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P

P-CLV

Partial Constant Linear Velocity

CLV regelt die Umdrehungsgeschwindigkeit von optischen Laufwerken, um eine konstante Datenrate zu erreichen. Eine konstante Datenrate ist bei Computerdaten jedoch nicht zwingend notwendig. Viele CD-Laufwerke verwenden daher eine Mischung aus CLV und CAV oder auch "P-CLV" ("Partial CLV"), um eine optimale Mischung aus Drehgeschwindigkeit (nicht zu schnell) und Datenrate (möglichst hoch) zu erhalten.

In einer gewissen Spanne des Innenbereichs arbeiten diese Laufwerke im langsamer derehenden CAV-Modus; darüber hinaus, beim Lesen der äusseren Windungen, arbeiten diese Laufwerke dann wieder im CLV-Verfahren. Dadurch ergibt sich für den ersten Teilbereich eine ansteigende Transferrate bis zum CLV-Wechsel; ab diesem bleibt die Rate wieder konstant.

  

P-Trunking

Durch P-Trunking können mehrere Ports zweier Netzwerk-Switches gebündelt werden, was zu einem grösseren Datendurchsatz führt, zum Beispiel 2x 100 Mbps. Um diese Funktion nutzen zu können ist es Voraussetzung, dass beide miteinander verbundenen Switches diese Funktion unterstützen.

 

Packet Filtering

Eine Packet Filterung Firewall filtert auf Paket-Ebene, d.h. er entscheidet anhand von:

  • IP-Protokollfamilie (ICMP, UDP, TCP),
  • Quell- und Zieladresse,
  • Quell- und Zielport bei TCP und UDP oder Typecode bei ICMP,
  • Eingangs- und Ausganginterface 

ob ein Paket weitergeleitet wird oder nicht.

  

PAL

PAL steht im Zusammenhang mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen:

PAL 1:
Phase Alternation Line

Bezeichnet die zeilenweise Phasenänderung bei der Norm für das Farbfernsehern. Die Schweizer Fernsehnorm verfügt über eine Auflösung von 768 x 576 Pixel und einer Bildwiederholfrequenz von 25 Bilder bzw. 50 Halbbilder pro Sekunde.

PAL 2:
Programmable Array Logic

Bezeichnet eine elektronische Schaltungslogik, die auf dem Prinzip der Boole'schen Algebra basiert.

 

Parallel Port

Schnittstelle am Computer, die im Gegensatz zur seriellen Schnittstelle die Datenübertragung auf acht Leitungen (also mit einer Übertragung von 8 bits gleichzeitig) unterstützt. Parallele Schnittstellen werden auch als "Centronics Schnittstelle" bezeichnet. An die parallele Schnittstelle wird in der Regel der Drucker angeschlossen. Die parallele Schnittstelle ist jedoch mit dem Aufkommen von USB immer mehr am verschwinden.

-> siehe LPT

 

Parität / Parity

Deutsch: "Geradheit"

In der EDV versteht man unter "Parität" ein Prüfverfahren, um allfällige Fehler bei der Datenübertragung zu entdecken. Dazu wird bei der Übertragung mit Hilfe des sogenannten "Paritätsbits" vorab geklärt, ob die Summe der übertragenen Bits gerade oder ungerade ist. Das "Paritätsbit" ist ein zusätzlich übertragenes Bit, das zur einfachen Kontrolle der Integrität der Daten dient. Bei der ungeraden Parität errechnet der Sender eines Bytes die Quersumme der Bits und setzt das Paritätsbit. Der Empfänger gleicht die Quersumme der empfangene Daten mittels des Paritätsbits ab. Ist sie gleich, dann war die Datenübertragung in Ordnung.

RAM-Speicher mit Parity ist in der Lage, einfache interne Fehler selbst zu erkennen und ggf. den Computer anzuhalten. Speicher ohne Parity hat keinerlei Funktionen zur Fehlererkennung.

 

Partition

Beim Partitionieren unterteilen spezielle Programme wie FDISK (DOS, Windows 95/98) die Festplatte in mehrere Bereiche / Laufwerke (C:, D:, E:,...) - sogenannte Partitionen. Das ist beim Dateisystem FAT16 auf grossen Festplatten sogar ein Muss, da FAT16 nur bis zu 2 GB grosse Partitionen verwalten kann.

Es gibt zwei Typen: die primäre und die erweiterte Partition. Pro Festplatte sind maximal vier Partitionen möglich. Um eine Festplatte nutzen zu können, muss zumindest eine Partition angelegt und formatiert werden:

  • Von der aktiven Partition startet das Betriebssystem oder der Bootmanager. Es darf / kann nur eine primäre Partition aktiv sein.
  • Nur die primäre Partition lässt sich aktivieren und ist dann die aktive Partition. DOS und Windows 95/98 benötigen eine primäre Partition zum Booten.
  • In einer erweiterten Partition lassen sich mehrere logische Laufwerke anlegen. Maximal sind 23 logische Laufwerke möglich.

 

PCI

Peripheral Component Interconnect-Bus

Grundlegende PCI-Varianten

  • PCI Conventional, erlaubt Busbreiten von 64-bit und Übertragungen mit 66 MHz Takt (max. 533 MByte/s) 
  • PCI-X, 64-bit Version von PCI Conventional mit 133 MHz Takt (max. 1.066 MByte/s)
  • PCI-X 266 (PCI-X DDR), PCI-X mit 266 MHz Nominaltakt (max. 2.133 MByte/s)
  • Mini PCI
  • Compact PCI, elektrisch voll PCI-kompatibel jedoch in Form von Einschüben mit 3 bzw. 6 HE

Andere PCI-Varianten

 

PCI Conventional
 

Dieser, seit etwa 1994 verwendete Slot, ist (üblicherweise) ein 32-bit Bus der kurz nach dem VL-Bus oder generell als kompletter Nachfolger der VL-Bus und ISA-Bus Technology herauskam. Er kam zuerst auf den ersten Pentium-Mainboards zum Einsatz und wurde später aber auch für 486er Mainboards verwendet.

Standardmässig arbeitet der PCI-Bus bei 33 MHz und einer Daten-Bandbreite von 32-bit. Damit ist er theoretisch in der Lage maximal 133 MB/s zu übertragen.

