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RAIDRedundant Array of Independent Disks oder Redundant Array of Inexpensive Disks Bei RAID-Systemen steht zunächst die Sicherheit von Festplatten-Daten im Vordergrund. Ein RAID-System ist nämlich in der Lage, Daten auf mehreren Festplatten abzulegen. RAID-Systeme setzen sich immer aus mehreren Festplatten zusammen. Der Begriff "RAID
"Redundant Array of Inexpensive Disks" soll übrigens 1987 an der Universität von Kalifornien, Berkeley, festgelegt worden sein. Ein Merkmal moderner RAID-Systeme besteht, nebst der Sicherheit, zudem darin, dass defekte Platten im laufenden Betrieb ausgetauscht werden können, so dass ausser den Netzwerk-Administratoren üblicherweise niemand von einem Ausfall etwas merkt. RAID ist nicht gleich RAID
Neben den verschiedenen RAID-Levels existieren zusätzlich noch diverse
Implementierungen von RAID. Bei Software-RAID-Lösungen beispielsweise wird ein
Treiber ins Betriebssystem integriert, der RAID-Funktionalitäten enthält.
Praktisch alle modernen Server-Betriebssysteme
unterstützen verschiedene RAID-Levels. Allerdings sollte bei einer solchen Lösung
zusätzliche Prozessor-Leistung eingeplant werden. Ein externes RAID-System (SCSl to SCSl RAID) - eine hardwarebasierende RAID-Lösung - kennt diese Probleme dagegen nicht. Das Betriebssystem kann dabei direkt vom RAID-Controller geladen werden. Hier wird die RAID Funktionalität vom Controller gesteuert. Auch "Zwitterlösungen" sind verfügbar. So werden bei der AAA- oder bei der ARO-Serie von Adaptec RAID-Treiber auf dem Server eingesetzt, während die Berechnung der Redundanz-Informationen (Parität) auf einen Coprozessor auf dem RAID-Hostadapter ausgelagert ist. Echte Hardware-RAID-Controller können (meist über SCSl an den Server angebunden) in einem eigenen Gehäuse untergebracht sein, was allerdings eine relativ teure Lösung ist. Im PC Server-Bereich finden sich meist Host-basierende RAID-Lösungen, wobei der Controller direkt in den Server eingesteckt wird. Damit sind sehr hohe Transferraten möglich, und die Konfiguration ist äusserst flexibel. ÜBRIGENS: Nicht nur dann, wenn das RAID System zur Erhöhung der Datensicherheit eingesetzt wird, empfiehlt sich der Einsatz einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV).
Der RAID-Level 0 wird auch als "Non-Redundant Striped Array" bezeichnet. Die "0" steht also für "keine Redundanz" bzw. "keine Sicherheit".
Da bei RAID 0 keine redundanten Informationen erzeugt werden, gehen Daten verloren, wenn eine RAID-Platte ausfällt. Und da die Daten einer Datei auf mehrere Platten verteilt sind, lassen sich auch keine zusammenhängenden Datensätze mehr reproduzieren, selbst wenn nur eine Platte im RAID-0-Array ausfällt. In einem RAID-1-System, auch "Drive Duplexing" genannt, werden auf zwei Festplatten identische Daten gespeichert. Es ergibt sich damit eine Redundanz von 100 Prozent. Fällt eine der beiden Platten aus, so arbeitet das System mit der verbleibenden Platte ungestört weiter. Die hohe Ausfallsicherheit dieses Systems wird allerdings meist nur in relativ kleinen Servern eingesetzt, da bei RAID 1 die doppelte Platten-Kapazität benötigt wird, was sich bei grossen Datenmengen schnell finanziell bemerkbar macht. RAID 0+1 / RAID 0/1Das wohl bekannteste Nested RAID ist 0+1. Hierfür benötigt man eine gerade Anzahl an Festplatten, mindestens jedoch vier Stück. Mit der Hälfte der Festplatten erstellt man ein Stripe Set (RAID 0), während das resultierende Konstrukt einfach gespiegelt wird (per RAID 1). Somit erhält der Anwender fast die vierfache Lese-Performance und etwa die doppelte Schreibperformance relativ zu einer einzelnen Festplatte. Da hierbei keine Parität berechnet werden muss, sind die Schreibzugriffe mit RAID 0+1 sehr schnell. Die Kombination aus RAID 0 und RAID 1 vereint die Vorteile in Bezug auf verbesserte Performance (RAID 0) und erhöhte Datensicherheit (RAID 1) zu einer Einheit. Die zur Verfügung stehende Speicherkapazität ist, wie man unschwer erraten kann, die halbe Kapazität der Summe aller vier Festplatten. Wichtig ist bei Multiple oder Nested RAID-Konfigurationen die Namensgebung. Während ein RAID 0+1 im unteren Level mit Stripe Sets arbeitet und im oberen Level nur spiegelt, arbeitet ein RAID 10 genau umgekehrt.
