichende Bezeichnungen und Typenkombinationen zu finden sind, haben wir hier alle bekannten (1997), oben genannten SCSI-Definitionen kurz vorgestellt.

 

SCSI 1

Dieser Standard ist die Mutter aller SCSI-Standards. Er definiert die asynchrone, 8 bit breite Datenübertragung mit maximal 5 MB pro Sekunde. Auf dieser Vereinbarung bauen alle anderen Standards auf. Adapter, die nur die SCSI-1-Norm unterstützen, sind mittlerweile komplett vom Markt verschwunden.

-> siehe SCSI

 

SCSI 2

Der SCSI-2-Standard stellt einen erweiterten Befehlssatz zur Verfügung. Dieser Dialekt dient sämtlichen Controllern immer noch zur ersten asynchronen Kontaktaufnahme mit den angeschlossenen Geräten. Der maximale Datendurchsatz bleibt auch hier, wie bei SCSI-1, bei 5 MB pro Sekunde, wird aber bereits synchron realisiert. SCSI-2 bezeichnet ebenfalls das Übertragungsprotokoll, welches alle Hostadaptern dieser Klasse gemeinsam verwenden. Das heisst, dass auch ein Ultra-Wide-SCSI-Adapter ungeachtet der maximalen Geschwindigkeit mit dem in SCSI-2 definierten Befehlssatz und Protokoll arbeitet.

-> siehe SCSI

SD Memory Card

Eine "Secure Digital Memory Card" (dt. "Sichere digitale Speicherkarte") ist ein digitales Speichermedium. Die Speicherkarte besitzt einen integrierten Controller. Sie ist nur 32x24x2,1 mm gross. Übliche Speicherkapazitäten sind 64 MB, 128 MB, 256 MB, 512 MB, 1024 MB (1 GB) und 2048 MB (2 GB).

Lag bisher die Übertragungsgeschwindigkeit bei ca. 3.600 kB/s lesen und 800 kB/s schreiben, so gibt es mittlerweile so genannte Highspeed-Karten mit Übertragungsraten von 7.000 kB/s lesen und 3.500 kB/s schreiben. Die maximalen Werte schwanken jedoch stark und sind vom Hersteller und den zur Nutzung verwendeten Geräten abhängig.

Geräte die für eine SD-Karte ausgelegt sind, können meist auch mit einer Multimedia Card betrieben werden, da diese die selben Masse hat, nur etwas dünner ist. Geräte, die für eine Multimedia Card ausgelegt sind, sind jedoch meist nicht kompatibel mit SD-Karten, da dafür der Einschub zu dünn ist.

 

SDIO

Secure Digital Input/Output

Steckplatz für PDAs und Handys auf Grundlage der SDIO-Technologie; dieser Steckplatz dient zum einen als Speichererweitungsmöglichkeit mit SD-Cards; andererseits können aufgrund des Input/Output-Modus für ein- und ausgehende Befehle auch externe Geräte wie Digitalkamera oder GPS-Empfänger angeschlossen oder zusätzliche Funktionen wie Bluetooth oder WLAN eingebaut werden.


Bild: http://www.sdcard.com/

  

SDLC

Synchronous Data Link Control

SDLC bezeichnet das gängigste bitorientierte Übertragungsprotokoll in SNA-Netzwerken (Systems Network Architecture) zur Verbindungssteuerung und synchronen Datenübertragungen. Aus SDLC wurde eine Vielzahl anderer Protokolle (z.B. HDLC und LAP-B) abgeleitet. SDLC ordnet die Informationen in strukturierten Einheiten (Rahmen) an.

 

SDRAM

Synchronous DRAM

Der Nachfolger von EDO synchronisiert sich mit dem Systemtakt, der den Prozessor kontrolliert. Das verhindert Zeitverzögerungen beim Zugriff. Eine Datenserie (Burst) wird zügig übertragen.

SDRAM hat eine völlig andere Architektur als klassisches DRAM und ist wesentlich schneller. Diesen Speichertyp gibt es als 168-polige DIMM-Module für Systeme mit 66 MHz und 100 MHz Bus-Takt.

-> siehe RAM

 

Seca

Seca bezeichnet die hauseigene Verschlüsslungsnorm des französischen Programmanbieters Canal+.

 

SECAM

Sequential Couleur Avec Mémoire

SECAM ist die Fernsehnorm, die in Frankreich, Russland, dem Mittleren Osten, in Afrika und in einigen Ländern Osteuropas benutzt wird.
SECAM funktioniert ähnlich wie PAL, arbeitet ebenfalls mit 50 Halbbildern pro Sekunde (25 FPS), und einer Auflösung von 625 Zeilen (819 Zeilen im alten Schwarz-Weiss-Verfahren). Die Hauptunterschiede liegen in den unterschiedlichen Mechanismen zu Korrektur von Farbfehlern. 

Die drei grossen Fernsehstandards SECAM, PAL und NTSC sind alle inkompatibel zueinander, eine Umwandlung in das jeweils andere Format ist möglich, bringt aber Qualitätsverluste mit sich.

 

Seriell Port

Im Gegensatz zum parallel Port werden bei der seriellen Schnittstelle die Daten nacheinander (in Serie) übertragen. Die serielle Schnittstelle wird auch RS-232 genannt.

-> siehe RS-232

 

Server

Englisch: "to serve" -> dienen, jemanden versorgen

Ein Server ist ein zentraler Rechner in einem Netzwerk, der den Arbeitsstationen / Clients Daten, Speicher und Ressourcen zur Verfügung stellt. Auf dem Server ist das Netzwerk-Betriebssystem installiert, und vom Server wird das Netzwerk verwaltet. Im Internet sind Server Knotenpunkte des Netzes.