PCI-Version PCI 2.0 PCI 32 bit 2.1 PCI 64 bit 2.1 PCI 2.2 PCI 2.3
Max. Busbreite (Bit) 32 32 64 64 64
Max. Taktrate (MHz) 33 66 66 66 66
Max. Bandbreite (GByte/s) 0,12 0,25 0,5 0,5 0,5
Slots pro Bridge 4 4 2 2 2
Spannung (Volt) 5 5 / 3,3 5 / 3,3 5 / 3,3 3,3
Einführung (Jahr) 1993 1994 1994 1999 2002

Weitere Informationen:
- http://sunsolve.sun.com/handbook_pub/General/PCI_Info.html
- http://www.pcisig.com/

PCI-X

Wie der amerikanische Newsdienst CNet Mitte 1998 berichtete, arbeiten Compaq, Hewlett-Packard und IBM unter der Bezeichnung PCI-X (Codename Project 1) bereits seit 1996/1997 an der Weiterentwicklung des von Intel definierten PCI-Standards.

Mitte 2002 hat die PCI Special Interest Group (PCI SIG) den neuen Standard "PCI Express" und wesentliche Teile der PCI-X-2.0-Spezifikation verabschiedet. Während PCI-X 2.0 eine abwärtskompatible Erweiterung des PCI-Bus beschreibt, die mit Double- und Quad-Data-Rate-Übertragungsverfahren höhere Datentransferraten von bis zu 4.2 GB/s ermöglicht, funktioniert PCI Express mit völlig neuer Hardware.

  • PCI-X 2.0 setzt auf PCI-X 1.0-Standard auf, der wiederum eng mit dem auf Desktop-Mainboards üblichen 32-bit-33-MHz-PCI-Bus verwandt ist. PCI-X 1.0 kommt mittlerweile (Stand Mitte 2002) auf vielen Dual-Xeon-Mainboards zum Einsatz und ermöglicht in der 64-bit-Variante mit 133 MHz Taktfrequenz Datentransferraten von bis zu 1.06 GB/s. Durch Übertragung von je zwei beziehungsweise vier 64-bit-Datenwörtern pro Taktschritt erweitert PCI-X 2.0 die maximale Transferkapazität auf 2.1 und 4.2 GB/s. Solche Transferraten sind für die Anbindung beispielsweise von 10-Giga-bit-Ethernet-Adaptern in Servern nötig.
     
    Bei der Maximalfrequenz von 133 MHz verträgt PCI-X allerdings nur noch eine Steckkarte pro Bus; moderne Chipsätze und die damit ausgestatten Mainboards bieten deshalb mehrere parallele PCI-Busse an. Das bringt den Vorteil mit sich, dass der einen Erweiterungskarte die volle Transferrate uneingeschränkt zur Verfügung steht. PCI-X 2.0 bringt überdies eine ECC-Fehlerkorrektur für die übertragenen Daten mit.
     
    PCI-X-Steckplätze sind abwärtskompatibel zu herkömmlichen PCI-2.2-Steckkarten, wenn diese mit der niedrigeren Signalspannung von 3.3 Volt zurechtkommen, die für Taktfrequenzen ab 66 MHz nötig ist (33 MHz: 5 Volt). Auch die PCI-X-Steckkarten selbst lassen sich abwärtskompatibel auslegen, sodass sie auch in einem PCI-2.2-Bus laufen, dann natürlich mit geringerer Übertragungsrate.
     
PCI-Version PCI-X-1.0 PCI-X-2.0 PCI-X-3.0
Max. Busbreite (Bit) 64 64 64
Max. Taktrate (MHz) 133 533 1066
Max. Bandbreite (GByte/s) 0,99 3,97 7,95
Slots pro Bridge 1 1 1
Spannung (Volt) 3,3 3,3 / 1,5 3,3 / 1,5
Einführung (Jahr) 1999 2002 2004

 

PCI Express

PCI Express - kurz PCIe - ist der Nachfolger für den PCI-Bus (Peripheral Component Interconnect).

Hintergrund:
Wie fast immer, geht es auch beim Thema PCI Express erst einmal um die Bandbreite. Wenn von "Flaschenhälsen" bei PCs gesprochen wird, ist in der Regel eine zu geringe Bandbreite gemeint. PCI Express soll die Probleme vom herkömmlichen PCI-Bus beheben und dabei weitere Vorteile bieten und schneller sein.

Der PCI-Bus war seinerzeit ein deutlicher Sprung nach vorne, doch heute muten seine Daten eher schwach an: PCI bietet mit 33 MHz Takt und 32 Bit rund 133 MB/s an Bandbreite. Verglichen mit modernen Festplatten, die 50MB/s erreichen, scheint das ausreichend. Aber: PCI ist ein paralleles Bussystem, und alle angeschlossenen Komponenten müssen sich diese 133 MB/s teilen. Das gilt nicht nur für die Erweiterungskarten, die man in die PCI-Slots steckt, sondern auch Onboard-Komponenten wie Sound, LAN, IDE-Controller, USB und mehr hängen alle am PCI-Bus (von Intels CSA-Lösung beim LAN-Anschluss mal abgesehen)!

Diagramm: Einsatz des PCI-Express-Bus mit einem Switch
Diagramm: Einsatz des PCI-Express-Bus mit einem Switch
Der Fortschritt:
PCI Express überträgt die Daten nicht mehr parallel, sondern seriell. Die serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindung wird über so genannte "Lanes" (Fahrbahnen) realisiert. Eine Lane besteht dabei aus zwei Leitungspaaren, wobei jeweils ein Leitungspaar für das Senden und eines für das Empfangen der Daten zuständig ist. PCI Express ist daher bidirektional. Softwareseitig ändert sich nichts. Für das Betriebssystem bleiben die alten Interrupts, Treibermodelle etc. gleich.

Es lassen sich mehrere dieser Lanes zusammenschalten, was mehrere PCI Express Varianten ermöglicht.