RAID 2Das RAID 2-System teilt die Daten in einzelne Bytes auf und verteilt sie auf die Platten des Platten-Arrays. Der Fehlerkorrekturcode (ECC = Error Correction Code) wird nach dem Hamming-Algorithmus berechnet und auf einer zusätzlichen Platten gespeichert. Da in allen modernen Festplatten bereits Methoden zur Fehlerkorrektur enthalten sind, spielt dieser RAID-Level in der Praxis keine grosse Rolle mehr.
RAID 3In einer RAID-3-Konfiguration werden die Daten in einzelne Bytes aufgeteilt und dann abwechselnd auf den - meistens zwei bis vier - Festplatten des Systems abgelegt. Für jede Datenreihe wird ein Parity-Byte hinzugefügt und auf einer zusätzlichen Platte - dem "Parity-Laufwerk" - abgelegt. Beim Ausfall einer einzelnen Festplatte können die verlorengegangenen Daten aus den verbliebenen sowie den Parity-Daten rekonstruiert werden. Da moderne Festplatten und Betriebssysteme aber nicht mehr mit einzelnen Bytes arbeiten, findet auch der RAID-Level 3 kaum noch Verwendung.
RAID 4Prinzipiell ist RAID 4 mit RAID 3 vergleichbar. Nur werden die Daten nicht in einzelne Bytes, sondern in Blöcke von 8, 16, 64 oder 128 kB aufgeteilt. Beim Schreiben von grossen sequentiellen (zusammenhängenden) Datenmengen lässt sich so eine hohe Performance erreichen. Werden verteilte Schreibzugriffe vorgenommen, muss jedes mal auf den Parity-Block zugegriffen werden. Für viele kleine Zugriffe ist RAID 4 demnach nicht geeignet.
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RAID 6 bietet die höchste Datensicherheit. Dabei wird zum RAID-5-Verfahren eine weitere unabhängige Paritäts-Information auf einem zusätzlichen Laufwerk hinzugefügt. Dadurch werden allerdings die Schreibzugriffe wieder etwas langsamer.
Auch RAID 7 ist ähnlich wie RAID 5 aufgebaut. In der RAID-Steuereinheit wird bei RAID 7 aber zusätzlich ein lokales Echtzeitbetriebssystem eingesetzt. RAID 7 benutzt schnelle Datenbusse und mehrere grössere Pufferspeicher. Die Daten in den Pufferspeichern und auf den Laufwerken sind von der Datenübertragung auf dem Bus abgekoppelt (asynchron). So werden alle Vorgänge gegenüber den anderen Verfahren erheblich beschleunigt. Ähnlich wie bei RAID 6 kann die Paritätsinformation für eines oder mehrere Laufwerke generiert werden. Es lassen sich gleichzeitig unterschiedliche RAID-Level nutzen.
Dieses System verlangt nach zwei Paaren gespiegelter Arrays, die dann zu einem RAID-0-Array zusammengefasst werden. RAID 10 eignet sich insbesondere zur redundanten Speicherung von großen Dateien. Da hierbei keine Parität berechnet werden muss, sind die Schreibzugriffe mit RAID 10 sehr schnell. Somit erhält der Anwender fast die vierfache Lese-Performance und etwa die doppelte Schreibperformance relativ zu einer einzelnen Festplatte. RAID 10 gilt übrigens auch als zusätzlich gestripte Version von RAID 1.
Die Kombination aus RAID 1 und RAID 0 vereint die Vorteile in Bezug auf erhöhte Datensicherheit (RAID 1) und verbesserte Performance (RAID 0) zu einer Einheit. Die zur Verfügung stehende Speicherkapazität ist die halbe Kapazität der Summe aller vier Festplatten.
RAID 30 wird eingesetzt, wenn grosse Dateien sequentiell übertragen werden sollen. Es handelt sich um eine zusätzlich gestripte Version von RAID 3. Diese Version wurde von AMI (American Megatrends) entwickelt. Sie bietet Datensicherheit und sehr hohen Durchsatz. RAID 30 ist komplexer als niedrigere RAID-Level und benötigt mehr Platten. AMI benutzt RAID 30 mit sechs Festplatten.
