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L

L2TP

 

Layer Two Tunneling Protocol

Standardisiertes Protokoll zum Tunneln von PPP-Rahmen über IP-Netzwerke, z.B. das Internet. Es kombiniert die Vorteile von PPTP und L2F und vermeidet weitgehend deren Nachteile. 

 

LAN

Local Area Network (lokal angelegtes Netzwerk)

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Netzwerk, das lokale Arbeitsstationen und Netzwerke innerhalb eines Raumes oder Gebäudes miteinander verbindet.


LAP-M

Link Access Protocol for Modems

Bei LAP-M handelt es sich um die Anpassung des bei HDLC gebräuchlichen LAP-B-Protokolls für die bitserielle Übertragung von Modems. LAP-M ist ein Modem-Sicherungs-Protokoll für asynchrone Start-Stopp-Daten mit synchroner Übertragung und Bestandteil von V.42.

 

Laserdrucker

Beim Laserdrucker bringt eine von der CPU des Druckers gesteuerte Belichtungseinheit (Laser) Licht auf eine lichtempfindliche Trommel und erzeugt eine an der belichteten Stelle auf der Trommel eine statische Anziehungskraft. Die Trommel bewegt sich bei ihrer Drehung an einem Tonerlager vorbei und zieht an denjenigen Stellen, auf die Licht gefallen ist, Tonerpartikel an. Anschliessend dreht sich die Trommel am Papier vorbei und rollt so den Toner auf diesem ab. Dabei entsteht das Bild, das zum Schluss durch Hitze auf dem Papier fixiert wird.

   

Eine Lasereinheit zum Belichten der Trommel besteht aus einer relativ schweren und empfindlichen Anordnung, die in einem grossen Gehäuse eingebaut ist. Dieses enthält eine einzige Laser-Belichtungseinheit und ein komplexes System von Linsen und Ablenkspiegeln, die den Laserstrahl über die Trommel lenken, während diese sich dreht. Ein kompliziertes Timing ist nötig, um sicherzustellen, dass der Laser eine horizontale Spur über der Trommelfläche produziert, während die Trommel sich ständig dreht. Die Kanten der Trommel sind weiter vom Laser entfernt als die Mitte. Deshalb ist eine sorgfältige Parallaxenkorrektur erforderlich.

Identische Technik wird ebenfalls bei der neuartigen LED-Drucker-Technologie eingesetzt. Hier wird die Lichtquelle allerdings nicht per Laser sondern mit LEDs realisiert.

-> siehe LED-Drucker

 

Latenz

Bei der Latenz handelt es sich um die Zeit zwischen Tastenanschlag und erklingen eines Tones, was besonders bei Soundkarten zum Problem werden kann, wenn die Treiber nicht optimal geschrieben sind, oder AGP- und PCI-Bus-Probleme im PC auftreten. Um solche Probleme zu umgehen ist darauf zu achten, dass der Soundkarte ASIO-Treiber beiliegen, denn Soundkarten ohne ASIO-Treiber beanspruchen die CPU zu stark, was zu einem Stocken des ganzen Systems führen kann.

 

LCD

Liquid Cristal Display

Die Flüssigkristall-Anzeige wird häufig bei mobilen Geräten verwendet (z.B. Notebooks). Zwischen zwei Folien wird eine Schicht mit Flüssigkristallen eingefügt, die bei angelegter Spannung den Lichtbrechungsindex ändern.
Als Nachfolger für Monitore ist die Qualität noch nicht gut genug und auch die Preise sind um ein Vielfaches höher.

LCDs werden auch in Uhren, Telefonen, Kameras und anderen Geräten als Anzeigen eingesetzt. Diese haben jedoch mit Computer-Displays wenig gemeinsam.

 

LED

Light Emitting Diode

Die LED, auch Lumineszenz-Diode oder Leuchtdiode genannt, ist ein Halbleiter, der bei angelegter Spannung Licht emittiert. Die Farbe des abgestrahlten Lichts hängt nicht, wie viele glauben, von der Farbe des Kunststoffmantels der Diode, sondern vom verwendeten Material des PN-Übergangs der Diode ab. Je nach verwendetem Material, also je nach Farbe, ist die Schwellenspannung (Spannung, bei der die Diode zu leuchten beginnt) unterschiedlich. Für rote Leuchtdioden beträgt diese zum Beispiel etwa 1V, bei blauen ist sie ca. 4V.

