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CacheDer Cache ist ein Zwischenspeicher, der dafür sorgt, dass ein Gerät
kontinuierlich mit Daten versorgt wird.
CADComputer Aided Design "Entwurf" bedeutet "Zeichnen". "Zeichnen" bedeutet in der Computerbranche "CAD". Unter dem Begriff CAD werden alle zeichnerischen Aktivitäten zusammengefasst, welche die ingenieurmässige Planung und Konstruktion bis hin zur Fertigung analysieren, strukturieren und algorithmieren. CAD bedeutet also nicht "Bildchen malen" - entscheidend ist die Konstruktion mit elektronischen Hilfen, die auf die gewünschte Branche, in diesem Falle Architektur, angepasst sind. Geht man über den Entwurf und die Konstruktion hinaus, bekommt die Thematik zusätzlich Spannung. Die Anforderungen, die in letzter Konsequenz an ein Architektursystem gestellt werden können, werden dann deutlich, wenn auf Grund der grafischen Eingabe die Mengenermittlung, der Kostenvoranschlag und die Ausschreibung "auf Knopfdruck" - wie die Verkäufer so gern vermelden - ausgedruckt werden sollen. Kommen diese Aspekte hinzu, dann spricht man inzwischen nicht mehr von "CAD-Systemen" sondern von "AEC-Systemen". Das Kürzel "CAD" kann übrigens abhängig vom Zusammenhang auch noch andere Bedeutungen haben - laut Jackob Vlietstra's "Dictionary of Acronyms and Technical Abbreviations" (Springer Verlag) zum Beispiel folgende:
Nicht zu vergessen: CAD steht für die Tastenkombination [Control] [Alt] [Delete] - aber diesen Witz verstehen vermutlich nur die Urgesteine, die sich noch mit DOS-Programmen herumgeschlagen haben! (Unter MS-DOS hat Control-Alt-Delete direkt einen Reset ausgelöst)
CALClient Access License Client-Zugriffslizenz, die einem einzelnen Client (z.B einem PC) den Zugriff auf einen Server erlaubt Device CAL (Geräte-CAL) User CAL (Nutzer-CAL) Wann wähle ich Device- und wann User-Lizenzierung?
CAVConstant Angular Velocity Deutsch: Konstante Winkelgeschwindigkeit
Im Prinzip funktionieren magnetische Datenträger wie Festplatten schon immer nach dem CAV-Verfahren. Die Nachteile von CAV werden dabei z.B. durch das Zone Bit Recording ausgeglichen. Nun beginnt CAV, sich auch bei CD-ROM Laufwerken durchzusetzen. Hier wird es aber z.T. mit dem herkömmlichen CLV - Verfahren kombiniert (siehe P-CLV).
CCDCharge Coupled Device Ein CCD ist ein ladungsgekoppeltes Halbleiterelement. CCDs setzen Licht in elektrische Ladungen um und werden deshalb in Form von Chips oder Zeilensensoren in Scannern, Digitalkameras oder Camcordern eingesetzt.