Ein Server kann aus einem Rechner mit zugehörigem Betriebssystem und einem Dienstprogramm bestehen. Gleichermassen kann aber auch nur ein Programm gemeint sein, das einen bestimmten Dienst wie einen DNS oder Web-Service bereitstellt. Aber diese Dienstprogramme sollen hier keine Rolle spielen, sind sie doch im Endeffekt nur als Anwendung erwähnt.
Vielmehr gilt es, die unterschiedlichen Server-Klassen und die spezifischen Anforderungen zu beleuchten. "Server-Klasse" bezieht sich in diesem Kontext nicht auf die Grösse des Servers - Workgroup- oder Enterprise-Server - sondern ausschliesslich auf die Aufgabengebiete, welche die abzudecken sind. Bei einer Klassifizierung nach dem Einsatzbereich ergeben sich sechs verschiedene Server-Klassen mit jeweils eigenem Anforderungsprofil:

  • Ein File-Server stellt seinen Clients Dateien und Platz auf dem Dateisystem bereit. Zusätzlich übernimmt er die Sicherung der Benutzerdateien.
  • Ein Application-Server ermöglicht den Anwendern den Zugriff auf ein oder mehrere Anwendungsprogramme.
  • Auf einem Datenbank-Server läuft eine mehr oder weniger grosse Datenbank. Die Aufgabe des Servers ist die Verwaltung und Organisation der Daten, die schnelle Suche, das Einfügen und das Sortieren von Datensätzen.
  • Ein Compute-Server bietet möglichst viel Rechenleistung. Typische Beispiele für Compute-Server sind Supercomputer wie Cray in Kernforschungsanstalten.
  • Ein Internet-Server stellt Internet- und Intranet-Dienste bereit. Typische Dienste umfassen das World Wide Web, den Domain Name-Service (DNS), FTP sowie E-Mail.
  • (Streaming) Media-Server stellen Multimedia-Daten (z.B. Audio- und Video-Clips) in Echtzeit und höchster Dienstqualität zur Verfügung.

 

SGML

Standard Generalized Markup Language

SGML ist die Nachfolgerin der Generalized Markup Language (GML), die von Charles Goldfarb, Edward Mosher und Raymond Lorie bei IBM entwickelt wurde. Die Standard Generalized Markup Language, die in den frühen 80er Jahren entwickelt wurde, ist seit 1986 eine ISO-Norm (ISO 8879:1986) und fand eine breite Anwendung für grosse Dokumentationsprojekte.

SGML erlaubt es, Auszeichnungssprachen zu entwerfen. Die bekanntesten Anwendungen von SGML sind HTML und XML. SGML bildet damit - zumindest indirekt - einen Grundpfeiler des WWW.

 

SIP

Session Initiation Protocol

SIP ist ein in der IP-Telefonie häufig angewandtes Protokoll. Es handelt sich dabei um ein Netzwerkprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern. Das Protokoll wird in den RFC 3261 (früher RFC 2543) spezifiziert. Im Gegensatz zu Sykpe handelt es sich um einen offenen Standard. Die SIP-Server sind verteilt, also weniger anfällig auf Angriffe und Störungen.

  

SIR

Standard-IrDA, IrDA 1.0

-> siehe IrDA

 

SIMM

Single In-line Memory Module

Englische Bezeichnung für ein Speichermodul mit einer Kontaktreihe - auch PS/2-Module gennant.
Mit SIMM und DIMM werden unterschiedliche Bauarten von Speichermodulen beschrieben. SIMM-Module sind 30- oder 72-polige Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 60 und 70 ns. DIMM-Module (meistens SDRAM) sind 168-polige Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 8 und 12 ns.

-> siehe RAM

 

SLDRAM

Synchronous Link DRAM

Im September 1998 wollte Mosaid erste Muster seiner Synchronous-Link-DRAM-Chips an Compaq, Hewlett-Packard und IBM ausliefern. Diese 64-bit-Chips schaffen laut Hersteller Datenraten von bis zu 800 MB/s. SLDRAM soll hauptsächlich in High-End-PCs und Servern eingesetzt werden.

 

Sleeve bearing

-> siehe Gleitlager

SLI

Scalable Link Interface bzw. Scanline Interleaving

Scanline Intervleaving war eine Technologie von 3dfx, welche den Einsatz von zwei Voodoo-Grafikkarten ermöglichte. 2004 wurde die Idee von nVIDIA(welche 3dfx übernommen hatte) wieder aufgegriffen und als Scalable Link Interface vermarktet. SLI ist daher auch keine freie Bezeichnung, sondern ein eingetragenes Markenzeichen von nVIDIA.

Durch das parallel Schalten von mehreren Grafikkarten bzw. Chips/Chipsätzen wird die Rechenarbeit auf mehrere Chips verteilt. Die eine Karte übernimmt dann das Rendering der einen Hälfte der Bildschirmzeilen, den Rest übernimmt die andere. Entweder werden zwei Grafikkarten mit einem Adapterstecker verbunden oder zwei Chipsätze auf einer Karte untergebracht.

SLI-Mainboards sind typischerweise daran zu erkennen, dass sie über zwei PEG-Steckplätze (PCI-Express Graphic) verfügen, SLI muss aber auch vom Chipsatz unterstützt werden (z.B. nVidia nForce 4). SLI-Grafikkarten erkennt man am SLI-Anschluss am oberen Rand.

Weitere Informationen bei Tom's Hardware Guide und nVidia.

  

SLIP

Serial Line Internet Protocol

SLIP dient der Übertragung von IP-Paketen über serielle Leitungen, zum Beispiel Modem-Verbindungen. Obwohl kein offizieller Standard, ist SLIP sehr verbreitet. Neben seiner Beschränkung auf ein einziges Netzwerkprotokoll (IP) hat SLIP den Nachteil, dass es weder eine Fehlererkennung/-korrektur noch standardisierte Mechanismen zum Austausch von verbindungsrelevanten Daten (IP-Adressen der beiden Teilnehmer usw.) bereitstellt. Darum verliert SLIP zur Zeit Boden gegenüber dem PPP-Protokoll.

 

Slot

Slot steht in Zusammenhang mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen:

Slot 1:
Englische Bezeichnung für einen Einsteckplatz für Karten zur Erweiterung der Hardware des Computers.

