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E

EASI

Enhanced Audio Streaming Interface

Ein von der Firma Emagic eingeführtes Treiber-Modell für die Kommunikation von Audio-Hard- und Software. EASI ist Emagics Pendant zu ASIO, einem Treiber-Modell der Konkurrenz-Firma Steinberg, das die Nachteile der Standard-MME-Treiber in Windows umgeht.

 

EAX

Electronic Automatic eXchange

Die EAX-Advanced-HD-Technologie bietet einige Vorteil. Diese hier im Einzelnen: 

  • Multi-Environment:
    Bei EAX 1.0 und 2.0 hingen die Surround-Effekte von einem gegebenen geometrischen Bereich ab. Nun kann jedem Ton ganz unabhängig davon ein eigener Effekt zugeordnet werden. Die Audigy von Creative beispielsweise kann vier verschiedene akustische Umgebungen verwalten und mischen, was zusätzlichen Realismus bringt.
    Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie stehen an einer Stelle in einem Raum - das Geräusch eines in diesem Raum abgegebenen Schusses dessen Grösse und die Beschaffenheit der Wände und des Bodens beeinflusst. Ein Schuss der aus dem Nachbarzimmer an Ihr Ohr dringt, hört sich anders an, da dieses Geräusch ja von den Eigenschaften des Nachbarraumes bestimmt wird.
    Das Multi-Environment sorgt für genau solche Klangberechnungen.

  • Environment-Morphing:
    Dies ist einer der wichtigsten Fortschritte, welchen die EAX-Advanced-HD brachte. Früher wurde es auch als Dynamic-Morphing bezeichnet. Bei EAX 2.0 war jede akustische Umgebung einem Ort zugeordnet, und es fand beispielsweise beim Übergang von einem geschlossenen Raum ins Freie kein spezielles Mischen statt. Durch Dynamic-Morphing können die Umgebungen entsprechend den Orten, an denen man sich befindet, miteinander kombiniert werden, so dass mit der Fortbewegung der Figur die eine Umgebung die andere ablöst. 

  • Environment-Panning:
    Es handelt sich dabei um eine Ergänzung zum Environment-Morphing, denn mit diesem Feature kann ein Soundeindruck der Umgebung hinzugefügt werden, der die Annäherung an einen Ort simuliert, z.B. wenn man auf einen Tunneleingang zugeht. 

  • Environment-Reflection:
    Dank dieses Effekts werden die Geräusche nicht allein von den Quellen abgestrahlt, sondern auch durch die Umgebung umgelenkt. Es handelt sich um eine Steuerung der Reflexionen und des primären Schalls, wie A3D-2.0 von Aureal dies bereits vor einigen Jahren vorführte. 

  • Environment-Filtering:
    Mit Hilfe von Environment-Filtering können die Klangnuancen für jede akustische Umgebung verfeinert und gesteuert werden.

 

ECC

Error Checking and Correcting

Verschiedene RAM-Speichertypen sind in der Lage, interne Fehler zu erkennen und selbst zu korrigieren. In besonders schwerwiegenden Fällen wird der gesamte Computer angehalten. RAM-Speicher mit ECC sind moderner als Bausteine mit Parity.

ECC gibt es auch bei Festplatten und kann gegebenenfalls sogar während des Datentransfers durchgeführt werden (On-The-Fly).

 

ECP

Extended Capability Port

Eine Erweiterung der parallelen Schnittstelle, die den Anschluss mehrerer Geräte an den Parallel-Port sowie eine insgesamt höhere Übertragungsrate zulässt. Moderne Drucker können meist im so genannten ECP-Modus betrieben werden, sofern der Rechner dies unterstützt.

Im ECP-Modus beträgt die Datenrate maximal 1.2 MBps (9.6 Mbps), ohne ECP  maximal 150 kBps (1.1 Mbps).