  • PCI Express x1 -> 1 Lane (250 MB/s)
  • PCI Express x2 -> 2 Lanes (500 MB/s)
  • PCI Express x4 -> 4 Lanes (1 GB/s)
  • PCI Express x8 -> 8 Lanes (2 GB/s)
  • PCI Express x12 -> 12 Lanes (3 GB/s)
  • PCI Express x16 -> 16 Lanes (4 GB/s)
  • PCI Express x16 -> 32 Lanes (8 GB/s)
PCI Express taktet mit 2,5 GHz, entsprechend resultiert daraus eine Bandbreite von theoretischen 2,5 GBit/s. Theoretisch deshalb, weil PCI Express die Daten nicht mehr in 8 Bit-Paketen, sondern in 10 Bit-Paketen überträgt, dies bedeutet aber einen höheren Verwaltungsaufwand, welcher sich natürlich in der Bandbreite niederschlägt, die dann "nur noch" 2 GBit/s beträgt.

Oder anders ausgedrückt, um den Vergleich zu PCI besser herstellen zu können, bietet PCI Express eine Bandbreite von 250 MB/s. Aber da PCI-Express bidirektional ist, also in 2 Richtungen arbeitet, entspricht das 500 MB/s im Gegensatz der 133 MB/s des herkömmlichen PCI-Bus.

Schaltet man nun 16 Lanes (wie bei PCI Express x16) zusammen, dann erhält man bereits 4 GB/s (in jede Richtung). Zum Vergleich: AGP 8x bietet 2,1 GB/s. PCI Express kann theoretisch mit 32 Lanes betrieben werden, was dann 8 GB/s entspricht (oder 16 GB/s, wenn man beide Richtungen zusammen zählt).

Die Praxis:
PCI-Express ist Hot-Plug-fähig, sprich im laufenden Betrieb können Erweiterungskarten eingesteckt oder entfernt werden. Der Rechner muss nicht mehr heruntergefahren und ausgeschaltet werden wenn der verwendete Chipsatz das unterstützt. Dies wird hauptsächlich bei Server-Chipsätzen der Fall sein. In mobilen Chipsätzen (Notebooks) soll der PCMCIA-Slot durch NewCard-Steckplätze abgelöst werden. Das Format ist dann NewCard 34 oder NewCard 54. Der NewCard-Steckplatz ist ebenfalls über PCI Express angebunden.

Die Flexibilität
Mit Hilfe einen Switches können die Anschlussmöglichkeiten flexibler gehalten werden. Anstatt einer Verbindung zwischen der PCI Express Host Bridge und einem Endgerät können so mehrere Geräte angeschlossen werden, die auch direkt miteinander kommunizieren können. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Geräte mittels Steckplatz (PCI Express Slot), Onboard oder extern per Kabel angeschlossen werden.

Die Slots sind unter sich "abwärtskompatibel". Dies bedeutet nicht, dass man in einen PCI Express Slot eine PCI-Karte stecken kann, sondern dass in einen PCI Express x4 Slot auch eine PCI Express x2- oder x1-Karte gesteckt werden kann. Die "grösseren" Slots nehmen also auch die kleineren Karten auf, umgekehrt funktioniert das aber nicht.

Die gebräuchlichsten Slots
Auf PC-Boards kommen PCI Express x1 und x16 Slots zum Einsatz.

PCI Express x16

Der x16-Slot ist abwärtskompatibel zu x1-, x2-, x4- und x8-Karten.

PCI Express x1

Weitere Informationen:

  

PCL

Printer Control Language

Eine von HP entwickelte Programmiersprache zur Ansteuerung von Druckern.

-> siehe HPPCL

 

PCMCIA

Personal Computer Memory Card International Association

Dieser Begriff beschreibt einen Standard für Erweiterungskarten für mobile Computer. Die PCMCIA-Karte wurde ursprünglich als Speicherkarte entwickelt. Heute ist sie vielmehr eine Erweiterungskarte, welche vor allem bei Notebooks Verwendung findet, um diese mit Modem, ISDN-Adapter, Netzwerkkarte, USB-Schnittstellen, FireWire-Ports oder zusätzlichem Speicher zu erweitern.

Der erste vom Standardisierungsgremium erarbeitete Standard (PCMCIA Standard Release 1.0) wurde 1990 verabschiedet. Sie arbeiten stromsparend und unterstützen Hot-Plug, sind also im laufenden Betrieb wechselbar. Da alle zur automatischen Konfiguration des Treibers nötigen Eigenschaften der Karte auf dieser in der Card Information Structure, CIS, abgelegt sind, ist ebenfalls Plug and Play möglich. Es gibt drei verschiedene Bauformen, die sich in ihrer Dicke unterscheiden:

  • Typ I: 3,3 mm. Wird vor allem für Speicherkarten mit SRAM oder Flash eingesetzt.
  • Typ II: 5,0 mm. Häufigste Form, für Modems, Netzwerkkarten, etc.
  • Typ III: 10,5 mm. Typische Produkte sind miniaturisierte Festplatten, die es inzwischen aber auch schon als Typ-II-Karten gibt.

Alle Typen haben eine Grundfläche im Scheckkartenformat (85,6 × 54 mm) und sind damit sehr kompakt und leicht zu transportieren. Zwei PCMCIA-Karten des Typs II entsprechen einer Typ III Karte. Standard Notebooks besitzen in der Regel zwei Typ II bzw. einen Typ III Einschub.

Der PCMCIA-Standard hat bis jetzt drei verschiedene Unterstandards definiert:

  • PCCard16: 16/8 Bit Datenbus. Die mit diesem Kartentyp erzielbaren Datenraten entsprechen etwa der von 16-Bit-ISA-Karten (etwa 16 MB/s). Diese Karten können mit 5 oder 3.3 Volt betrieben werden.
  • Cardbus: 32 Bit Datenbus, das Protokoll ist an PCI angelehnt. Gegenüber PCCard16 besitzen sie einen zusätzlichen, meist goldenen Kontaktstreifen auf der Oberseite. Die Übertragungsrate liegt bei 33 MHz und ist mit PCI-Karten vergleichbar (max. 133 MB/s). Cardbus-Karten werden stets mit 3,3 Volt betrieben. Sie erlauben Busmastering, was die Prozessor-Belastung während der Datenübertragung verringert.
  • Cardbay

Detailierte Infos bei http://www.pcmcia.org/

 

PDA

Personal Digital Assistant

Deutsch: Persönlicher Digitaler Assistent

Ein PDA ist ein Computer im Westentaschenformat. Die Geräte verfügen über Büro-Funktionen wie Kalender, Adress- oder Notizbuch und erlauben die digitale Kommunikation (z.B. für E-Mail per Handy-Modem). Die meisten PDAs haben ausserdem ein kleines Keyboard oder einen mit einer Schrifterkennung ausgestatteten Touchscreen.