Slot 2:
"Slots" wurden von Intel und AMD vorübergehend statt der üblichen Sockel verwendet, um CPUs auf dem Mainboard IBM-kompatibler PC zu platzieren. Dabei wird zwischen folgende Typen unterschieden:

Der Slot 1 oder "242-contact slot connector" ist Intels Ablösung des Sockel 7. Durch eine veränderte Prozessor-Architektur war ein neues Sockelkonzept nötig geworden. Dies führte zur Einführung des Slot 1 Anschlusses mit 242 Pins in zwei Reihen übereinander und einer Kerbe in der Anschlussleiste, um korrektes Einstecken in den Slot zu gewährleisten.
Die Intel-Prozessoren im SECC(-2)-Gehäuse (Pentium II/III) oder SEPP-Gehäuse (Celeron) waren für den Slot 1 konzipiert. Befestigt wird die CPU per Haltemodul - am besten mit einem Universal Retention Module. Als Chipsätze kamen zum Einsatz: Intel (LX, EX, ZX, BX, 810, 810E, 820), ALI (Aladdin Pro II), SIS (5600, 620, 630) und VIA (Apollo Pro, Apollo Pro Plus, Apollo Pro 133, Apollo Pro 133A).

Der Slot 2 oder "330-contact slot connector" ist eine Erweiterung des Slot 1 und wurde speziell für den Server-Prozessor Intel Pentium II Xeon im SECC-Gehäuse ausgelegt. Der Slot 2 hat 330 Pins in drei Reihen übereinander und zwei Kerben, um Verwechslungen mit Slot 1 Prozessoren zu vermeiden. Der Slot 2 ist oft mit "SC330" beschriftet.
Den Slot 2 gibt es nur auf Mainboards mit 100 MHz Bus-Takt. Den Slot 1 gibt es sowohl für 66 MHz, als auch für den 100 MHz Systemtakt. 

In den Slot A passt nur der Athlon von AMD - den gab es allerdings in mehreren Versionen mit unterschiedlichen Taktraten (500 bis 850 MHz, abgestuft in 50-MHz-Schritten). Seine Fliesskomma-Einheit ist der des Pentium III überlegen - damit eignet er sich besser für 3D-Spiele. Zur CeBIT 2000 haben Asus, Biostar, Elitegroup, Epox, MSI und QDI erste Slot-A-Platinen vorgestellt. Der Slot A hat 242 Kontakte. Er unterstützt bereits 200 MHz Systemtakt und ist sogar schon für 400 MHz ausgelegt. Zwei Chipsätze erschienen im März 2000: AMDs Irongate und VIAs Apollo KX133.

 

Smart-Card

Eine Smart-Card wird meistens zur Freischaltung eines Pay-TV-Kanals gebraucht. Sie sieht aus wie eine Telefonkarte und wird in den Decoder-Schlitz (CAM-Modul) eines Empfängers gesteckt um die abonnierten Programme frei zu schalten. Der in der Karte integrierte Chip enthält alle Informationen um die entsprechende Programme zu entschlüsseln. Solche Karten können mit der richtigen Ausrüstung auch selber am PC programmiert werden.

 

SMB

Server Message Block

SMB bildet das Rückrat des Windows Networking im LAN. Windows basierte Computer tauschen Informationen über SMB miteinander aus. SMB kann auch über das Internet verwendet werden, da es sowohl auf der Grundlage von TCP/IP als auch auf anderen Protokollen betrieben werden kann. Eine zukünftige Version von SMB liegt der IETF als Vorschlag vor - CIFS soll zukünftig mehr Flexibilität bei der Kommunikation über das Internet bieten.

 

SMP

Symmetrisches Multiprocessing.

System, bei dem mehr als ein Prozessor zur Ausführung von Programmen verwendet wird. Eine Komponente des Betriebssystems (Scheduler) ist für die Verteilung der Aufgaben auf die einzelnen Prozessoren zuständig.

 

 

SMS

SMS steht in Zusammenhang mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen:

SMS 1:
Short Message Service

Mit diesem Service können Textnachrichten an Mobilfunk-Teilnehmer in aller Welt versendet werden.

Fast eine dreiviertel Million Anwender sollen bereits die Vorteile von SMS erkannt haben und für sich nutzen. Ausser spürbar niedriger Übertragungskosten erreicht die Nachricht ihren Empfänger selbst dann, wenn dieser gerade mit seinem Natel telefoniert.
Maximal bis zu 160 Zeichen dürfen die solchermassen auf den Weg gebrachten Kurzmitteilungen umfassen, ohne dass man dafür irgendeine Zusatzausrüstung benötigt. Der Nachrichten-Text wird dabei einfach auf der Natel-Tastatur eingetippt und an die gewünschte Empfänger-Nummer geschickt. Das Internet hat zudem den SMS-Service noch um eine interessante Variante erweitert. Statt des mühsamen Eintippens auf der Handy-"Tastatur" schickt man die SMS-Mitteilung einfach als Internet-Mail ab. Neben dem höheren Komfort bietet diese Variante den Vorteil, dass man auf diesem Weg problemlos auch die Hürden, die die Netzbetreiber zwischen ihren SMS-Services aufgebaut haben, überspringen kann. Neben kostenpflichtigen Diensten von Internet- und Mobilfunk-Providern gibt es zahlreiche Internet-Services, die diesen Komfort zum Nulltarif anbieten. Man benötigt keinen Operator und keinen Account, ein Internet-Zugang ist die einzige Voraussetzung, um in Sekundenschnelle bis zu 160-Zeichen lange Nachrichten an einen Natel-Besitzer irgendwo auf der Welt zu verschicken.

SMS 2:
Server Management System

Dies bedeutet, dass man von einer "fremden" Arbeitsstation per Remote-Zugriff sehr viele Informationen von allen im Netz (Teilnetz) vorhandenen Computern erhalten kann. Beispiel: Wieviele User haben ein spezielles Textverarbeitungsprogramm oder wer hat bei der Installation von Windows auch die Spiele mit installiert. Somit kann eine Inventarisierung der angeschlossenen Systeme wie auch eine Überprüfung - Was ist auf welchem System installiert? - von nur einer Station aus erfolgen.

 

SMTP

Simple Mail Transfer Protocol

SMTP ist der heutige Standard für den Austausch von E-Mails zwischen Servern im Netzwerk. E-Mail-Clients benutzen SMTP nur, um E-Mails an einen Server zu schicken - nicht aber zum Empfangen.