CCITTConsultative Committee for International Telegraph and Telephone Von 1956 bis Februar 1993 war CCITT der Name des heutigen ITU. -> siehe ITU
CDCompact Disc Die CD hat wie fast alle neueren Technologien ihren Ursprung in der elektronischen Datenverarbeitung. Schon Ende der sechziger Jahre entwickelte Philips Basis-Technologien, um mit Hilfe eines eng gebündelten Laserstrahls digital abgespeicherte Daten auszulesen. Die Idee für die eigentliche CD-Technologie, wie wir sie heute kennen, entstand im November 1974 im Forschungslabor des niederländischen Elektronikkonzerns Philips. Ziel war es, Audio-Signale nicht mehr abzutasten, sondern digital und optisch lesbar auf einem neuen Medium zu speichern, um somit dauerhaft eine verlustfreie Wiedergabe zu gewähren. Um sich gegenüber konkurrierenden Konzepten aus den USA und Japan behaupten zu können, hielt Philips Ausschau nach einem internationalen Partner. Mit Sony fand sich ein Unternehmen, das u.a. mit der sogenannten "16-bit-Technologie" (Originalton: Philips-Pressetext) eine wertvolle Mitgift in das Compact Disc-Projekt einbrachte. 1979 vereinbarte Philips mit seinem japanischen Konkurrenten Sony, das Projekt gemeinsam umzusetzen und einen einheitlichen Weltstandard für die CD zu schaffen. Zur Jahreswende 1982/83 brachten beide Konzerne schliesslich zeitgleich die ersten CD-Player in die Verkaufsregale. Die zunächst von Philips angestrebte Spieldauer von 60 Minuten wurde auf das Bitten von Norio Ohga, Vizepräsident von Sony und Liebhaber und Kenner klassischer Musik, auf 74 Minuten verlängert und der Durchmesser dementsprechend auf 12 cm vergrössert. Sein Wunsch, die neunte Sinfonie von Ludwig van Beethoven in voller Länge auf nur einen Tonträger zu pressen, konnte damit erfüllt werden. Die erste industriell gefertigte CD war aber eine Aufnahme des international bekannten Pianisten Claudio Arrau. Philips und Sony fanden rasch prominente Fürsprecher für das neue System. Herbert von Karajan war derart begeistert vom Qualitätssprung der CD gegenüber anderen Tonträgern, dass er sich entschloss, sich anlässlich der Salzburger Festspiele für das CD-System auszusprechen. Am 15.04.1981 demonstrierte von Karajan der internationalen Presse das CD-System. Im August 1982 wurde die erste CD-Fabrik in Hannover eröffnet, im Herbst des selben Jahres erschienen die ersten CDs im Handel. Zwanzig Jahre später ist die Compact Disc das weltweit am weitesten verbreitete Speichermedium für Daten und Musik. Rund 30 Milliarden Euro werden weltweit jährlich für Tonträger ausgegeben, wobei die CD mit einem Absatzanteil von 72% die dominierende Rolle spielt. Das sah allerdings zu Anfang ihrer "Karriere" überhaupt nicht so aus! Unter der Überschrift "gekühlte Geigen" berichtete ein führendes deutsches Wirtschaftsmagazin noch 1983 über das "Mäkeln" zahlreicher Kritiker darüber, dass von der propagierten "nie dagewesenen Transparenz und Reinheit des Klangbildes" herzlich wenig zu hören sei. Die Geigen in Vivaldis "Vier Jahreszeiten" klangen nach Ansicht der Schweizer Fachzeitschrift "Electronic Sound" "extrem spitz, grell und wie aus der Tiefkühltruhe". Den Testhörern von "Audio" verdarb ein "näselnd verfärbter Streicherklang" den Spass an Schuberts neunter Sinfonie, und die "Zeit" urteilte über Opernarien auf CD: "Seltsam verhärtet und steril, ohne jeden belcantistischen Charme". Tatsächlich benutzten die Plattenfirmen zunächst die falsche Technik in den Studios, bzw. mussten neue Aufnahmesysteme entwickeln, um die CD zum Erfolg zu führen. Auch die Musikverleger der damaligen Zeit waren skeptisch. Nach einer Sitzung des deutschen Musikverleger-Verbandes im Jahr 1984 wurde bezweifelt, dass die CD die herkömmliche schwarze Scheibe nach zehn Jahren ablösen könnte. "Die Prognosen" - so die Musikverleger damals - "dass 1988 mindestens 50% des Tonträger-Umsatzes aus CD-Platten bestehen