Handflächengrosse Stiftcomputer werden auch als PalmPC oder Handheld bezeichnet. Ende der 90er Jahre wird der Markt von folgenden Geräten (und Betriebssystemen) bestimmt:

  • verschiedene PalmPilot-Versionen von 3Com und Handspring (PalmOS): Diese Geräte sind klein, robust und einfach zu bedienen. Sie sind allerdings nicht für längere Texte geeignet, und Zusatzanwendungen müssen im Internet zusammengesucht werden. Mit PalmOS kann man nicht viel falsch machen. 
  • Windows CE-Geräte verschiedener Herrsteller (Compaq, Hewlett-Packard, Casio,...): Die Hard- und Softwareausstattung ist multimedialer Wert, doch die Zukunft des Betriebssystems ist ungewiss.
  • PSION-Serien 3 und 5 (EPOC): Wenn der Funktionsumfang der vorinstallierten Software im Vordergrund steht, sind EPOC-PDAs die Geräte der Wahl.

 

PDF

Portable Document Format

PDF ist ein von Adobe definiertes Datei-Format, mit dessen Hilfe Dokumente beliebiger Art (Handbücher, Informations- Broschüren, Statistiken, usw...) plattformübergreifend, elektronisch veröffentlicht werden können. Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass ein PDF-Dokument dabei sein Layout nicht verändert - selbst dann nicht, wenn der Betrachter die in dem Dokument verwendeten Schriften auf seinem System nicht installiert hat. Das PDF-Format an sich ist eine Weiterentwicklung des Postscript-Formats.

Ein PDF-Dokument ist statisch, beinhaltet aber alle Layout- und Schriftinformationen des Originals. Es ist dem Wesen nach also eher als Hardcopy des Originaldokuments zu verstehen. Nicht zuletzt wegen dieser 1:1 Wiedergabe, die HTML nicht erreicht, findet zunehmend eine Diffusion von PDF- und HTML-Dokumenten statt. Die beiden Formate ergänzen sich gut und erlauben gegenseitige Querverweise.

 

Peer-to-Peer

Deutsch: "Gleichgestellter", "Ebenbürtiger" oder "Altersgenosse/in"

Durch die Peer-to-Peer-Technik können Internet-Nutzer direkt auf die Datenbanken und freigegebenen Ressourcen anderer Nutzer bzw. ihrer Rechner zugreifen. Das populäre "Napster"-Programm, das den Internet-Nutzern einen direkten Online-Tauschhandel von Musikdateien ermöglicht, gilt als Prototyp der Technologie.

Nicht nur für Internetbetreiber, sondern insbesondere für Unternehmen ist Peer-to-Peer ein attraktives Zukunftsmodell. Es unterstützt den Austausch und die Weitergabe von Wissen, statt es wie bislang an einem Punkt zu bündeln. Mit Peer-to-Peer-geeigneter Software können Mitarbeiter beispielsweise zur gleichen Zeit am selben Projekt arbeiten, ohne im selben Büro zu sitzen. 

Peer-to-Peer beruht auf dem Prinzip der Dezentralisierung von Information. Die Dateien werden nicht auf zentralen Servern gespeichert, sondern liegen nur auf den Computern der Nutzer. Die Peer-to-Peer-Software unterstützt darüber hinaus eine Synchronisation von Informationen über das Internet. Auch eine Überlastung eines einzelnen Servers durch eine grosse Zugriffs-Aktivität gehört mit Peer-to-Peer der Vergangenheit an.

 

PEG

PCI Express for Graphics

PCIe x16 wird auch PCI Express for Graphics genannt. Grafikkarten dürfen in x16-Slots bis zu 75 Watt Leistung aufnehmen. Karten mit x1-Interface müssen in grösseren Slots laufen, aber nicht umgekehrt. Die Kompatibilität ist zwischen anderen Bündel-Grössen nicht definiert, aber möglich und empfohlen. Slots können weniger Lanes anbieten als ihre Baugrösse andeutet (Beispiel: PCIe-x16-Steckplatz mit nur 4 oder 8 Lanes).

-> Siehe PCI Express

  

Peripherie

Englische Bezeichnung für "Umgebung"

Gemeint sind Komponenten des Computers wie Bildschirm, Tastatur, Maus, Laufwerke, Drucker, Scanner u.a. - gemeint sind also an einen Computer angeschlossenen Geräte.

 

PFC

Power Factor Correction

Geringer Leistungsfaktor bedeutet einen schlechteren elektrischen Nutzungsgrad. Je niedriger der Leistungsfaktor ist, desto grösser wird die aus dem Netz entnommene Energie. Wenn ein geringer Leistungsfaktor nicht korrigiert wird, muss ein Verbraucher zusätzlich zur reellen Wirkleistung (active real power) eine mit Verlust behaftete Blindleistung (reactive power) in Kauf nehmen. Dies bringt eine ganze Reihe von Nachteilen mit sich.

Die Power Factor Correction verbessert den Leistungsfaktor. Der dadurch verbesserte Nutzungsgrad der elektrischen Energie reduziert die Stromrechnung (eine typische Einsparung von bis zu 50% im Jahr). 

Aktive PFC-Typen verwenden aktive Komponenten (zumeist bereits in einem IC integriert), um die Stromentnahme - gemäss dem Spannungsverlauf - so zu regeln, dass diese weitgehend ähnlich wie bei einem Widerstands-Last (PF = 1) verläuft. Darüber hinaus ermöglicht die aktive PFC-Regelschaltung einen weiten Bereich von Netz-Eingangswechselspannung (von 85 VAC bis 265 VAC) automatisch zu verwenden. Gegenüber all diesen Vorteilen (bzgl. Wirkungsgrad, EMV-Störungen, Baugrösse, Weitbereichsregelung u.a.) steht nur der höhere Kostenfaktor.