Mädchen aus Irland beschleunigt Email-Versand (The Times Of London, 13. Januar 1999):

Die sechzehnjährige irische Schülerin Sarah Flannery hat einen neuen Code ausgearbeitet, mit dem Emails zehnmal schneller und genauso sicher übertragen werden können wie mit dem bisher für den Schutz der Email-Daten verwendeten Code. Die aktuelle Version war 1977 von drei Studenten des Massachussets Institute of Technology entwickelt worden. Sarah will nicht, dass jemand für die Ergebnisse ihrer Arbeit zahlen muss und will sie daher veröffentlichen und nicht zum Patent anmelden. Das Mädchen kann sich zur Zeit vor Angeboten für Jobs oder Stipendien nicht retten.

 

SNA

Systems Network Architecture

SNA ist eine von IBM entwickelte Netzwerk-Architektur für die Datenübertragung bei Grossrechnern und PCs.

 

SNMP

Simple Network Management Protocol

SNMP dient der Fernwartung von Servern. Damit lassen sich beispielsweise Router direkt vom Büro des Netzbetreibers aus konfigurieren, ohne dass dazu jemand zum Kunden fahren muss.
DMI macht im Unterschied zu SNMP gerade die Client-PCs bis hin zur individuellen Benutzeroberfläche verwaltbar. Insofern bilden SNMP und DMI sich ergänzende Module einer integrierten Management-Lösung.

-> siehe DMI

 

Sockel

Der Sockel ist die "Heimat" des Prozessors auf dem Motherbord eines IBM-kompatiblen PC. Über die Jahre (und für die Zukunft) haben sich verschiedene Standards ergeben:

  • Sockel 1, 2, 3 und 6 für 486er-Prozessoren:
    Sockel 1 mit 168 oder 169 Pin-Löchern (für den 486DX und 486SX, 5 V)
    Sockel 2 mit 238 (486DX und 486SX, 5 Volt sowie 486DX2 und 486SX2, 5 V)
    Sockel 3 mit 237 (486SX und 486DX, 3.3 und 5 V)
    Sockel 6 mit 235 Pins (486DX4, 3.3 und 5 Volt). Da AMDs 5x86 und der 5x86 von Cyrix/IBM weniger Pins besitzen, passen sie in alle 486er-Sockel.

Pentium-Ära

  • Sockel 4 (273 Pins) für Pentium-Prozessoren mit 60 oder 66 MHz internem Takt
  • Sockel 5 (320 Pins) für Pentium-Prozessoren mit 60, 66, 75 und 90 MHz
  • Sockel 7 (321 Pins) für Pentium-CPUs mit 75 bis 200 MHz, Pentium MMX 133 MHz - 233 MHz, K6, K6-2, Cyrix M2, IBM 6x86MX, IDT Winchip und weitere; diesen Sockel gibt es sowohl auf Boards mit 66 MHz als auch auf Boards mit 100 MHz Systemtakt. Sockel 7 ist 1999 Standard neben dem Slot 1
  • Sockel 8 für den Intel Pentium Pro

Pentium II-Ära

  • Pentium II-CPUs und einige Pentium III-Prozessoren werden nicht in einen Sockel sondern in einen "Slot" eingesetzt.

Pentium III-Ära

  • Sockel 370 für Celerons im PPGA-Gehäuse mit Taktraten zwischen 400 und 533 MHz. Vorsicht: Im Sockel 370 läuft weder der gesockelte Pentium III noch der Celeron im FC-PGA-Gehäuse, obwohl beide hineinpassen. Der Sockel hat 370 Kontakte für CPUs im PPGA-Gehäuse. Obgleich er für die Spezifikationen dieser CPUs konzipiert ist (66 MHz Systemtakt, 2.0 Volt Kernspannung), bieten zahlreiche Sockel-370-Platinen einen höheren Systemtakt (ideal zum Overclocking).
  • Sockel 370 FC-PGA für gesockelte Pentium-III-CPUs (500 bis 800 MHz) und Celerons: Der Sockel für CPUs im FC-PGA-Gehäuse hat 370 Kontakte. Er gleicht optisch dem Sockel 370, ist aber anders beschaltet.
  • Sockel SUPER 7 mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für viele CPUs - vor allem von AMD: Der  K6-2+ hat 128 kB Second-Level-Cache und Taktraten ab 500 MHz. Den K6-2 gibt's von 300 bis 533 MHz, den K6-III mit 400 und 450 MHz. Weniger leistungsfähig sind CPUs von Cyrix (MII, PR 333 und 366) und IDT (W2A, 266 und 300 MHz. Optisch gleicht der Sockel Super 7 dem Sockel 7. Er besitzt ebenfalls 321 Kontakte, ist aber für 100 MHz Systemtakt und AGP-Grafikkarten spezifiziert.
  • Sockel A ausschliesslich für AMD-Prozessoren: Mit dem Spitfire (800 MHz CPU-Takt, 200 MHz Systemtakt, 256 oder 512 kB Second-Level-Cache) will AMD ab Mitte 2000 dem Celeron und Pentium III Konkurrenz machen. Thunderbird (1 GHz CPU-Takt und mehr, 266 MHz Systemtakt, 256 oder 512 kB Second-Level-Cache) und Mustang (Taktraten wie Thunderbird, aber mit 1 oder 2 MB Second-Level-Cache) voraussichtlich Ende 2000 auf den Markt.
  • Sockel 370 S für den Intel-Prozessor mit dem Codenamen "Timna" (128 kB Second-Level-Cache, integrierter Northbridge und einer Grafikeinheit, aber ohne ISSE).
  • Sockel 423 für den Pentium 4 (Willamette) von Intel. Es handelt sich um einen ZIF-Sockel für CPUs mit 423 Pins (?). Der dazugehörige Intel-Chipsatz trägt den Codenamen "Tehama". Der Chipsatz unterstützt zwei Speicherkanäle für 2 GB Rambus-Speicher.