Werden sowohl grosse Datensicherheit wie auch schnelle Zugriffszeiten und hohe Datentransferraten benötigt, empfiehlt sich RAID 50. Auch diese Version stammt von AMI. Sie ist ebenfalls komplexer als niedrigere RAID-Level und benötigt ebenfalls sechs Festplatten. RAID 50 ist die gestripte Version von RAID 5.
RAID I/O Steering
Diese Art von RAID-Kontroller (auch ZCR > Zero Channel RAID genannt) wird in einen freien PCI- oder PCI-X-Slot gesteckt und besitzt keine weiteren Anschlüsse (0-Kanal). Der Kontroller ermöglicht es nun, die auf dem Mainboard befindlichen Anschlüsse in RAID-Funktion zu nutzen. Allerdings muss beachtet werden, dass das Mainboard in der Lage sein muss, den Kontroller ansteuern zu können.
Random Access Memory
Der Arbeitsspeicher eines Computers heisst RAM, weil man auf jede Speicherzelle wahlfrei zugreifen kann. RAMs sind in der Regel flüchtige Speicher - sie verlieren ihre Inhalte, wenn sie kein Betriebsspannung mehr zur Verfügung haben.
Die verschiedenen RAM-Typen seien hier kurz erklärt:
Die Steigerung der Taktraten und der Rechengeschwindigkeit bei aktuellen Prozessoren hat dazu geführt, dass auch an sich sehr schnelle Speicher-Bausteine moderne Prozessoren ausbremsen können. Die Zugriffsgeschwindigkeit auf den Hauptspeicher spielt immer noch eine wichtige Rolle bei der Leistungsfähigkeit eines Computersystems.
Der Direct-Rambus-Speicher soll Computer beschleunigen. Mit raffiniertem, patentiertem Konzept bietet der Direct-Rambus sehr hohe Übertragungsraten. Die zusätzliche Komplexität, die dem Rambus eigen ist, macht Handhabung und Ausbau des PC jedoch nicht leichter. DRDRAM zeichnet sich gegenüber SDRAM dadurch aus, dass der Speichersystembus mit einer Taktrate von mindestens 400 MHz betrieben werden kann - deutlich schneller als der 100- oder 133 MHz FSB. Rambus soll laut unternehmensnahen Quellen sogar mit Systembus-Taktraten von 600, 700 und 800 MHz angeboten werden.
Chipexperte Intel lieferte im Oktober 1999 erstmals die Speichertechnik Direct-Rambus-Dynamic-RAM aus - zusammen mit dem 840-Chip-Set für Workstations und
Low-End-Server.
Die Rambus-Technik hatte es schwer bis zur Marktreife: Erstmals war sie für Juni 1999 angekündigt worden, dann für September. Zudem hatten Mitte '99 führende asiatische PC-Hersteller
DRDRAM als zu teuer abgelehnt. Die Hersteller führten an, sie hätten die 820er- und
840er-Chip-Sets bereits getestet. Dabei sei ihnen aber der hohe Preis und die geringer als erwartet ausgefallene Leistung negativ aufgefallen. Es würde sich für sie daher eher lohnen, die herkömmlichen Synchronous-Dynamic-RAMs einzusetzen.
RAM Digital to Analog Converter
RAMDAC ist entweder Teil des Grafikchips oder wird als eigener Baustein auf der Grafikkarte realisiert.
Das wichtigste Markmal des RAMDAC ist die Pixelfrequenz (also die Anzahl der Pixel, die der RAMDAC pro Sekunde umwandeln kann). Sie wird in
MHz angegeben. Ein 175 MHz RAMDAC kann also 175 Millionen
Pixel pro Sekunde in ein analoges Signal umwandeln.
Thumbscrews (Rändelschrauben) können von blosser Hand gedreht werden. Sie ermöglichen damit eine schnelle und einfache (ohne weitere Hilfsmittel) Befestigung von Gehäusen-Seitenteilen, Netzteilen und anderen Teilen mit Grobgewinde - Sie brauchen also nicht extra einen Schraubendreher zu suchen, sondern können endlich alle Komponenten von Hand ein- und ausbauen
Remote Access Service
Dienst, über den man zum Beispiel bei Windows NT ins Internet gelangt oder von aussen ins interne LAN einwählen kann.