werde, dürfte wohl eher im Bereich des Wunschdenkens der Erfinder anzusiedeln sein". Immerhin kosteten CD-Spieler damals zwischen 800 und 1'800 Sfr. und auch die CDs waren alles andere als günstig. Wie sehr sich die Skeptiker täuschten, geht aus ein paar Zahlen hervor: Wurden 1985 gerade 6.8 Millionen CDs abgesetzt (zu 74 Millionen Langspielplatten, 49 Millionen Singles und ebenso vielen Musik-Kassetten), so eroberte sich das neue Medium bereits 1990 mit 76 Millionen Exemplaren vor der Musik-Kassette (74.7 Mio.), der Langspielplatte (43.9 Mio.) und den Singles (27.2 Mio.) den Spitzenplatz. Schon 1994 wurden 166 Millionen CDs verkauft, das waren gut doppelt so viele wie alle anderen Tonträger zusammen. Für das Jahr 2001 meldete der Verband der Phonografischen Wirtschaft den Absatz von insgesamt 244 Millionen Tonträgern, wovon allein 173 Millionen auf die CD entfielen. Auf dem zweiten Platz rangiert die Single mit rund 49 Millionen vor der Musik-Kassette mit 21 Millionen Exemplaren. Vom Gesamt-Tonträgermarkt in Höhe von 2'235 Milliarden Euro entfielen 85% auf CDs, 11% auf Singles, 3% auf MCs und nur noch ein Prozent auf Langspielplatten. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Im gleichen Zeitraum gewann das private Brennen von CDs an Bedeutung. Der Absatz von unbespielten CDs betrug 2001 bereits 305 Millionen Stück und der Umsatz 203 Millionen Euro. Wohlgemerkt handelt es sich bei diesen Zahlen ausschliesslich um den Unterhaltungselektronik-Markt, der 2001 mit dem Absatz von rund 600'000 stationären CD-Playern, etwa 100'000 CD-Recordern, 1.75 Millionen portablen CD-Playern und 88'000 CD-Wechslern (fürs Auto) immerhin einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro generierte. Dabei wurden die in Autoradios bzw. HiFi-Anlagen integrierten CD-Spieler noch gar nicht berücksichtigt! Keine Frage: Die CD ist nicht nur das Medium, das den Übergang von analog zu digital eingeläutet und damit die vielfältigen Nutzen der Digitaltechnik (Speichervolumen, Qualität, Handhabung und Lebensdauer - um nur einige zu nennen) demonstriert hat. Sie ist auch heute noch ein ausserordentlich wichtiges Medium der Unterhaltungselektronik. Ihr Erfolg hat die Weichen gestellt für nachfolgende Technologien. So zum Beispiel für die DVD. Die rasante Entwicklung der DVD-Spieler und inzwischen auch der DVD-Recorder hat den Umsatz für CD-Geräte sogar schon überflügelt. Im Jahr 2001 wurden DVD-Spieler und -Recorder für mehr als 400 Millionen Euro verkauft. Was 1982 revolutionär begann, setzt sich heute - via DVD - evolutionär und mit noch höherer Geschwindigkeit fort. Die Einführung der CD gilt übrigens als eine der erfolgreichsten Produkteinführungen in der Unterhaltungselektronik überhaupt.
CD-RCompact Disc Recordable Eine CD-R, auch "Rohling" genannt, kann nur einmal beschrieben werden. Löschen oder Ändern des Inhaltes einer CD-R ist nach Abschluss der CD-R nicht mehr möglich. Moderne Brenner können CD-Rs mit bis zu 52-facher Geschwindigkeit beschreiben.
CD-ROMCompact Disc Read Only Memory Die CD-ROM stellt ein Massenspeicher dar, der sich z.B. als Datenträger für Nachschlagewerke eignet. Eine CD-ROM kann normalerweise bis zu 700 MB Daten speichern. Sie besteht aus Kunststoff und Aluminium und wird mit einem Laserstrahl beschrieben und gelesen, wobei die Daten auf der Aluminium-Schicht abgelegt sind. Die Messung der Übertragungsgeschwindigkeit von CD-ROM-Laufwerken basiert auf der Rotationsgeschwindigkeit der Audio-CD. Diese dreht zwischen 210 - 530 Mal pro Sekunde (CLV). Die Datenrate beträgt 176 KB/s, ohne den Overhead ergibt das ungefähr 150 KB/s (Single-Speed, bzw, 1-fach). -> siehe CD
CD-RWCompact Disc ReWritable Eine CD-RW kann bis zu tausend mal neu beschrieben werden. Löschen und Ändern des Inhaltes ist ebenfalls möglich. Durch "Packet Writing" kann sich eine CD-RW sogar wie eine Festplatte verhalten.