Hochleistung

  • Sockel 417 für die 64-bit-CPU Itanium von Intel und Hewlett-Packard. Beim Sockel 417 (417 Kontakte) sind die Signal- und Stromversorgungs-Pins der CPU voneinander abschirmt. So lassen sich auch Signale bei einem Takt von mehr als 2 GHz störungsfrei übertragen. Die bislang üblichen Pins der CPU für die Stromversorgung sind teilweise durch 14 mm2 grosse Leiterplättchen ersetzt, um die enorme Leistungsaufnahme von mehr als 70 Watt zu ermöglichen.
  • Sockel 603 als Basis für Multiprozessor-PCs mit bis zu acht CPUs. Der erste Intel-Prozessor für diesen Sockeltyp trägt den Codenamen "Foster". Der "Foster" taktet mit mindestens 1 GHz. AMD & Co. haben (zumindest im 1 Quartal 2000 noch) keine Ambitionen auf Sockel-603-CPUs. Der "Sockel 603" ist ein ZIF-Sockel mit 603 Kontakten. Der Codename des dazugehörigen Intel- Chipsatzes lautet "Colusa". Er soll zwei Speicherkanäle mit Zugriff auf bis zu 32 GB Rambus-RAM und 400 MHz Systemtakt unterstützen.

 

SOHO

Small Office - Home Office -> Kleines Büro - Heimbüro

SOHO bezeichnet den Anwendungsbereich oder die Käuferschicht im EDV-Bereich, die keine allzu hohen Ansprüche an die Qualität von Hard- und Software stellt und, dem Budget entsprechend, an niedrigen Preisen interessiert ist. Gemeint sind neben den Privatleuten vor allem Freiberufler und Selbständige.

 

SPDIF od. S/PDIF

Sony/Philips Digital Interface

Bezeichnung für den digitalen Audioausgang oder Eingang der bei vielen Geräten in Form einen Cinch-Buchse oder einer optischen Buchse zu finden ist. SPDIF erlaubt es, Audio-Geräte wie z.B. MiniDisc-Recorder, CD-Player, DAT-Recorder, Stereoanlage oder Verstärker digital zu verbinden und somit Audiosignale ohne Klangverlust zu übertragen. Moderne Soundkarten verfügen mittlerweile ebenfalls über SPDIF Anschlüsse und bieten somit die Möglichkeit, auch den PC mit anderen Audiogeräten digital zu koppeln. Erfolgt die Übertragung über die optische TosLink-Buchse (optisches SPDIF), so wird ein spezielles Fiberglas Toslink Kabel benötigt. Als elektrisches SPDIF bezeichnet man SPDIF über RCA / Cinch - Coaxialkabel.

 

SPI

(Quelle: http://www.avm.de/)

Stateful Packet Inspection Firewall

Eine Stateful Packet Inspection Firewall bietet einem PC oder einem lokalen Netzwerk einen wirkungsvollen Schutz vor Angriffen aus dem Internet. Sie stellt eine Firewall dar, die die Verbindung zwischen dem zu schützenden Netz und dem Internet nahezu völlig entkoppelt. Sie kombiniert dazu eine Vielzahl von Firewalltechniken miteinander und fügt ein weiteres umfangreiches Analysemodul hinzu, dass den Inhalt der Datenpakete genauestens untersucht, bewertet und nach vorgegebenen Regeln filtert.

Befindet sich ein PC hinter einer solchen Firewall, bleibt er für andere Internetteilnehmer unsichtbar. Die Firewall agiert als Stellvertreter des lokalen Netzwerkes gegenüber dem Internet. Einzig diese verfügt über eine öffentliche IP-Adresse und sorgt für die korrekte Zustellung der Antwortpakete aus dem Internet an den PC, der diese Pakete angefordert hat. Dieses Verfahren wird als IP-Masquerading bezeichnet. 

 

 

SQL

Structured Query Language

In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts von der Firma IBM entwickelte Abfragesprache für die relationale Datenbank DB2. Es handelte sich dabei um eine nichtprozedurale (Programmier-)Sprache, die weder Schleifen, Unterprogramme noch Funktionen enthielt.

SQL-Befehle setzen sich aus zwei Teilen zusammen,
  • der Data Definition Language (DDL) zum Aufsetzen einer Datenbankstruktur
  • der Data Manipulation Laguage (DML) zur Manipulation der enthaltenen Daten

Relationale Datenbanken arbeiten mengen- und gruppenorientiert. Wer sich also mit SQL beschäftigt, der muss sich ein wenig in Mengenlehre auskennen. Dr. E.F. Codd entwickelte 1970 Regeln, die eine relationale Datenbank definieren:

  • Ein relationales Datenbankmodell muss in der Lage sein, Datenbanken vollständig über seine relationalen Fähigkeiten zu verwalten
  • Darstellung von Informationen: Alle Informationen in einer relationalen Datenbank (einschliesslich Namen von Tabellen und Spalten) sind explizit als Werte in Tabellen darzustellen.
  • Zugriff auf Daten: Jeder Wert in einer relationalen Datenbank muss durch Kombination von Tabellenname, Primärschlüssel und Spaltenname eindeutig zu finden sein.
  • Behandlung von Nullwerten: Das DBMS behandelt Nullwerte durchgängig als unbekannte oder fehlende Daten und unterscheidet so von Standardwerten. Zahlen können also drei Werte annehmen, 0, einen Wert und NULL für "Wert nicht vorhanden". Man spricht hier auch von der Dreiwertigkeit.
  • Struktur einer Datenbank: Die Datenbank und ihre Inhalte werden in einem sogenannten Systemkatalog auf derselben logischen Ebene wie die Daten selbst - also in Tabellen - beschrieben. Demzufolge lässt sich der Katalog mit Hilfe der Datenbanksprache abfragen.
  • Abfragesprache: Zu einem relationalen System gehört mindestens eine Abfragesprache mit einem vollständigen Befehlssatz für Datendefinition, Manipulation, Integritätsregeln, Autorisierung und Transaktionen.
  • Aktualisieren von VIEWS (Sichten): Alle VIEWS, die theoretisch aktualisiert werden können, lassen sich auch vom System aktualisieren.
  • Abfragen und Bearbeiten ganzer Tabellen: Das DBMS unterstützt nicht nur Abfragen, sondern auch die Operationen für Einfügen, Aktualisieren und Löschen in Form ganzer Tabellen.
  • Physikalische Datenunabhängigkeit: Der logische Zugriff auf die Daten durch Anwendungen muss unabhängig von den physikalischen Zugriffsmethoden oder den Speicherstrukturen der Daten sein.
  • Logische Datenunabhängigkeit: Änderungen der Tabellenstrukturen dürfen keinen Einfluss auf die Logik der Anwendungen haben.
  • Unabhängigkeit der Integrität: Integritätsregeln müssen sich in der Datenbanksprache definieren lassen. Die Regeln müssen im Systemkatalog gespeichert werden. Es darf nicht möglich sein, die Regeln zu umgehen.
  • Verteilungsunabhängigkeit: Der logische Zugriff auf die Daten durch Anwendungen darf sich beim Übergang von einer nicht verteilten zu einer verteilten Datenbank nicht ändern.
  • Kein Unterlaufen der Abfragesprache: Integritätsregeln, die über die Datenbanksprache definiert sind, dürfen sich nicht mit Hilfe von Low-Level Sprachen umgehen lassen.

