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NanotechnologieDie Nanotechnologie ist eine der Schlüsseldisziplinen des 21. Jahrhunderts. Bei der Nanoanalytik beschäftigen sich die Forscher mit Strukturen, die nur noch ein Millionstel-Millimeter gross sind. Das entspricht einem menschlichen Haar, das der Länge nach in 50'000 Teile aufgespalten wird. Dass "immer kleiner, immer schneller" keine reine Zukunftsvision ist, beweist die japanische Firma Hitachi: Sie hat im Jahr 1998 in Tokyo einen Speicherchip für 16 MB vorgestellt, bei dem ein einziges Elektron eine Information speichert. Bei bisherigen Speicherchips bestehen die einzelnen Speicherzellen aus winzigen Transistoren, die aber immer noch einige hunderttausend Atome gross sind. An der Prozessorenfront kämpft Intel nicht allein um höhere Taktraten. Konkurrent Samsung hat den ursprünglich von Digital entworfenen Alpha-Chip in einer neuen Version mit bis zu 600 MHz vorgelegt. 1999 übersprangen bereits die ersten Prozessoren die Grenze von einem GHz (1024 MHz). 2004 führte Intel bei seinen Prozessorkernen die 90 Nanometer-Technologie ein. Diese ermöglichte eine weitere Erhöhung der Taktraten, allerdings auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs und grösserer Wärmeentwicklung. Diesen Symptomen wurde mit verbesserten Chassis-Konstruktionen begegnet
NASnetwork-attached storage Einer Studie der International Data Corporation von Mitte 1999 zufolge wird der Markt für leicht zu bedienende NAS-Speichergeräte sich bis zum Jahr 2005 erheblich vergrössern. Die Speichergeräte können dazu verwendet werden, den im Netzwerk verfügbaren Speicherplatz zu vergrössern oder andere Aufgaben zu übernehmen, zum Beispiel die Beschleunigung der Übertragungsgeschwindigkeit von Internet-Seiten mit Hilfe der Cache-Zwischenspeichertechnik. Der erwartete Erfolg von NAS-Geräten lässt sich dadurch erklären, dass immer mehr Daten anfallen, dass das Bedürfnis nach sicheren Möglichkeiten der Datenspeicherung wächst und einige der grössten Technologie-Unternehmen sich auf diesem Markt engagieren. Obwohl 1998 die Gewinne mit NAS-Geräten, die zu Preisen von mehr als Sfr. 35'000 angeboten wurden, am stärksten stiegen, wird erwartet, dass die grössten Zuwächse in Zukunft im Bereich der Geräte zwischen Sfr. 8'000 und Sfr. 35'000 erreicht werden können. Ein grosser Vorteil einer nas liegt darin, ein Netzwerkspeicherplatz betreiben zu können ohne einen kompletten Server am Netzwerk betreiben zu müssen.
NATNetwork Address Translation Methode zur Umsetzung der (meist privaten) IP-Adressen eines Netzes auf andere (meist öffentliche) IP-Adressen eines anderen Netzes. NAT ermöglicht damit mehreren PCs in einem LAN,
NAT erübrigt also separate Providerverträge für jeden Anwender. Und so funktioniert es: Schickt ein Client im LAN ein IP-Paket an den Router, wandelt NAT die Adresse des Absenders in eine gültige IP-Adresse um (die ihm etwa der Provider zugeteilt hat), bevor es ins Internet weitergereicht wird. Kommt von der entfernten Station eine Antwort auf dieses Paket zurück, wandelt NAT die Empfängeradresse wieder in die ursprüngliche IP-Adresse der lokalen Station um und stellt das Paket ordnungsgemäss zu. Theoretisch kann NAT LANs mit beliebig vielen Clients verwalten.
NCPNetwork Control Protokoll Mit einem Network Control Protokoll werden beim Aufbau von
Netzwerk-Verbindungen mittels PPP die spezifischen Parameter eines
Netzwerk-Protokolls wie IPX,
AppleTalk oder IP ausgehandelt.
NetBEUINetBIOS Extended User Interface NetBEUI bezeichnet ein von IBM 1985 entwickeltes Netzwerk-Protokoll. Es ist zu allen derzeit aktuellen
Microsoft Betriebssystemen, angefangen von Windows
3.x bis Windows XP, kompatibel. -> siehe NetBIOS
NetBIOSNetwork Basic lnput/Output System Schnittstelle in Windows-Netzen für Netzwerk-Anwendungen. Dazu zählen auch
Client- und Server-Software. Rechner in einem
Windows-Netzwerk identifizieren sich immer durch eindeutige NetBIOS-Namen. NetBIOS kann nahezu beliebige
Netzwerk-Protokolle zum Transport benutzen, am häufigsten kommen
NetBEUI und TCP/IP zum Einsatz.
NetwareAndere Bezeichnung für Novell Netware. Ein vom US-Hersteller Novell entwickeltes und weit verbreitetes Netzwerk-Betriebssystem, das in der zweiten Hälfte der 90er Jahre starke Konkurrenz durch Windows NT bekommen hat. Novell Netware unterstützt alle gängigen Übertragungsprotokolle und Betriebssysteme wie DOS, Windows und OS/2.
Netzadapter
NetzwerkEin Netzwerk bezeichnet einen Verbund von Computern, die über verschiedene Leitungen miteinander verbunden sind und sich gemeinsame Ressourcen wie Daten und Peripheriegeräten teilen. Häufig steht in einem Netzwerk ein spezieller Rechner
(Server) nur zur Datenverwaltung zur Verfügung, auf den alle anderen Arbeitsstation Zugriff haben.
NetzwerkdruckerEin Netzwerkdrucker ist ein Drucker, der an einen Server im Netzwerk angeschlossen ist und von mehreren Arbeitsstation über das Netzwerk verwendet werden kann. Manche Netzwerkbetriebssysteme erlauben auch den Anschluss eines Netzwerkdruckers an einer der Arbeitsstationen. -> siehe auch Print-Server
NFSNetwork File System NFS ist ein Dateisystem von SUN das mit Hilfe von TCP/IP erlaubt, Dateien auf entfernten Rechnern so zu behandeln als würden diese lokal vorliegen. Zu diesem Zweck benötigt man einen NFS-Server auf dem entfernten Rechner und eine NFS-Client Software auf dem lokalen Rechner.
Nickel-Cadmium-Akku (NiCd)Der Nickel-Cadmium-Akku zeichnet sich durch seine
Robustheit, seine sehr lange Lebensdauer (bei richtiger Verwendung) und seinen
günstigen Preis aus. Zudem kann er bei bedarf von sehr hohen Strömen
problemlos eingesetzt werden. -> siehe auch: Akku
Nickel-MetallHybrid-Akku (NiMH)Dieser Akkumulator-Typ ist allgemein empfehlenswert. Er gilt als direkter
Ersatz für NiCd-Akkus
mit höherer Energiedichte, ist jedoch teurer, empfindlicher und besitzt eine
noch etwas höhere Selbstentladung. Für sehr hohe Ströme ist er jedoch weniger
geeignet. -> siehe auch: Akku
Northbridge und Southbridge
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