Mehr Infos

 

Pictbridge

Lohnt sich für das Drucken eines Fotos überhaupt der Aufwand, den Rechner hochzufahren, die Software zu starten ...? Für solche Fälle empfiehlt sich der Direktdruck, bei dem Sie nur die Kamera mit dem Drucker verbinden und sofort loslegen können - praktisch! Seit Juni 2003 gibt es einen herstellerübergreifenden Standard für den Direktdruck. Sein Name: Pictbridge. Und der hat tatsächlich beste Aussichten, sich weltweit durchzusetzen: Die meisten namhaften Kamera- und Druckerhersteller sind schon mit von der Partie und bringen ein Pictbridge-fähiges Gerät nach dem anderen auf den Markt.

Pictbridge legt exakt fest, wie die Kommunikation abläuft: Nach dem Verbinden checkt die Kamera, ob ihr Gegenüber Pictbridge-fähig ist. Wenn ja, klärt sie die Rollenverteilung: Sie selbst ist Speicher-Server und Druck-Client, der Drucker ist Speicher-Client und Druck-Server. Nun erkundigt sie sich, welche Funktionen der Drucker kennt, und passt das Menü daran an. Ist der Druckauftrag erteilt, sendet sie ein Signal an den Drucker, der sich daraufhin die Bilddaten von der Kamera beschafft und ausgibt. Schliesslich teilt der Drucker der Kamera das Druck-Ergebnis mit.

 

PIM

PIMs sind Programme, welche Ihnen helfen, Adressen, Termine, Telefonnummern und Notizen auf PCs oder PDAs zu verwalten. Grundlegende Funktionen guter PIMs sind Kalender, Adressbuch und Terminplaner. Neuere PIMs beinhalten E-Mail- und Textverwarbeitungsprogramme, eventuell sogar Web-Zugriff. Dank der wachsenden Beliebtheit der PDAs gleichen die besten PIMs ihre Daten zwischen PC und PDA ab, somit müssen Sie alle Informationen nur einmal eingeben.

 

PIO

Programmed Input / Output

Der PlO-Mode ist ein lDE-Protokoll, das die externe Datentransferrate festlegt:

  • PIO-Mode 0 schafft 3.3 MB/s
  • PlO-Mode 1 kommt auf 5.2 MB/s
  • PlO-Mode 2 auf 8.3 MB/s
  • PlO-Mode 3 auf 11.1 MB/s
  • PlO-Mode 4 auf 16.6 MB/s

Bei diesem veralteten Protokoll ist die CPU für jeden Lese- und Schreibvorgang verantwortlich. Das Nachfolge-Protokoll ist der Ultra-DMA-Modus.

-> siehe auch DMA, Ultra-DMA

 

Pits und Lands

Eine CD-R besteht aus einer Polykarbonatschicht, einer Farbstoffschicht, Metallschicht, einem Schutzlack und ggf. dem Label oder dem Aufdruck. Die CD-RW ist ähnlich aufgebaut, jedoch werden hier die Farbstoffschicht und die Metallschicht durch die Datenschicht und jeweils eine dielektrische Schicht darüber und darunter ersetzt.

Bei einer CD oder CD-R werden entweder mechanisch (Glasmaster) oder über das Einschmelzen in die Metallschicht Vertiefungen erzeugt, die Pits. Aufgrund der verschiedenen Helligkeiten bei Pits und den nicht beschriebenen Abschnitten, den Lands, können die Daten von der CD gelesen werden. Hierzu wird mit einem Laserstrahl auf die CD "geleuchtet" und das reflektierte Licht, die Informationen, werden mit Hilfe von Fotozellen in elektrische Impulse umgewandelt. Die Daten werden nur dann erkannt, wenn die Länge der Pits und der Lands in einem eng tolerierten Bereich liegen.
Bei den CD-RW gibt es anstatt der Pits, Bereiche, in denen die Doppelbrechung des Materials so verändert wird, dass es zu den notwendigen Helligkeitsunterschieden bei der Reflexion kommt. Die den Pits entsprechenden Bereiche reflektieren jetzt stärker.

 

Pixel

Picture Element, Bildelement

Ein im Computer dargestelltes Rasterbild besteht aus Pixeln (auch Bildpunkte genannt), welche gitterartig in Zeilen und Spalten organisiert sind.
Jedes Pixel wird einzeln "gemalt". Viele Pixel stellen in ihrer Gesamtheit ein Bild dar, das der Computer auf einem Bildschirm oder über einen Drucker auf Papier ausgibt. Ein Pixel ist das kleinste Element, das die entsprechenden Geräte anzeigen oder drucken können, und das sich per Software zur Erzeugung von Buchstaben, Ziffern oder Grafiken manipulieren lässt. Jedes Pixel besitzt klar definierte Orts- und Farbkoordinaten.

     *    

 

PLC

PowerLine Communication

Mit PLC ist die Datenübertragung über die Stromleitung gemeint. Hier wird also das Stromnetz von den Trafostationen bis zum Haushalt als Datenübertragungsmedium genutzt. An einem Anschluss hängen gleichzeitig ca. 400 Teilnehmer, die gegenseitig die Datenübertragung des anderen Haushaltes am gleichen Kabel sehen. Neueste Systeme, welche PLC-Adapter verwenden, um damit ein Haus-internes Netzwerk über die Stromleitungen zu erstellen, sind allerdings so konzipiert, dass keine Daten über den hauseigenen Stromzähler hinaus gelangen. So ist es also nicht möglich, dass von aussen her Daten abgegriffen werden können.

Die Daten werden auf den Stromkabeln mittels Funkwellen übertragen. Der verwendete Frequenzbereich liegt zwischen 1 und 30 MHz. Dieser Bereich wird auch als "Kurzwellenfunkbereich" bezeichnet.

Stromleitungen eignen sich jedoch nicht dazu, Hochfrequenz zu übertragen. Im Gegensatz zu speziellen HF-Leitungen (wie verdrillte und koaxiale Leitungen) strahlen die Stromleitungen aus Kupfer Hochfrequenz wie eine Antenne ab.