Dr. E. F. Codd hat in SQL alle Elemente der Algebra integriert, um Daten mengenmässig zu erfassen, zu speichern, und diese in Relation zueinander zu setzen. Hierbei können Schnittmengen, Vereinigungsmengen, Restmengen usw. gebildet und ausgegeben werden. Diese werden durch sogenannte JOINS durchgeführt.

Bei dem Aufbau von einer SQL Datenbank müssen die Daten so aufgeteilt werden, dass sie voneinander verschiedene, eindeutige Datensätze bilden. Das praktische an SQL ist, dass wenn man die Abfragesprache einmal erlernt hat (so schwer ist es wirklich nicht), kann man aus riesigen Datenmengen wirklich alle Informationen auslesen, die man braucht. Z.B. kann man Daten sortieren, verändern, filtern, Statistiken erheben, u.s.w. Mit Hilfe von Datenbankschnittstellen, wie z.B. ODBC und ASCII Im-/Export kann man Daten mit beliebigen Datenbanken austauschen und sogar diese mit einbinden. Die ODBC Schnittstelle dient hier als Datenbank unabhängige Schnittstelle zu Applikationen unter Windows und UNIX.

Mit ANSI-92 SQL wurde ein gemeinsamer Standard geschaffen.

 

SRAM

Static RAM

Im statischen Schreib-und-Lesespeicher erhält ein ständig fliegender Ruhestrom die gespeicherte Informationen aufrecht. Vorteil: SRAM braucht keinen Refresh, ist daher um einiges schneller als DRAM und lässt sich einfacher ansteuern. Nachteile: Höhere Leistungsaufnahme und stärkere Erwärmung.

 

SRGB

SRGB definiert eine Technologie, die eine naturgetreue Farbwiedergabe bei jüngeren Windows-Versionen (ab Windows ME) in Verbindung mit SRGB-kompatiblen Peripheriegeräten verspricht. SRGB ermöglicht eine automatische Farbkalibrierung, um die oft erheblichen Farbabweichungen bei den verschiedenen Gerätschaften (von der Aufnahme mittels Scanner oder Digitalkamera, über die Verwendung von DVD-Geräten bis zur Ausgabe via Bildschirm und/oder Farbdrucker) auf ein Minimum zu reduzieren. Vorraussetzung ist, dass alle beteiligten Komponenten über die SRBG-Fähigkeit verfügen.

siehe auch: RGB

 

SRS WOW

WOW-System von SRS-Labs

Führende 3D-Sound Technologie zur Aufbereitung des Raumklanges. Einer live Veranstaltung vergleichbar, kann der Hörer sogar frei im Raum umhergehen, ohne deutliche Qualitätseinbussen hinnehmen zu müssen. Mit dieser Technik können auch in kleinen Lautsprechern starke Bässe und Stereoklang erzielt werden.

 

SSL

Secure Socket Layer

Technik, mittels der ein Web-Client den Server authentifizieren kann und der Datenverkehr zwischen beiden verschlüsselt wird. Entwickelt von Netscape und RSA Data Security.

Striping

Wird in der RAID-Technologie verwendet.

Surround

Surround steht für eine Raumklang-Technologie, welche von Dolby Laboratories Inc. entwickelt wurde. Bei diesen Raumklang-Verfahren werden mehrere Lautsprecher verwendet. Man unterscheidet hier zwischen analogem und digitalem Surround. Analoger Surround kann über ein normales TV-Netz übertragen werden. Anders ist dies beim digitalen Surround: Hier ist es notwendig, dass ein Film-Datenträger vorhanden ist, welcher bereits digitale Toninformationen enthält (z.B. DVD), oder, dass der Fernsehsender digital empfangen wird (z.B. Digital-SAT).
Die genauen Aufgabenbereiche der einzelnen Lautsprecher bei den jeweiligen Surround-Techniken werden nachfolgend erklärt:

  • Dolby-Pro-Logic
    Bei diesem ursprünglichen Surround-Ton handelt es sich um ein System, das analog funktioniert und die Surround-Informationen somit über die beiden herkömmlichen analogen Ton-Kanäle übertragen werden. Bei den meisten grösseren TV-Geräten ist diese Technologie schon seit längerem standardmässig enthalten.
    Über die im Fernseh-Gerät enthaltenen linken und rechten Frontlautsprecher werden die hauptsächlichen Film-Effekte wiedergegeben. Der ebenfalls im TV-Gehäuse eingebaute Center-Lautsprecher ist für die Wiedergabe der Spreche zuständig. Einige TV-Geräte verfügen zusätzlich über einen eingebauten Subwoofer, welcher das ganze Spektakel mit einer satten Basswiedergabe unterstützt. Zum Erreichen eines räumlichen Klanges verfügt dieses System über zwei Rücklautsprecher, welche allerdings nur mit einem Mono-Signal gespiesen werden. Das heisst, dass auf dem linken, wie auch auf dem rechten hinteren Lautsprecher ein und das selbe Signal ausgegeben wird.
  • Dolby Digital 4.1
    Dieses System ist eine Art "abgespeckte" Version der 5.1-Technik. Hier werden ebenfalls alle Lautsprecher mit je einem separaten Kanal angesteuert, wobei hier kein Center-Lautsprecher zur Sprachwiedergabe vorhanden ist. Diese Aufgabe übernehmen hier die beiden Frontlautsprecher.
  • Dolby Digital 5.1
    Bei diesem Ursprung von Dolby Digital Surround-Systemen wird das digitale Audio-Signal, welches die Ton-Informationen aller 6 Kanäle enthält einem Decoder zugeführt, der die Aufgabe hat, des digitale Signal zu entschlüsseln und es über einen Verstärker dem jeweiligen Lautsprecher zuzuführen.
    Wie bereits beim oben erwähnten Dolby-Pro-Logic System werden auch hier die Signale auf Front links und rechts, Center-Lautsprecher, Subwoofer und Rücklautsprecher aufgeteilt. Der grosse Vorteil ist hier jedoch, dass für jeden Lautsprecher ein separater Kanal zur Verfügung steht. Das heisst also, dass die Rücklautsprecher links und rechts getrennte Signal-Inhalte haben, sowie, dass der Subwoofer ebenfalls von einem eigenen Kanal gespiesen und nicht von den Frontlautsprechern abgeleitet wird.
  • Dolby Digital 6.1
    Aufbauend auf dem bereits bekannten 5.1-System wird hier einfach noch ein zweiter, hinterer Center-Lautsprecher verwendet, welcher zwischen den beiden Rücklautsprecher aufgestellt wird. Er ist zuständig für Klangeffekte, welche, um einen realistischen Klang zu erreichen, von hinten in der Mitte abgestrahlt werden müssen.
  • Dolby Digital 7.1
    Wie schon beim 6.1-System wir auch hier auf der 5.1-Technik aufgebaut. Allerdings kommt hier kein hinterer Center-Speaker zum Einsatz. Die Effekte, welche von hinten kommen werden also hier, genau wie beim 5.1-System, von den beiden linken und rechten Rücklautsprechern wiedergegeben. Die Erweiterung der Lautsprecherumgebung bezieht sich auf zwei weitere Speaker, welche die Effekte von der linken und rechten Seite her bringen.

Bei all den Dolby-Digital-Bezeichnungen steht die Zahl vor dem Punkt jeweils für die einen umgebenden Lautsprecher, sowie die Zahl nach dem Punkt dafür, ob ein Subwoofer vorhanden ist oder nicht. Es gibt auch Systeme, welche ohne zusätzlichen Subwoofer arbeiten. Diese werden dann entsprechend 4.0-, 5.0-, 6.0-Systeme usw. genannt.

 

Surround Gaming

Die IMAX®-Erfahrung bei 3D-Spielen. Die Grafikkarte rendert die Ausgabe von unterstützten 3D-Spielen über drei Displays, was der dreifachen Grösse des normalen Blickwinkels entspricht und somit auch das seitliche Sichtfeld des Spielers miteinbezieht. Sorround Gaming verschafft dem Spiele-Enthusiasten durch die erweiterte Sicht bei interaktiven Szenen einen Wettbewerbs- vorteil und bietet dadurch eine noch realistischere Spieleumgebung.

 

SVCD

Super Video CD

Die SVCD ist eine Weiterentwicklung des VCD-Formats.
SVCDs bieten im Vergleich zu VCD eine höhere Bildqualität, die man bei der Komprimierung im MPEG-2-Format selbst wählen kann, unter PAL liegt die Auflösung bei 480 × 576 Pixeln.
Je nach gewählter Komprimierung passen auf eine CD 35 bis 80 Minuten Videomaterial. Die Qualität reicht nicht an die einer DVD heran, liegt aber über der herkömmlichen VCD- oder VHS-Medien.

 

SVGA

Super Video Grafics Array

S-VGA ist ein über den VGA-Standard hinausgehender Grafikstandard, den die VESA entwickelt hat. Er bietet in seiner ursprünglichen Definition bei einer Zeilenfrequenz von 35 kHz eine Auflösung von 800x600 Pixel und damit 56% mehr Information als der VGA-Standard. Durch Festlegung einer gemeinsamen Bios-Adresse war es möglich, standardisierte Treiber-Software für VGA-Karten zu erstellen, die Super-VGA unterstützen.
"Normale" Super-VGAs lösen die 800×600 Bildpunkte bei 256 Farben auf und können 1024 x 768 Bildpunkte mit 16 Farben sowie Zeilensprung (interlaced) darstellen. Diese Modi erfordern einen - in den 80er Jahren ungewöhnlich grossen - Bildspeicher von 512 kB statt der bei VGAs üblichen 256 kB und ebenso den Anschluss eines Multinorm- / Multisync-Monitors, weil dabei deutlich höhere Ablenkfrequenzen (35 bis 48.5 kHz) anfallen.

-> weitere Auflösungen: siehe Grafikstandard

 

S-VHS

Super-VHS

S-VHS ist eine verbesserte Version des VHS-Systems mit einer Auflösung von ungefähr 640 x 480 Bildpunkten (VHS: 320 x 240). S-VHS-Recorder liefern durch eine genauere Magnetisierung des feineren Bandmaterials mehr Schärfe bei geringerem Bild-Rauschen. Die Kopierverluste sind deutlich geringer als bei VHS-Material. S-VHS-Recorder bearbeiten wie Hi8-Geräte Farb- und Schwarz-Weiss-Information des Videosignals komplett getrennt.
Deshalb wird für S-VHS-Übertragungen auch ein spezieller Stecker verwendet, bei welchem das Schwarz-Weiss- (Y-Singal) und Farb-Signal getrennt übertragen wird. Da diese Stecker-Art ursprünglich für S-VHS entwickelt wurde, wird er auch häufig als S-VHS-Stecker oder Y/C-Stecker bezeichnet. Hierbei steht Y für das Helligkeits-Signal (Schwarz-Weiss- / Bild-Information) und das C für das Farb-Signal (Color).

Die bessere S-VHS-Qualität bedarf aber spezieller, teureren Kassetten. VHS-Kassetten sind zu S-VHS-Geräten kompatibel, S-VHS-Kassetten können jedoch nicht in VHS-Geräten verwendet werden.