-> siehe LPT

  

EDO DRAM

Der EDO DRAM, auch Hyper Page Mode DRAM genannt, arbeitet ähnlich wie der FPM-Speicher, ist aber schneller dank Änderungen des "Column Address Signals" und des verlängerten Data-Outputs. Diese Chips können Datenwerte noch zum Auslesen bereit halten, während bereits die nächste Adresse angelegt wird. Das beschleunigt Lesevorgänge.

Im Vergleich mit SDRAM ist EDO-Speicher langsamer.

 

EGA

Enhanced Graphics Adapter

EGA ist ein Grafikstandard der mittleren 80er Jahre und ein Vorläufer des VGA-Standards. Die Auflösung der EGA-Karten (im TTL-Modus) betrug 640 x 350 Pixel - dabei konnten aus einer Palette von 64 Farben maximal 16 gleichzeitig dargestellt werden.

Mit der EGA-Karte brachte IBM auch einen speziellen Zwei-Frequenz-Monitor heraus, der CGA- und EGA-Auflösung beherrschte. Bei letzterer Auflösung betrug die Zeilenfrequenz 21'850 Hz, die Bildwiederholfrequenz 60 Hz.

Eine EGA-Karte konnte auch an einen CGA-Farbmonitor angeschlossen werden und steuerte diesen dann mit den richtigen Signalen an - dies aber natürlich auch nur in CGA-Auflösung (640 × 200 Pixel). Die Original-IBM-Karten waren zwar Bios-, aber nicht völlig registerkompatibel zu CGA. Weiterhin unterstützte EGA auch den echten MDA-Modus mit zugehörigen Ablenkfrequenzen. Dann musste allerdings ein TTL-Monochrom-Monitor angeschlossen werden.

EGA-Karten vieler Fremdhersteller (also nicht von IBM) konnten zusätzlich auch MGA emulieren (an TTL-Monitoren) und waren ausserdem völlig CGA-kompatibel (für Spiele). Die augenfälligsten Verbesserungen bestanden zudem in weitaus höheren Auflösungen (bis 800 × 600 Pixel, Super-EGA). Diese Modi waren aber nicht von IBM standardisiert und daher bei jedem Hersteller anders ausgeführt. Man konnte sie nur in Verbindung mit Programmen anwenden, für die es zugehörige Treiber gab. Ausserdem braucht man aufgrund höherer Ablenkfrequenzen in diesen Modi auch einen Multinorm- / Multisync-Monitor.

-> für weitere Auflösungen siehe Grafikstandard

 

EISA

Extended Industry Standard Architecture

EISA ist der angedachte Nachfolger des ISA- und AT-Bus. Der EISA-Bus konnte erst ab den 386er Prozessoren eingesetzt werden und unterstützt eine Datenbusbreite von 32-bit. Der EISA-Bus wurde durch den PCI-Bus ersetzt und ist heute nicht mehr aktuell.

 

EMS

Expanded Memory Specification

EMS ermöglicht die Benutzung des Speicherbereichs oberhalb der 640 kB Grenze unter DOS. Der zusätzliche Speicher wird in 64 kB Blöcken zur Verfügung gestellt 

Dieser Speicherbereich, der über dem DOS-Adressbereich liegt, unterliegt dem LIM-EMS-Standard, kann nur von bestimmten Programmen genutzt werden, lässt sich dafür aber im Unterschied zu XMS-Speicher auch auf PCs einsetzen, die nur über die Prozessoren 8088 und 8086 von Intel verfügen.

 

EMV

Elektromagnetische Verträglichkeit

Neben den Auswirkungen des Elektrosmogs auf die menschliche Gesundheit spielen in vielen Diskussionen auch die Auswirkungen von elektronischen Geräten und Installationen auf andere elektrische Systeme eine Rolle. Nicht von ungefähr wurden die Vorschriften zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) gerade im Bereich Computer und Funknetzen drastisch verschärft.