 

Plug & Play

Plug & Play (Plug 'n' Play) bedeutet soviel wie "einsetzen und los geht's!". Es handelt sich um einen Industriestandard, welcher mit Windows 95 eingeführt wurde und die Installations- und Konfigurationsaufgaben ohne Eingreifen des Anwenders selbsttätig löst (zu lösen versucht). Weil anfänglich die Technik nicht immer so funktioniert hat, wie sich die Entwickler dies gedacht hatten, wurde der Begriff manchmal auch etwas verdreht: "Plug and Pray".

 

PMPO

Abkürzung für "Peak Music Power Output" oder "Pulse Maximum Power Output"
Leistungsangabe von Lautsprechern; gibt an welche theoretisch höchste Leistung das Produkt ohne Beschädigung erbringen kann.

PMPO heisst zu deutsch etwa so viel wie "Gesamtmusikspitzenleistung". Die PMPO Leistung gibt zwar an wie hoch die Maximalbelastung ist, die das Produkt verkraftet, jedoch nicht wie lange man das Produkt mit dieser Leistung belasten kann. PMPO ist nicht mit der Sinusleistung (RMS - Root Mean Square) zu vergleichen denn nur Leistungswerte, die nach einer anerkannten Messmethode wie z. B. DIN oder einem ähnlichen anerkannten Verfahren gemessen werden sind halbwegs korrekt und vergleichbar. PMPO ist also als reine Werbeangabe zu sehen und hat keinerlei Aussagekraft.

  

PNG

portable network graphic format

Das vom World Wide Web Consortium (W3C) entwickelte und als Standard verabschiedete Format ist lizenzfrei und soll GIF- und JPEG-Bilder ablösen - komprimierend und ohne gravierende Qualitätseinbussen.

 

PoP

Point of Presence

Ein PoP bezeichnet einen lokalen Einwahlknoten eines Providers. Je nach ISP können die PoPs Tochterfirmen oder unabhängige Wiederverkäufer sein.

 

POP

Post Office Protocol

POP wurde 1984 in Verbindung mit TCP/IP definiert und ermöglicht das Empfangen von E-Mails auch auf solchen Systemen, die keine dauerhafte Verbindung zum E-Mail-Server garantieren können. Darum gilt POP3 zusammen mit SMTP (Senden von Nachrichten) als Standard-Protokoll für die meisten E-Mail-Clients im Internet.

Das POP3-Protokoll ist in der Lage:

  • Nachrichten auf dem Server zu löschen oder liegen zu lassen und
  • Nachrichten ohne vorheriger Übertragung vom Server direkt zu löschen.

Wird mehr benötigt, beispielsweise hierarchische Postfächer oder Filter, ist man auf die Funktionalität des Clients angewiesen - das Protokoll bietet nichts dergleichen. Gegebenenfalls muss man auf IMAP (vielleicht auch ACAP) ausweichen.

 

Port

Englische Bezeichnung für "Schnittstelle"

In der Regel ist damit der physischer oder logischer Anschluss in einem Netz gemeint:

TCP/IP-Anwendungen adressieren den Kommunikationspartner zum einen über die IP-Adresse, zum anderen über eine Port-Nummer, die den Dienst auf dem Zielrechner spezifiziert. Dafür gibt es sogenannte "well known ports":
 
        Port Service Beschreibung
  21 FTP File Transfer Protocol: das wohl gängigste Protokoll zur Dateiübertragung im Internet
  22 SSH Secure Shell: Ersatz für den Remote-Zugang Telnet, dank Datenverschlüsselung wesentlich sicherer
  23 Telnet Älteres Protokoll für den Remote-Zugang zur Kommandozeile eines Servers (wegen Sicherheitsrisiken besser nicht nutzen)
  25 SMTP Simple Mail Transfer Protocol: dient der Annahme von externer Mail durch das lokale Mail-System
  80 HTTP Hypertext Transfer Protocol: Transportprotokoll für Web-Inhalte
  110 POP3 Post Office Protocol 3: Transportprotokoll zum Abruf der lokalen Mailbox durch externe Clients
  119 NNTP Net News Transfer Protocol: Transportprotokoll zur Übertragung von Newsgroup-Inhalten von/zu einem Server
  143 IMAP Interim Mail Access Protocol: dient dem direkten Zugriff auf lokale Mailboxen ohne physikalische Übertragung der Nachrichten auf den Client-Rechner
  194 IRC Internet Relay Chat: verteiltes Echtzeit-Chat-System
  443 HTTPS Secure-Hypertext Transfer Protocol: zur verschlüsselten Übertragung sensibler Web-Inhalte
  26000 Quake Port, auf dem Multiplayer-Partien des Ego-Shooters Quake ihre Daten übertragen
  1024 bis 65535 ICQ  In diesem Bereich ist mindestens ein Port freizugeben, der direkt auf den Zielrechner verweist, um eine Client-zu-Client-Verbindung unter ICQ zu ermöglichen. Zusätzlich ist ICQ entsprechend zu konfigurieren

 

Port-Mirroring

Mit Port-Mirroring lässt sich der Datenverkehr eines Switch-Ports zur Fehleranalyse oder für Durchsatzmessungen auf einen anderen Port spiegeln, an dem dann eine Management-Station angeschlossen werden kann.

 

PoweRec

Plextor Optimised Writing Error Reduction Control

PowerRec hat die Aufgabe die Brennqualität durch mehre Verfahren zu verbessern:

  1. Prüft PowerRec den eingelegten Rohling und ermittelt die empfohlene Brenngeschwindigkeit.
  2. Überprüft PowerRec den Brennvorgang. Treten Brennfehler auf, schaltet das Gerät die Brenngeschwindigkeit automatisch zurück.

 

PPP

Point-to-Point Protocol", wörtlich: "Protokoll für die Übertragung von Punkt zu Punkt"

PPP wurde 1991 von der IETF definiert und regelt wie SLIP die Datenübertragung per serieller Leitung und hat sich als Standard durchgesetzt. Es erlaubt, Daten mehrerer Netzwerkprotokolle wie IP, Novells IPX und IBMs / Microsofts NetBEUI gleichzeitig zu übermitteln. Dazu kommen Erweiterungen zur Authentifizierung des Kommunikationspartners und zur Überwachung der Qualität des Übertragungskanals. PPP dürfte SLIP mehr und mehr verdrängen.