Die Funktionsweise dieser "gezüchteten" Halbleiterkristalle mit implantierten Fremdatomen kann sehr stark vereinfacht etwa wie folgt ausgedrückt werden:
Um die Atomkerne kreisende Elektronen werden durch Stromzufuhr aus Ihrer Bahn geworfen, nehmen jedoch "blitzschnell" wieder ihre alte Position ein und geben dadurch die ihnen vorher zugeführte elektrische Energie in Form von Lichtenergie wieder ab.

-> siehe auch LED-Drucker

 

LED-Drucker

Beim LED-Drucker bringt, vom Prinzip her gleich wie beim Laserdrucker, eine von der CPU des Druckers gesteuerte Belichtungseinheit (LED) Licht auf eine lichtempfindliche Trommel und erzeugt eine an der belichteten Stelle auf der Trommel eine statische Anziehungskraft. Die Trommel bewegt sich bei ihrer Drehung an einem Tonerlager vorbei und zieht an denjenigen Stellen, auf die Licht gefallen ist, Tonerpartikel an. Anschliessend dreht sich die Trommel am Papier vorbei und rollt so den Toner auf diesem ab. Dabei entsteht das Bild, das zum Schluss durch Hitze auf dem Papier fixiert wird.

  

Beim Laserdrucker muss ein Laserkopf jede Datenzeile auf die Bildtrommel scannen (jede Zeile muss einzeln durchgefahren werden). Die Geschwindigkeit, mit der die Trommel bei korrektem horizontalem Scannen gedreht werden kann ist begrenzt. Da die LED-Technologie mit vielen Lichtquellen arbeitet, ist ein (Scannen) überflüssig. Die LED-Technologie ist also nicht von diesem Nachteil betroffen und kann deshalb bei höheren Auflösungen schneller drucken. Des Weiteren wird durch präzisere Beleuchtung der Trommel ein exakteres Ergebnis beim Drucken erzielt!

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Leuchtdiodenzeile keine beweglichen Teile besitzt und deshalb wesentlich zuverlässiger ist.

-> siehe Laserdrucker, LED

 

LGA

Land Grid Array

ntel revolutioniert die Steckverbindung zwischen CPU und Hauptplatine. Der Prozessor besitzt keine Kontaktfüsschen mehr, sondern nur noch ganz flache Signalkontakte und wird, wie die Wurstscheibe im Sandwich, zwischen den CPU-Sockel und dessen Deckel eingeklemmt (siehe Bild). Ziel des Umstiegs auf den neuen Sockel ist die Verbesserung der elektrischen Eigenschaften. Mehr Leitungen und eine neue Konstruktion des Sockels ermöglichen sauberere Signale und eine verbesserte Stromversorgung des Prozessors.

Intel bestreitet, dass die neuen Sockel weniger robust als die alten seien. Die neue Technologie sei mehrfach geprüft und für gut befunden worden. Wer sich an die Einbauanleitung halte, werde (gemäss Intel) mit dem Sockel 775 genau so wenig Probleme haben wie mit den bisherigen Modellen.

Zum Schutz vor Beschädigung werden LGA-Sockel mit einer Abdeckung geliefert, die nur unmittelbar vor der Prozessor-Montage geöffnet werden sollte.

  

LightScribe

Die Disc-Labeling-Technik LightScribe ermöglicht dem Brenner, speziell beschichtete CD- oder DVD-Oberflächen zu beschriften. Nach dem Brennen der Daten wird die CD oder DVD einfach umgedreht in das Laufwerk gelegt, so dass die Oberfläche mit dem Laser beschriftet wird. Das Laserlicht bewirkt dabei eine chemische Reaktion in der Beschichtung, so dass sichtbare Punkte auf der Disc entstehen.