CF
CF-Speicherkarten sind üblicherweise ohne bewegliche Teile gefertigt, die Informationen stecken in einem wiederbeschreibbaren Flash-Speicher. IBM brach als erster Hersteller mit dieser Regelung und verkleinerte seine Festplatten auf die Grösse einer CF-II Karte. Dieses Produkt wurde unter der Bezeichnung Microdrive bekannt. Auf der CompactFlash-Karte ist sowohl der Speicher als auch der Controller (die Elektronik, die den Speicher beschreiben und lesen kann), untergebracht. Deshalb können neue CF-Karten normalerweise auch von alten Geräten noch gelesen werden. Die Schnittstelle der CF-Karte entspricht der IDE-Schnittstelle. Mit einem Steckerleisten-Adapter sind CF-Speicher-Karten ohne zusätzliche Elektronik an PCMCIA- oder IDE-Festplatten-Controllern betreibbar. Es gibt zwei Bauformen:
CF-Speicherkarten gibt es in verschiedenen Speichergrössen, zur Zeit (2004) von 2 MB bis 8 GB. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit beträgt dabei 2,6 bis 9 MB/s. Eine 12-GB-Karte wurde für Ende 2004 angekündigt. Die immer weiter fortschreitende Kapazitätsvergrösserung hat zur Folge, dass bei Karten grösser als 2 GB statt dem bisher verwendeten FAT16 das neue FAT32 als Datenträgerformat verwendet wird. Da dies bei älteren Geräten nicht vorgesehen wurde (es wurde nicht die nötige Firmware eingebaut), führt dies dazu, dass diese Karten gar nicht oder nicht mit ihrer maximalen Kapazität in alten Geräten verwendet werden können. Bei digitalen Speichermedien ist die CompactFlash-Technologie derzeit Marktführer und wird von einigen der führenden Anbieter für Digitalkameras favorisiert (Vorteile sind die Robustheit der Karten und das gute Preis/Kapazität-Verhältnis). Es gibt auch Adapter, mit denen andere Medien-Formate in Geräten mit Compact Flash Slots verwendet werden können. So gibt es beispielsweise Adapter, mit denen es möglich ist, auch xD-Picture Cards (die theoretisch bis zu 8 GB fassen) in Compact Flash Geräten zu nutzen. Neben den Speicher-Karten gibt es auch eine Vielzahl anderer CF-Karten. Sie werden für PDAs, Digitalkameras, GPS-Empfänger, Radio-Empfänger, Netzwerkkarten oder gar Grafikkarten zum Anschluss externer Monitore verwendet.
CGAColor Graphics Adapter CGA bezeichnet ein Grafikkartenstandard aus frühen PC-Zeiten mit einer Auflösung von 320 x 200 oder 640 x 200 Bildpunkten. Eine CGA-Grafikkarte arbeitet im TTL-Modus und kann maximal 16 Farben gleichzeitig auf dem Bildschirm darstellen. Seine Ablenkfrequenzen (15'750 Hz horizontal, 60 Hz vertikal) wurden vermutlich so niedrig gewählt, um auch Fernsehgeräte als Monitor verwenden zu können, üblich waren jedoch RGB-Farbmonitore und Monochrom-BAS-Monitore. -> für weitere Auflösungen siehe Grafikstandard
CentronicsIn den Anfangszeiten des Computers hat jeder Hersteller für sein Endgerät eine eigene Schnittstelle entwickelt. So z. B. auch der Drucker-Hersteller Centronics. Er hat eine der ersten parallelen Schnittstellen für Drucker eingeführt. Diese Schnittstelle hat sich nach und nach auch bei anderen Herstellern durchgesetzt. Durch die Möglichkeit der bidirektionalen Übertragung können an der Centronics-Schnittstelle auch CD-ROMs, Festplatten und Streamer betrieben werden. Bevor sich die USB-Schnittstelle durchsetzte war der Anschluss von Scannern und Wechselmedien-Laufwerken (z. B. ZIP-Drive) an der parallelen Schnittstelle durchaus