Auch aus der Ferne muss der Reisende nicht auf die Schätze seines heimischen Computers verzichten. Denn er kann sich über Remote Access einloggen, um Daten hervorzuzaubern oder sich den entfernten Desktop komplett anzeigen zu lassen. Dokumente lassen sich per Drag und Drop von Desktop zu Desktop verschieben, E-Mails und Verzeichnisse synchronisieren, wie als würde man in Echt vor dem zu Hause gebliebenen Rechner sitzen. Auch viele Firmen erlauben es inzwischen ihren Mitarbeitern, von Unterwegs aus am zentralen Netz anzudocken. Angestellte an Heimarbeitsplätzen arbeiten so im Team mit den Bürogängern.
Auch Fremdspannungsabstand ist ein Wert, ausgedrückt in dB (Dezibel), der angibt, wie hoch der Anteil unvermeidbarer (bauartbedingter) Störgeräusche (z.B. Störspannungen aus Brummen, Rauschen, Prasseln, Knacken etc.) im Signalweg ist. Je höher der Fremdspannungsabstand, desto geringer die Störgeräusche. Gute Werte sind z.B. 80 dB für den Phono-MM-Eingang, 77 dB für den Phono-MC-Eingang und 80 dB für den Hochpegel-Eingang (z.B. Harman-Kardon HK690 lt. Herstellerprospekt).
Rambus DRAM
-> siehe Rambus
Englische Bezeichnung für "Übersetzung" oder "Übertragung". Im CAD- und Grafikbereich versteht man unter Rendering die optische Aufwertung eines dreidimensionales CAD-Modells oder eines zweidimensionalen Pixelbildes mittels computerunterstützter Prozesse / Algorithmen. Dazu können beliebige Lichtquellen positioniert sowie Farben bzw. Texturen und jede Menge Effekte zugeordnet werden.
Ein Repeater, ein Verstärker, dient dazu, die maximale Reichweite eines Signals zu erhöhen. Durch Repeater lassen sich mehrere (Netzwerk-) Segmente miteinander verbinden und demzufolge der Gesamtumfang eines LAN ausdehnen. Mittels Repeater kann ein Ethernet-LAN maximal fünf Segmente umfassen, die dann für die Netzwerk-Protokolle ein einziges Segment bilden. Die MAC-Adressen aller Rechner eines durch Repeater gebildeten Gesamtsegments sind allen anderen Maschinen bekannt.
Request For Comment
Internet Standards werden durch bestimmte Dokumente definiert: Diese Dokumente werden von Kommittees entwickelt und stehen danach dem Interessierten zum Kommentar offen. Ein solches Dokument wird RFC genannt.
Request For Discussion
RFD ist eine Aufforderung an Mitglieder einer Newsgroup oder Mailing-List, ein gestelltes Thema kritisch zu diskutieren und Vorschläge zu machen.
Rot, Grün, Blau
RGB ist ein Farbmodell, bei dem sich alle Farben aus einem Mischungsverhältnis der drei genannten Farben ermischen lassen (additive Farbmischung):
-> siehe additive Farbmischung
Von Cooler Master speziell für PC-Lüfter entwickelte Verbesserung des Gleitlagers. Es ist leiser als Kugellager und Gleitlager und bietet eine Betriebsdauer von mindestens 40'000 Stunden.
Rambus In-Line Memory Module
Ein RIMM ist ein 184-poliges Speichermodul, das die RDRAM Speichertechnologie unterstützt. Ein RIMM-Speichermodul kann bis zu maximal 16 RDRAM-Chips enthalten.
Reduced Instruction Set Computer (gemeint sind Computer oder Prozessoren mit reduziertem Befehlssatz).
IBM-Forscher John Cocke bewies 1974, dass ganze 20 Prozent aller möglichen Rechenoperationen eines Prozessors 80 Prozent der Rechenarbeit leisten. Daraufhin wurde die RISC-Technologie entwickelt:
Dadurch erhöht sich die Arbeitsgeschwindigkeit gegenüber der CISC-Technologie, die mit mehr als 300 Maschinenbefehlen ausgestattet ist. Prozessoren dieser Reihe sind u.a. der Alpha Chip der Firma DEC, der Motorola PowerPC oder die Prozessoren des Herstellers MIPS.
12.01.1044 (4 Drähte / 4 Kerben)
Kommt selten vor. Telefonhörer haben z.B. solche Stecker.