 

EPG

Der Electronic Programm Guide ist eine elektronische Programmzeitschrift, die zusammen mit dem Teletext (Videotext) im analogen TV-Signal übertragen wird. EPG zeigt auf dem Fernsehbildschirm die komplette Programmübersicht für Ihren Empfangsbereich. Er hat ausgefeilte Suchfunktionen, die es Ihnen ermöglichen, gezielt nach bestimmten Sendungen zu suchen, er zeigt viele Kurzinhalte und Hintergrundinformationen an, ist stets aktuell, weiss die vorherigen und nachfolgenden Sendungen und vieles mehr. Die Zeit der umständlichen Video-Programmierung ist damit vorbei. Sie wählen die Sendung am Bildschirm aus und sie wird per Knopfdruck zur richtigen Zeit aufgezeichnet. Sie können sogar ganze TV-Serien mit einem Tastendruck programmieren. Das System kann erkennen, wenn eine Sendung verschoben wird.

Einen besonderen Dienst bietet tvtv.ch an (kostenpflichtig): die Programmierung erfolgt über eine Website, die Daten werden über das Fernsehkabel direkt zum TV-Server übertragen. Man kann also quasi vom Büro aus eine Aufnahme zu Hause starten. Dafür braucht man einen TV-Server, der von tvtv unterstützt wird.

 

EPROM

Erasable Programmable Read Only Memory

Ein EPROM ist ein "Nur-Lese-Speicher" in welchem meistens Systeminformationen oder -konfigurationen abgespeichert sind. Ein EPROM besitzt ein kleines Sichtfenster, das zugeklebt ist. Entfernt man den Kleber und bestrahlt den Chip, welcher dann sichtbar ist mit UV-Licht so ist das EPROM gelöscht und kann neu programmiert werden.

Eine bekannte Ausführung eines solchen EPROMs ist das Bios eines jeden Computers.

-> siehe Bios

 

Erweiterungskarte

Ergänzung der Hardware des Computers, die in einen der Slots eingesetzt wird.

-> siehe Slot, Bus

 

Ethernet

Ethernet ist ein von den Firmen Intel, DEC und Xerox entwickelter Netzwerk-Typ für LAN-Netzwerke, die für die Übertragung RJ-45- oder Koaxialkabel verwenden. Am 22. Mai 1973 wurde das Ethernet von Robert M. Metcalfe in einem Memo zum ersten Mal erwähnt; am 31. März 1975 meldete er es zum Patent an (US-Patent-Nr. 4063220), und am 13. Dezember 1977 wurde der Netzwerkstandard patentiert. Heute ist das Ethernet Bestandteil der IEEE-802-Spezifikation.

Zum Medientausch konzipiert, stieß der neue Standard eine Entwicklung an, der heute mannigfaltig standardisierte Errungenschaften zu verdanken sind. Mit der am Xerox Palo Alto Research Center entwickelten proprietären Lösung hat jedoch das heutige Ethernet nicht mehr viel gemeinsam. In seiner Anfangszeit arbeitete es mit einer Bandbreite von etwa 3MBit pro Sekunde; inzwischen wird bereits an Erweiterungen gearbeitet, die 40GBit ermöglichen sollen. Auch scheinen 100GBit möglich, damit würde es dem Fibre Channel Konkurrenz machen (Stand Mai 2003).


Metcalfes erste Skizze zum "Ether Network"
(gesehen bei heise.de)

Übrigens: "ether" ist die englische Bezeichnung für "Äther", dem laut Duden "feinen Urstoff, der Weltseele in der griechischen Philosophie". "Äther" steht natürlich auch für die "Himmelsluft" ("die Meldung ging schon über den Äther") bzw. das Betäubungsmittel.

siehe auch:

 

Execute Disable Bit

Diese Technik soll gegen entsprechende Schädlinge helfen, die Programmschwächen bzw. daraus folgende Abstürze ausnutzen. Ab dem Service Pack 2 kann diese Funktion unter Windows XP für höhere Sicherheit sorgen, ist allerdings nicht als Virenschutz misszuverstehen. Auch Linux bietet eine entsprechende Unterstützung. 

 

 

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