üblich. Durch Erweitung des Protokoll-Teils konnten die Geräte auch hintereinander geschaltet werden. Ein Gerät musste dann neben dem Parallel-Eingang auch einen Ausgang für ein weiteres Gerät haben. Die parallele Schnittstelle kann gleichzeitig 8 Bit übertragen, wobei jedes Bit eine eigene Leitung hat. Zusätzlich gibt es Steuerleitungen, die für den Betrieb eines Druckers gedacht sind. Jede Daten- und Steuerleitung ist mit einer Masseleitung verdrillt. So kommt man auf der Druckerseite auf einen 36poligen Amphenol-Stecker (siehe im Bild rechter Stecker), der sich am Drucker mit Klammern befestigen lässt. Die Belegung dieses Steckers ist an Pin 1 bis 11 und 16 bei nahezu jedem Drucker gleich. Die andern Pins weichen je nach Hersteller ab. Auf der Seite des Computers wird ein 25poliger Sub-D-Stecker verwendet. Die Centronics-Schnittstelle arbeitet mit TTL-Pegeln (+5V und 0V) auf den Signalleitungen. Die Länge der Leitung zwischen Computer und Drucker sollte nicht mehr als 2 bis 3 m betragen. Je hochwertiger das Kabel, desto länger darf es sein. 5 m ist jedoch die Obergrenze für eine fehlerfreie Datenübertragung. Die englische Bezeichnung für die Centronics-Schnittstelle ist LPT. Diese Bezeichnung ist aus der Zeit abgeleitet, wo Nadeldrucker den Text zeilenweise ausgegeben haben. Im englischen hiessen diese Drucker Line Printer (LPT). Übersetzt heisst das soviel wie Zeilendrucker. Die heutigen Drucker generieren den Ausdruck seitenweise. Die Schnittstellen-Bezeichnung LPT1, LPT2 und LPT3 ist jedoch immer noch geblieben. Obwohl die Centronics-Schnittstelle keiner offiziellen Normierung unterlag, hat sie sich zum Industrie-Standard entwickelt. Einige Jahre später hat sich aus dem Urstandard der herstellerübergreifende Standard EPP (Enhanced Parallel Port) entwickelt. Der EPP nutzt die selben physikalischen Eigenschaften der Centronics-Schnittstelle. Deutlich gesteigert wurde die Übertragungsrate. Etwas später wurde mit dem Standard ECP (Enhanced Capabilities Port) die Transferleistung erneut erhöht, was sich in der Praxis kaum bemerkbar machte. Nachteilig war die Notwendigkeit eines DMA-Kanals, der für andere Zwecke nicht benutzt werden konnte.
CinchIm amerikanischen RCA genannt. Koaxiale Steckverbindung, häufig für Line-Level-Verbindungen verwendet, z.B. zwischen Vorstufe und Endstufe einer Verstärker-Kombination. Ein Stereosignal wird mit zwei separaten Cinch-Kabeln, meist rot und weiss gekennzeichnet übertragen. Ausgesprochen wird der Begriff etwa "sinsch" (nicht "kinsch" oder tschinsch").
ChipEin Chip besteht meistens aus vielen Integrierten Schaltkreisen und wird daher auch als IC oder Prozessor bezeichnet.
Chip-SetDas Chip-Set bezeichnet, wie der Name schon sagt, eine Gruppe (Set) von verschiedensten
Chips auf dem Mainboard. Während der
Prozessor in einem Computer die Berechnungen durchführt, steuert der Chipsatz den Transport der Daten zwischen den einzelnen Computer-Bauteilen, etwa vom Arbeitsspeicher
(RAM) zum Prozessor, zu den Steckkarten usw.
CICommon Interface Das CI ist eine einheitliche Schnittstelle (Steckplatz) in digitalen Satellitenreceivern, an die eine PCMCIA-Karte, z.B. ein CAM zum Entschlüsseln von Pay-TV-Programmen, eingesteckt werden kann. Das CI ist auch zum Anschluss eines Telefon-Modems, Internetzugangs, für Speichererweiterungen, Spielekonsolen und anderem geeignet.