12.01.1064 (4 Drähte / 6 Kerben)
Wird z.B. für Telefon- oder ADSL Verbindungen und Verlängerungen benötigt.
12.01.1066 (6 Drähte / 6 Kerben)
Kommt bei Druckerverlängerungsböxli und ähnlichem vor.
12.01.1088 (8 Drähte / 8 Kerben)
International genormter 8-poliger Anschluss-Typ für ISDN- und Netzwerk-Kabel. -> Bild
Route Mean Square
Audio: Die dauerhaft verfügbare Leistung eines Lautsprechers.
Neben Gleichstrom, dessen Werte leicht zu bestimmen sind, gibt es zahlreiche andere Formen des elektrischen Stromes vor allem den Wechselstrom und Ströme, die aus aufeinanderfolgenden Impulsen bestehen. Der Wechselstrom der Versorgungsnetze besteht aus Impulsen mit wechselnder Polarität, deren Größe während ihres Ablaufs von Null bis zu einem Maximalwert steigt und dann wieder auf Null zurückgeht. Der Ablauf folgt periodisch den Sinuswerten der Winkel von Null bis 360 Grad und hat daher die Bezeichnung "Sinusform".
Um die Größenordung dieser Ströme unabhängig von Momentwerten, Spitzen-
und Minimalwerten zu kennzeichnen, wird der Effektivwert angegeben. Beim
sinusförmigen Industrie- und Haushalts-Wechselstrom ist der Effektivwert um den
Wert
kleiner als Spitzenwert der Spannung oder des Stromes.
Der Scheitelfaktor (Crestfaktor) bezeichnet das Verhältnis von Scheitelwert (Spitzenwert) und Effektivwert. Er ist abhängig von der Wellenform des Signales. Für harmonische (sinusförmige) Signale beträgt er 1,414.
Wird bei der Angabe von Wechselspannung keine zusätzliche Angabe gemacht, so ist immer der Effektivwert gemeint. Im technischen Bereich wird für den Effektivwert häufig der englische Begriff RMS verwendet.
Roaming (zu deutsch: herumwandern) beschreibt das Wechseln mobiler Stationen von einer Basisstation zur nächsten.
Beispiel Mobiltelefon:
Um im Ausland das eigene Handy nutzen zu können, muss in der Regel auf Dienstleistungsangebote und Kommunikationsnetze fremder, ausländischer Dienst-Anbieter zurückgegriffen werden. Dabei wird die Abrechnung der in Anspruch genommenen Dienste ausländischer Provider und Netzanbieter vom eigenen, heimischen Provider übernommen, der seinerseits intern mit dem jeweiligen Fremdanbieter abrechnet. Häufig werden beim Roaming zusätzlich zu den üblichen Kommunikationsgebühren sogenannte "Roaming-Gebühren" berechnet, welche unter Umständen die Kosten für den Roaming-Service drastisch in die Höhe treiben können.
Eine CD-R wird als auch Rohling bezeichnet, weil er noch unbespielt, also "roh" ist.
-> siehe CD-R
Die Entstehung des unbeliebten "Rote Augen Effekts" sei hier kurz erklärt:
Bei wenig Licht öffnet sich die Pupille des Auges. Wird jetzt ein Blitzlicht ausgelöst, so wird der Hintergrund des Auges, also die Netzhaut, beleuchtet. Diese ist
sehr stark durchblutet und erscheint deswegen auf dem Bild rot.
Rote Augen sind zu vermeiden, indem man vor dem eigentlichen Blitz einen Vorblitz
abgibt, der die Pupillen veranlasst, sich zusammenzuziehen. Somit ist es beim danach folgenden Hauptblitz
nicht mehr möglicht, die Netzhaut so stark zu erhellen, dass sie auf dem Foto sichtbar wird.
Ein Router verbindet zwei Netzwerksegmente logisch miteinander (im Unterschied zum
Repeater, der zwei Segmente physisch miteinander verbindet). Der Router ist dafür zuständig, Daten, die nicht für das eigene Segment bestimmt sind, an ein anderes oder den nächsten Router weiterzuleiten. Daten für das lokale Segment gehen nicht über den Router hinweg, während ein
Repeater unterschiedslos alle Daten weiterleitet.
Ein Router ermöglicht die Verbindung über eine abweichende Netzwerk-Topologie: Zwei
Ethernet-Netze lassen sich zum Beispiel per ISDN koppeln - und es muss dazu kein
Ethernet-Kabel zwischen den beiden lokalen Netzen verlegt werden.