 

S-Video

Andere Bezeichnung für S-VHS

-> siehe S-VHS

 

Switch

"Switch" ist die englische Bezeichnung für Schalter und steht grundsätzlich im allgemeinen technischen Bereich für einen manuellen oder automatischen (elektronischen) Umschalter für Signale aller Art.

In der Netzwerk-Technik versteht man unter einem Switch einen aktiven Hub, der wie eine Telefonvermittlungsstelle den Netzwerkverkehr zwischen Clients und Server(n) regelt, indem er selbsttätig die Zieladressen der IP-Pakete auswertet und diese dann den entsprechenden Adressaten zustellt. An Switch-Ports lassen sich auch Hubs anschliessen. Der Switch muss dann am entsprechenden Port eine Tabelle mit den MAC-Adressen aller am Hub angeschlossenen Geräte verwalten.

Im Gegensatz zum Hub, der die Geschwindigkeit des langsamsten angeschlossenen Teilnehmers auf alle anderen überträgt (keine schnellere Verbindung möglich), kann der Switch mehrere Verbindungen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit gleichzeitig herstellen.

 

Switchbox

Andere Bezeichnung für Switch. Da der eigentliche Switch in einem Gehäuse (Box) untergebracht ist, wird das gesamte Gebilde als "Switchbox" bezeichnet. Mit der Bezeichnung Switch muss allerdings nicht zwangsläufig ein Ethernet-Switch gemeint sein! Meistens wird die Bezeichnung Switchbox für diverse Umschaltboxen verwendet, welche beispielsweise Satellitensignale, audio- oder Video-Quellen oder anderes umschalten.

-> siehe Switch

 

SXGA

Erweiterte VGA-Grafikfähigkeit (auch unter der Bezeichnung Extended-XGA bekannt), die bis zu 1280 x 1024 Bildpunkten unterstützt.

-> weitere Auflösungen: siehe Grafikstandard

 

Synchron-Ton

Synchron-Ton bezeichnet bei TV-Sendungen, zum Beispiel bei Spielfilmen auf in englischer Sprache, den auf eine andere Sprache synchronisierten Ton, entsprechend der jeweiligen Landessprache, in welchem der Film ausgestrahlt wird. Eine Sendung, welche mit Original- und Synchron-Ton ausgestrahlt wird, bezeichnet man auch als Zeikanal-Ton-Sendung. Jedes Zweikanal-Ton taugliche TV- und Video-Gerät kann manuell zwischen Original- und Synchron-Ton umgeschalten werden.

-> siehe Zweikanal-Ton

 

Synthesizer

Ein Synthesizer ist ein elektronisches Instrument, das die elektronische Erzeugung und Manipulation von Klängen erlaubt:

1. Analog-Synthesizer
Diese erste Form von Synthesizern basierte auf der Erzeugung von Schwingungen mittels Oszillatoren. Diese Oszillatoren boten meist die Erzeugung einer Sinus-, einer Rechteck- und einer Dreieck-Schwingung an. Aus diesen Schwingungen wurde dann der Klang mittels Filtern modeliert, indem Frequenzbereiche entfernt wurden (sogenannte "subtraktive Synthese"). Nachgeschaltete Hüllkurven-Generatoren verhalfen dem Klang zu einem dynamischen Verlauf.

2. Digital-Synthesizer
Bei einem rein digitalen Syntesizer erzeugt ein Computer die entsprechenden Klänge, wobei aber wesentlich mehr Synthesearten als bei Analog-Synthesizern möglich sind (neben der softwaremässigen Nachbildung analoger Oszillatoren (zum Beispiel die FM-Synthese, das Abspielen von Samples usw.). Auch hier kann der Klang meist durch (digitale) Filter und (digitale) Hüllkurven-Generatoren nachbearbeitet werden.

3. Hybride Systeme
Es gibt auch Systeme, bei denen der Klang digital erzeugt wird, die Nachbearbeitung hingegen über analoge Filter und/oder Hüllkurven-Generatoren erfolgt. Der Grund hierfür ist zum einen, dass Computer früher für die Filter-Berechnungen einfach noch nicht leistungsfähig genug waren, zum anderen wird analogen Filtern ein "wärmerer" und "menschlicherer" Klang zugesprochen. 

Früher wurde jede kleine Funktion durch eine Verschaltung von einzelnen elektronischen Bauteilen verwirklicht. Mehrere Funktionen wurden in Gruppen (Funktionsgruppen) zusammengefasst und auf einer Trägerplatte (Platine) aufgebaut (Baugruppe). Da manche Funktionsgruppen mehr als einmal in einem Synthesizer benötigt wurden (beispielsweise Oszillatoren), spendierte man diesen ein eigenes Gehäuse, welches als "Modul" bezeichnet wird. Ein Syntesizer, der nur aus Modulen zusammen gesetzt ist, heisst somit modularer Synthesizer oder Modular-Synthesizer-System. Die Verbindung der Module erfolgt dabei über sogenannte Patch-Kabel. Daher rührt auch der Name Patch den einige Hersteller für Klangprogramm verwenden. Heutige Synthesizer sind in der Regel in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht und die Zuordnung der einzelnen Bauteile zu Funktionsgruppen ist nicht mehr gegeben. Man spricht der besseren Übersicht halber trotzdem noch von Baugruppen, selbst Teile der Rechenvorschriften digitaler Synthesizer werden Module genannt.

Man kann die Baugruppen der Synthesizer in zwei Kategorien (Funktionseinheiten) einteilen. Alle Module, die Audio-Signale erzeugen oder verändern, gehören zur Klangerzeugung, manchmal auch Audio-Abteilung genannt. Die anderen dienen der Steuerung und sind Bestandteil der Steuereinheit. Die Unterscheidung der Geräte-Typen ergibt sich hauptsächlich durch unterschiedliche Ausstattung der Steuereinheit.

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass es nicht "den" Synthesizer gibt, sondern dass verschiedenste Synthesizerformen nebeneinander bestehen. Die oben aufgeführte Kategorisierung nach analogen, digitalen und hybriden Synthesizern ist nur sehr grob.

 

 

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