ClientClient ist ein Begriff aus dem Netzwerk-Bereich. Ein Client nimmt Dienste in Anspruch, deshalb wird eine an den Server angeschlossene Arbeitsstation als Client bezeichnet. Der Client schickt Anfragen des Benutzers in einem speziellen Protokoll an den Server und stellt dessen Antworten in lesbarer Weise auf dem Bildschirm dar.
ClusterEin Cluster (Zuordnungseinheit) fasst mehrere Sektoren zusammen. Die Anzahl hängt von Partitionsgrösse und Dateisystem ab. 8 Sektoren pro Cluster gibt es etwa
Unter Windows 95/98 liegt die maximale Grösse einer Zuordnungseinheit bei 64 Sektoren. Je mehr Sektoren pro Cluster verwendet werden, desto grösser ist die Platzverschwendung bei kleinen Dateien, da jede Datei mindestens einen Cluster belegt: Dem aufmerksamen PC-Nutzer wird aufgefallen sein, dass umfangreiche Programme mit vielen Dateien auf grossen Festplatten gegebenenfalls viel mehr Festplattenspeicher verbrauchen als ursprünglich angenommen bzw. vom Installationsprogramm ausgerechnet. Besonders auffällig ist dies bei der alten FAT-Technologie - FAT16. Da MS-DOS bzw. Windows 95 (Version A) ein logisches Laufwerk nur in maximal 65'536 Cluster unterteilen kann, ist die Grösse der einzelnen Cluster von der Grösse des Datenträgers abhängig - nämlich 512, 1024, 2048, 4096, 8192 Bytes,... (siehe auch Tabelle weiter unten). Das Formatierungs-Programm passt die Clustergrösse jeweils so an, dass die Maximalzahl nicht überschritten wird.
Die Clustergrösse von Datenträgern lässt sich mit den MS-DOS bzw. Windows-Programmen CHKDSK bzw. SCANDISK leicht ermitteln. So beträgt etwa die Clustergrösse einer HD-Diskette 512 Bytes, während viele Festplatten eine Clustergrösse von 2048 Bytes aufweisen. Da jeder Cluster nur von maximal einer Datei (!) benutzt werden kann, bleibt bei Dateien, die kleiner als ein Cluster sind, immer ein Teil des Clusters unbenutzt. Dasselbe gilt für den letzten Cluster einer Datei, der ebenfalls nur teilweise genutzt wird. Auch eine Datei, die gerade mal ein Byte gross ist, belegt also auf dem Datenträger einen vollen Cluster, eben beispielsweise 2048 Bytes bei einer 250 MB grossen Festplatte und bereits 16 kB auf einer GB-Partition. Aus Anwender-Sicht muss nun bedacht werden, dass in einem konkreten Fall die meisten CAD-Symbole 4096 Bytes gross sind und deshalb auf jeder Festplatte, die grösser als 255 MB ist (Clustergrösse von 8192 Bytes und mehr), mindestens das Doppelte Ihrer eigentlichen Grösse belegen. Damit man sich ein möglichst klares Bild von dieser Situation machen kann, wurde hier die Installation einer konkreten Software in Hinblick auf das Verhältnis von Festplattengrösse und verbrauchtem Speicherplatz untersucht:
Die Tabelle macht deutlich, dass mehr als 200 MB Festplatten-Speicher verschenkt werden, wenn die Software auf einer 2 GB-Partition installiert würde. 33 MB werden immerhin noch auf einer 500 MB-Partition "geopfert". Zum Vergleich dieselbe Installation aber ohne die vielen einzelnen (kleinen !) Symbole-Dateien:
Zum Vergleich eine Windows 95-System-Partition mit jeder Menge Windows-Programmen und Anwendungssoftware.