Prinzipiell lässt sich jede Übertragungstechnik für die Netzwerk-Kopplung nutzen. Lange Zeit wurden vor allem Standleitungen zu diesem Zweck genutzt. Inzwischen sind vor allem Mini-Router populär, die zur Übertragung ISDN nutzen. Der sogenannte "Short Hold"-Mode erlaubt es, eine bestehende Verbindung jederzeit zu unterbrechen und in Sekundenbruchteilen wieder aufzunehmen. Unterstützen die Übertragungseinrichtungen auf beiden Seiten diesen Modus, so brauchen gebührenpflichtige Verbindungen nur in der Zeit aufgebaut zu werden, die für die Datenübertragung benötigt wird.
Der prinzipielle Unterschied zwischen einem Router und einer Modem- oder ISDN-Einwahlverbindung in einen Remote-Server ist die völlige Transparenz des Routers: Die Router verhalten sich wie Netzwerk-Komponenten (wie Hubs, Switches oder Bridges), benötigen keine PC-Rechenleistung und lassen sich zum Beispiel mit dem SNMP-Protokoll übers Netzwerk administrieren. Authentifizierung und Verschlüsselung führt die Hardware automatisch durch. Voraussetzung für diese transparente Arbeitsweise ist allerdings, dass der Router alle verwendeten Netzwerk-Protokolle unterstützt. Da der Trend in lokalen Netzwerken ohnehin stark zum Internet-Protokoll TCP/IP geht, ist dieses Protokoll für Netzwerke mit Remote-Anbindung geradezu prädestiniert. Das Intranet der Firma kann auf diese Weise um eine oder mehrere Remote-Stationen erweitert werden. Per Definition wird das lokale Netzwerk des Heimarbeiters somit zum Extranet. Der Netzwerk-Administrator muss allerdings dafür sorgen, dass alle von der Remote-Station benötigten Funktionen über das IP-Protokoll erreichbar sind.
Für die Verbindung zur Gegenstelle nutzen moderne Router Protokolle wie PPI oder HDLC. Beide eignen sich auch besonders gut für ISDN-Verbindungen. Doch auch andere Verbindungstypen wie x.25 oder SMDS kommen als Transport-Protokolle in Frage. Sofern die miteinander verbundenen Router kompatible Transport- und Netzwerk-Protokolle unterstützen, lassen sich auch Router unterschiedlicher Hersteller kombinieren. Viele Routerhersteller bietet ausserdem Datenkompression an, um die chronisch zu knappe Bandbreite besser zu nutzen. Der Router der Gegenstelle übersetzt solche Datenpakete wieder ins ursprünglich Protokoll und leitet sie ins entfernte Netz weiter.
Da in Firmen häufig mehrere Router-Verbindungen gleichzeitig ankommen, sind dort vor allem Rack-Systeme üblich, die mehrere Ports unterstützen. Beim Client im Home-Office wird dagegen in der Regel ein Mini-Router installiert, der einen oder zwei ISDN-Kanäle unterstützt.
Remote Procedure Call
Eine von SUN entwickelte Technik, um Teile eines Programmes auf entfernten Systemen zu starten. RPC macht quasi Unterprogramm-Aufrufe über ein Netzwerk. Da in der Vergangenheit viele Systeme über Schwachstellen in RPC Diensten gehackt wurden, sollten Systeme mit direkter Internet-Verbindung keine RPC Dienste anbieten. Bei Windows lässt sich allerdings der RPC nicht ausschalten, das System muss zwingend mit einer Firewall abgesichert werden. Das berüchtigte "Lovesan"- oder "Blaster"-Virus nutzt eine Schwachstelle im Windows-RPC aus, um ohne Einwirkung des Benutzers PCs zu infizieren, welche ungeschützt am Internet angeschlossen sind.
-> siehe auch LPC
Diese seriellen Anschlüsse eines Computers, auch als "COM-Ports", als Kommunikations-Anschlüsse, bezeichnet, sind Schnittstellen (9 oder 25-polig), welche die Daten bitweise (hintereinander, seriell) übertragen und werden zur Verbindung zweier Rechner per Nullmodemkabel oder zum Anschluss der Maus oder eines Modems verwendet.
Der RS-232-Standard wurde im Lauf der Zeit durch die flexibleren und schnelleren USB- und FireWire-Schnittstellen abgelöst. Er ist im 21. Jahrhundert nur noch bei Legacy-Geräten sowie bei Mess- und Steuergeräten in Gebrauch.
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