PPP stellt auch eine Kommunikationsmethode für TCP/IP zwischen zwei Partnern dar, die meist für DFÜ-Verbindungen benutzt wird. In der Regel erlauben Internet-Provider nur PPP zur Einwahl in das Internet.

-> siehe auch PPTP

 

PPPoE

PPP over Ethernet

PPPoE ist ein Protokoll, welches regelt, wie ein Client (PC) mit einem Breitband-Modem (d.h. ADSL, Cable, Wireless usw.) kommuniziert, damit ein Zugriff auf ein Hochgeschwindigkeits Netzwerk erfolgen kann. Aufgebaut ist dieses Protokoll auf den geltenden Standards Ethernet und PPP. PPPoE muss per Software von einem PC oder hardwaremässig von einem Router unterstützt werden.

 

PPTP

Point-to-Point Tunneling Protocol

PPTP ist ein Punkt-zu-Punkt Tunneling Protokoll, welches ursprünglich für RAS (Remote Access Server) Hardware und Software (insbesondere Windows NT) entwickelt wurde und einige Verbreitung gefunden hat. Das PPTP erzeugt eine geschützte Verbindung innerhalb einer Internet-Verbindung, in der mit MPPE die Daten verschlüsselt werden.

-> siehe auch PPP, VPN

 

Print-Server

Ein Print-Server bezeichnet einen Server in einem Netzwerk, auf dem im Rahmen einer Warteschlange Druckaufträge verwaltet werden. Ein Print-Server kann auf dem File-Server angelegt werden oder als eigenständiger Server im Netzwerk installiert sein. Beim Anschluss eines All-in-One Gerät am Print-Server lässt sich nur die Druckfunktion im Netzwerk gebrauchen, die Scanfunktion wird vom Printserver nicht unterstützt.

-> siehe auch Netzwerkdrucker

 

Programmiersprache

Eine Programmiersprache ist eine formale Sprache zur Darstellung (Notation) von Computerprogrammen. Sie vermittelt dem Computersystem (durch von einem Menschen geschriebenen Text) genaue Angaben zu einer Kette von internen Verarbeitungsschritten, beteiligten Daten und deren Struktur, in Abhängigkeit von internen oder externen Ereignissen.

Da digitale Computer intern nur die Werte 0 und 1 verarbeiten, wäre es nach heutigen Maßstäben extrem umständlich und mühsam, die vielen Formen der Informationsverarbeitung als Binärzahlen eingeben zu müssen (zu kodieren). Daher haben sich in den letzten Jahrzehnten Verfahrensweisen etabliert, mit denen man häufig verwendete Zahlen, Zeichen und grundlegende Operationen mit symbolischen Befehlen angeben kann. Eine weitere technische Einrichtung übersetzt dann diese Angaben in interne Daten, einfachste Datenänderungsbefehle und Kontrollanweisungen, die der Computer dann schließlich verstehen und ausführen kann.

Wird ein Programmtext als Ganzes übersetzt, spricht man in Bezug auf den Übersetzungsmechanismus von einem Compiler. Der Compiler ist selbst ein Programm, welches als Dateneingabe den menschenlesbaren Programmtext bekommt und als Datenausgabe den Maschinencode liefert, der direkt vom Prozessor verstanden wird (zum Beispiel Objectcode, EXE-Datei) oder in einer Laufzeitumgebung (zum Beispiel JVM oder .NET) ausgeführt wird. Wird ein Programmtext hingegen Schritt für Schritt übersetzt und der jeweils übersetzte Schritt sofort ausgeführt, spricht man von einem Interpreter. Interpretierte Programme laufen meist langsamer als kompilierte.

Eine logische Abfolge von Befehlen in einer Programmiersprache nennt man allgemein Programm, Programmcode oder Quelltext. (Quelltext betont besonders die Lesbarkeit). Dieser wird von Programmierern verfasst.

Dazu ein Überblick über die Programmiersprachen der verschiedenen Generationen:

  • Maschinensprache (1. Generation)
    Auf der untersten Ebene der Programmiersprachen wird nur mit Zahlen gearbeitet, dementsprechend sind die Programme völlig unleserlich und schwer zu erstellen, jedoch sind die Programme sehr schnell.
     
  • Assembler Sprachen (2. Generation)
    Diese orientieren sich gewöhnlich an den Maschinenbefehlen des jeweiligen Prozessors - jedoch lassen sich diese Befehle einfacher merken. Komfortable Compiler beherrschen zudem Schleifen, Sprungmarken und Unterprogramme. Damit wurde die Lesbarkeit des Quellcodes sehr erhöht.
     
  • höhere Programmiersprachen (3. Generation)
    Sprachen wie BASIC, PASCAL, C oder C++ sind schon an die menschlichen Denkweisen angepasst und ermöglichen - sofern man sich an einen Standard hält - den Austausch des Quellcodes zwischen verschiedenen Betriebssystemen und Prozessoren.
     
  • Nichtprozedurale Programmiersprachen (5. Generation)
    Mit dieser Technik wird nicht mehr beschieben, wie ein Problem gelöst werden soll, sondern nur noch welches zu lösen ist. Diese Programmiersprachen sind natürlich nur für ganz spezielle Probleme konzipiert worden. Hierzu zählt beispielsweise SQL.
     
  • KI-Sprachen (KI = Künstliche Intelligenz)
    Mit diesen Programmiersprachen werden Lösungen mit Hilfe von bestimmten Regeln erarbeitet. Hierzu sind ausgefeilte Mechanismen zu implementieren, die bei Problemen selbstständig eine Lösung finden. Leider sind diese Sprachen noch etwas langsam. Hierzu zählen LISP (EMACS), PROLOG und SMALLTALK.

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Pro Logic Surround

Vier Tonkanäle werden mit dem von Dolby entwickelten Kodierungsverfahren in einem konventionellen Stereosignal verschlüsselt. Deshalb können TV-Sendungen oder auch surround-kodierte Videos problemlos mit Stereofernsehern oder Hifi-Videorecordern wiedergegeben werden. Wenn aber das kodierte Stereosignal den Surround-Decoder durchläuft, schlüsselt dieser die Zweikanalinformationen erneut in vier Tonkanäle auf. Diese umfassen Front links und rechts, einen Center-Speaker für die Sprachwiedergabe und einen Kanal für die beiden Rücklautsprecher. Bei einigen Geräten ist ebenfalls noch ein Subwoofer verbaut. Dieser besitzt jedoch keinen eigenen Kanal, sondern wird von den beiden Front-Lautsprecher-Signalen abgegriffen.