Befürchtungen, dass die Rohlinge dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden, sind unbegründet. Die Zeitschrift PC Welt hat bewiesen, dass die LightScribe-Technik die Oberfläche von Rohlingen nicht derart zu verändert, dass die Qualität darunter leidet. Diese Art des Beschriftens ist eine gute Alternative zu Stiften und Etiketten. Einziger Nachteil: Die Technik erfordert etwas Geduld. Hier gibt es mehr Informationen zu LightScribe: http://www.lightscribe.com/

 

Link

Englisch: "Verknüpfung" oder "Verbindung"

Ein Link ist also eine Verbindung zu Daten, die sich in einem anderen Programm oder Dokument befinden. Diese interne Verknüpfung der Daten sorgt dafür, dass die Daten mit der Anwendung, in der sie ursprünglich erzeugt wurden, weiterbearbeitet oder automatisch aktualisiert werden können. 

Optisch hervorgehoben dient ein Link - auch Hyperlink genannt - als Querverweis zu einem anderen Dokument innerhalb des eigenen Servers oder auf Fremdangebote. Links werden mit Hilfe von Ankern (anchors) verknüpft.

 

Lithium-Batterie

Diese Batterie wird häufig in Uhren und Kameras eingesetzt und zeichnet sich durch eine sehr lange Betriebsdauer aus. Diese beträgt bei sehr kleinen Strömen bis zu 10 Jahren! Die Zellenspannung beträgt ca. 3 Volt.
Energizer war hier der erste Hersteller, welcher eine Lithiumbatterie in der Standardgrösse AA mit 1.5 Volt Spannung angeboten hat. Diese ist eine fast ideale Batterie. Sie ist leicht, hat eine lange Lebensdauer und Lagerfähigkeit und kann hohe Ströme liefern.
Allerdings schlagen sich all diese positiven Merkmale negativ im Preis nieder. Eine Lithium-Batterie ist etwa doppelt so teuer wie eine Alkali-Markenbatterie, ist kaum bekannt und daher auch wenig verbreitet.

Achtung: Lithium-Batterien keinesfalls öffnen oder aufladen!

-> siehe auch: Batterie

 

Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion)

Lithium-Ionen-Akkus zeichnen sich durch ihre sehr hohe Energiedichte, eine hohe Zellenspannung von ca. 3 bis 4 Volt und ihr leichtes Gewicht aus und sind heutzutage Standard bei höheren Ansprüchen.
Diese Art von Akkumulatoren sind nur in speziellen Akkupacks für Hitech-Geräte (Camcorder, Fotokameras, usw.) verfügbar. Lithium-Ionen Akkus sind teuer und reagieren wesentlich empfindlicher auf falsche Behandlung als andere Akkus.

Ist bei der Konstruktion und Fertigung nichts schief gegangen, so bleibt er über 5 Jahre funktionstüchtig. Werden die 500 bis 1000 möglichen Ladezyklen konsequent ausgenutzt, bleibt auch die Kapazität weitgehendst erhalten. Generell sollte ein Lithium-Ionen-Akku immer vollständig geladen und entladen werden. Unvollständige Lade-/Entladevorgänge zählen als ein kompletter Ladezyklus. Auch der ständige Betrieb von Akku und parallel dazu ein Netzteil drückt die Anzahl der möglichen Ladezyklen. Die Aufladung erfolgt mittels des I/U-Ladeverfahren, bei dem der Akku erst mit Konstantstrom und dann mit Konstantspannung aufgeladen wird. 

Die Alterung der Lithium-Ionen-Akkus wird duch die Zell-Oxidation hervorgerufen. Dabei oxidieren die Elektroden. Diese verlieren die Fähigkeit Lithium-Ionen zu speichern, die für den Stromfluss notwendig sind. Die Zell-Oxidation wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Z. B. durch die Temperatur und dem Ladezustand des Akkus. Bei hoher Temperatur und vollem Akku entwickelt sich die Zell-Oxidation besonders schnell. Dieser Zustand kommt z. B. bei Laptops häufig vor, wenn der Akku vollständig geladen ist und gleichzeitig das Gerät in Betrieb ist und warm wird. Die Wärme überträgt sich auf den Akku. Benötigt man den Akku nicht, so sollte man Ihn zur Hälfte aufladen und bei Zimmertemperatur lagern. Erst kurz bevor man ihn wieder einsetzen will, lädt man ihn vollständig auf.