-> siehe Surround

 

Protokoll

Ein Protokoll bezeichnet die Sammlung von Regeln für Formate und Arten der Datenübermittlung zwischen unterschiedlichen Rechnersystemen. Es existieren eine Vielzahl von unterschiedlichen Protokollen.

 

Prozessor

Der Prozessor ist die zentrale Recheneinheit im Computer, Taschenrechner, auf Grafik- oder Soundkarten, welche die meisten Rechen- und Steueroperationen übernimmt.

Ein Prozessor verarbeitet Daten nach programmierbaren Regeln.

-> siehe Mikroprozessor

 

Prozessorbezeichnungen

Um die Bedeutung der Taktraten in den Prozessorbezeichnungen etwas abzuschwächen, führte Intel ein neues Prozessor-Bezeichnungsschema ein. Verständlich, da beispielsweise Pentium-M-Prozessoren bei deutlich tieferen Taktraten die selben Leistungen wie höher getaktete P4-Prozessoren bringen. Für den P4 wird voraussichtlich bei 4.2 GHz die maximale Taktrate erreicht. Ob Intel anschliessend nur noch auf die niedriger getakteten Mobile-Prozessoren setzen wird, steht noch in den Sternen - schliesslich wurde parallel dazu ein neuer P4-Sockel eingeführt!

Das neue Bezeichnungsschema bietet zunächst einmal einen guten Überblick über die Performance der einzelnen Prozessoren im Vergleich zu den anderen Modellen und scheint für den Anfang auch im Verhältnis zur Geschwindigkeit angebracht zu sein. Während sich die Modell-Nummern beim Pentium 4 pro 200 MHz um 10 Zähler erhöhen, steigen die Angaben des Celeron nur in Fünferschritten, was aufgrund der niedrigeren Performance bedingt zum Beispiel durch den kleineren Cache durchaus gerechtfertigt ist.
300 500 700
Desktop Celeron Pentium 4 Pentium 4 Extreme Edition
3,8 GHz - 570 -
3,6 GHz - 560 -
3,4 GHZ - 550 -
3,2 GHz - 540 -
3,0 GHz - 530 -
2,93 GHz 340 - -
2,8 GHz 335 520 -
2,66 GHz 330 - -
2,53 GHz 325 - -

Auffällig ist auch das Rating des Pentium-M, der jetzt noch deutlicher in der Gruppe der Highend-Prozessoren positioniert ist. Über seine derzeitige Position in der 700er-Reihe, direkt auf gleicher Höhe mit dem Pentium 4 Extreme Edition, darf jedoch diskutiert werden.

Eingeführt werden soll das neue Rating-System mit dem Release der neuen Pentium-M Prozessoren auf Dothan-Basis im Mai. Obgleich die bisher üblichen Angaben über die echte Frequenz nicht entfallen sollen, bleibt abzuwarten, wie gut die Umstellung auf dem Markt akzeptiert wird. Zudem kann man gespannt sein, ob sich Intel mit den Modell-Bezeichnungen nur auf den Desktop- und Mobile-Sektor beschränkt, oder später eventuell auch seine Serverprozessoren wie den Xeon mit einbeziehen wird.
300 500 700
Mobile Celeron-M Pentium 4-M Pentium-M
2 GHz - - 755
1,8 GHz - - 745
1,7 GHz - - 735
1,6 GHz - - 725
1,5 GHz 340 - 715
1,4 GHz 330 - -
1,3 GHz 320 - -

Interessant könnte der neue Weg auch für den langjährigen Gegenspieler AMD sein, der schon seit einiger Zeit seine Prozessoren mit speziellen Bezeichnungen versieht. Hier lag allerdings zunächst bei den Athlon XP und Athlon 64 CPUs die Vergleichbarkeit zu Intel im Vordergrund, die insbesondere im Heimbereich durch ihre deutlich höheren Frequenzen einige Vorteile einstreichen konnten. Demnächst dürfte sich die Vergleichbarkeit zwischen beiden Herstellern nochmals deutlich schwieriger gestalten, denn wer weiss schon auf den ersten Blick, ob nun ein Athlon 64 FX-53 ein Athlon 64 3400+ oder ein Pentium 4 550 der schnellere ist?

  

PS/2

Personal System 2

Das einzige Überbleibsel dieser PC-Familie sind die runden 8mm-Anschlüsse für Maus und Tastatur. Diese sind auch heute noch im Einsatz, werden aber über kurz oder lang von USB abgelöst werden. Offensichtlichste Vorteile der USB-Anschlüsse sind Plug & Play und die Austauschbarkeit (im Gegensatz zu PS/2 spielt es keine Rolle, an welchen Anschluss die Maus bzw. Tastatur) angeschlossen wird.

Die PS/2-Reihe wurde 1987 von  IBM 1987 auf den Markt gebracht. Sie war zu den anderen PC-Systemen nicht kompatibel und hat sich deshalb auf dem Markt nie durchgesetzt. Schon damals verwendete IBM zum Anschluss der Maus und der Tastatur den kleinen 8 mm PS/2-Stecker (daher der Name PS/2). Diese Steckerart wird bei den heutigen PCs immer noch eingesetzt und mit dem Kürzel "PS/2" bezeichnet.

 

PVA

Die meisten Hersteller von DVB-Karten, die auf dem TI-Chip TMS320AV711x basieren, bieten Software, die die TV-Daten nicht als Transportstrom, sonder in einem kompakteren Format, dem so genannten PVA-Format abspeichern. Das PVA-Format ist stark an die vom TI-Chip verarbeiteten Datenstrukturen angelehnt. PVA ist kein MPEG-2 Standartformat, basiert aber auf den gleichen elementaren Strömen (Elemtary streams = ES) Daher kann es in MPEG-2 Formate gewandelt werden.

 

 

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