-> siehe auch: Akku

 

Lithium-Polymer-Akku

Diese Akkus entsprechen den Li-Ion-Akkus, enthalten jedoch keinen flüssigen Elektrolyten, wodurch sehr flexible Bauformen ohne starres Gehäuse möglich sind.
Dieser Akku-Typ wird rasch zunehmend in kleinen Hightech-Geräten (Natel) eingesetzt.

-> siehe auch: Akku

 

LNB

Low Noise Block-Converter

Andere Bezeichnung für LNC

-> siehe LNC

 

LNC

Low Noise Converter

Dies ist eine Hardware zur Verstärkung und Konvertierung von Satellitensignalen von der Übertragungsfrequenz im GHz-Bereich in den niedrigere Zwischenfrequenz im MHz-Bereich. Der LNC wird im Brennpunkt einer Parabolantenne (Satellitenantenne) installiert.

 

Log-File

Ein Log-File bezeichnet eine Datei, in der die Aktivitäten eines Computers protokolliert werden.
Es gibt verschiedenste Log-Files, solche die beispielsweise den Boot-Prozess oder die Netzwerk-Aktivität eines Computers festhalten.
Dank dieser Log-Files können zum Beispiel Fehler eines Systems zurückverfolgt werden.

 

LPC

Local Procedure Call

Lokaler Aufruf einer Funktion. Im wesentlichen ist der LPC Mechanismus eine Methode mit der ein Programm eine Funktion eines anderen Programmes aufrufen kann. Das Wort "Local" steht in der Bezeichnung dafür, dass der Aufruf den Rechner nicht verlässt - anders als bei RPC wo die aufgerufene Funktion Teil eines Programmes auf einem anderen Computer sein kann.

-> siehe auch RPC

 

LRE

Abkürzung für "Long-Reach-Ethernet"

Über die LRE-Technik lassen sich einzelne Gebäude oder auch Gebäudekomplexe, in denen  aufgrund z.B. schützenswerter alter Bausubstanz nur schwer moderne Netzwerkleitugen verlegt werden können, mit einem Breitbandzugang versorgen: LRE kann die anfallenden Daten nämlich bei hoher Geschwindigkeit über bestehende Telefondrähte übertragen.

 

lpi

lines per inch

Linien pro Zoll ist ein Mass für die Rasterweite bei Druckern, Scannern und Bildschirmen. 

-> siehe dpi

 

LPT

Line Printer

Die wörtliche Übersetzung von "Line Printer" ist Zeilendrucker. Diese Bezeichnung ist aus der Zeit abgeleitet, wo Nadeldrucker den Text zeilenweise ausgegeben haben. Die heutigen Drucker generieren den Ausdruck seitenweise. Die parallele LPT-Schnittstelle wird deshalb so bezeichnet, weil sie hauptsächlich zum Anschluss des Druckers dient.

 

LVD / LVDS

Low Voltage Differential / Low Voltage Differential Signaling

Da ein schneller (SCSI-)Bus keine Leistung bringt, wenn er die Geschwindigkeit nicht effektiv einsetzen kann, haben sich die Hersteller für Ultra-2-SCSI LVD einfallen lassen. 

Bei dieser differentiellen Übertragungsmethode ist eine Fehlerkorrektur schon auf der Signalebene eingebaut. Anstelle von einem dienen pro bit zwei Kabel zur Signalübertragung, wobei die Signale phasenverschoben sind und sich gegenseitig eliminieren. Kommt ein Signal an einem Gerät an, ist folglich eine der beiden Phasen verschoben und ein Übertragungsfehler tritt ein. Ein zweiter Vorteil ist die niedrigere Spannung (Low Voltage), die die Gefahr eines durch Induktion hervorgerufenen Übersprechens des Signals auf benachbarte Leitungen verringert. Darüber hinaus behebt der neue Standard das Problem der kurzen Leitungen. Diese können mit LVD bis zu 12 Meter betragen, was vor allem im Server-Bereich sehr interessant ist.

 

 

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