ACHTUNG: Das nachträglich Ändern der Festplattenpartitionierung führt zum Verlust der bisher abgespeicherten Daten. Darum sollten Sie auf keinen Fall aufgrund dieser Erkenntnisse nun einfach Ihre Festplatte neu partitionieren! Hinweis: Die hier aufgezeigt Problematik betrifft das in die Tage gekommene FAT-Dateisystem von MS-DOS, Windows 3.11 und Windows 95a. Ab Windows 95b oder Windows NT4 können alternative Dateisysteme verwendet werden (FAT32 oder NTFS), dann sind zumindest die so eingerichteten Partitionen von dieser Art des Speicherverbrauches nicht betroffen.
CLVConstant Linear Velocity
Im CLV-Modus werden die Daten mit konstanter Geschwindigkeit übertragen. Dies bedingt, dass die Rotationsgeschwindigkeit des Mediums laufend angepasst wird. Bei Spuren, welche sich näher am Zentrum befinden, muss die Scheibe schneller rotieren, als bei Spuren, die weiter weg vom Zentrum liegen. Die Erklärung dafür ist simpel: auf der äussersten Spur tastet der Laser eine Strecke von ca. 36 cm, auf der innersten Spur nur noch ca. 15 cm ab. Bei konstanter Datendichte und Umdrehungsgeschwindigkeit werden auf der inneren Spur also deutlich weniger Daten gelesen - das Medium muss beschleunigt werden. Dieser Modus ist für das direkte Abspielen von Audio-CDs sehr wichtig, da sich die Abspielgeschwindigkeit der Musik ohne CLV laufend ändern würde. Ein Musikgenuss wäre nicht mehr möglich. Bei Geräten, die über einen Speicher verfügen (z.B. der PC) kann die Wiedergabe gepuffert werden. Es ist damit sogar wünschenswert, dass die Daten so schnell wie möglich übertragen werden, die Medien also immer mit maximaler Geschwindigkeit rotieren (siehe CAV).
CMSSCreative Multi Speaker Surround Multi-Lautsprecher Technologie mit professionellen Schwenk- und Mischalgorithmen. Unabhängige mehrfache Klänge können verschoben und um einen Zuhörer platziert werden.
CMOSComplementary Metal Oxide Semiconductor Die CMOS-Technik ist ein Fertigungsverfahren, durch das der hergestellte Chip besonders stromsparend arbeitet und weniger Hitze erzeugt. Diese Technik kommt auch bei der batteriebetriebenen Echtzeit-Uhr des PCs zum Einsatz und eignet sich hervorragend zur Herstellung von Photo-Sensoren.
CodecCompressor / Decompressor Ein Algorithmus zur Kompression / Dekompression von Multimediadateien - also z.B. von Video für Windows- und QuickTime-Filmen. Codecs können rein softwarebasiert aufgebaut sein oder auch eine spezifische Hardware verwenden, wobei eine Hardware-Komprimierung häufig schneller und effektiver arbeitet als eine Software-Komprimierung. Mit den immer schneller werdenden Pentium 4- bzw. PowerPC-Prozessoren und Folge-Entwicklungen setzen sich allerdings mehr und mehr die flexiblen Software-Codecs durch. Der Codec-Algorithmus beeinflusst ganz wesentlich die visuelle Qualität einer Video-Datei und die Geschwindigkeit, mit der sie am Monitor des Computers oder an einem TV-Bildschirm wiedergegeben wird.
COM Port-> siehe RS-232
ComboCombo steht im Sinne von kombiniert, also ein Kombi-Gerät. Dies ist
beispielsweise momentan bei CD- / DVD-Brennern
aktuell, welche in einem Laufwerk kombiniert sind und es somit nicht mehr nötig
ist, den Computer mit Laufwerken zu füllen.
CompositeAndere Bezeichnung für FBAS-Signal. -> siehe FBAS
CPUCentral Processing Unit Englische Bezeichnung für Hauptprozessor. Wird auch in der deutschen Sprache häufig verwendet (die CPU). -> siehe Prozessor
CRTCathode Ray Tube Eine Bezeichnung für einen herkömmlichen (Computer-) Monitor mit einer aus Glas bestehenden Bildröhre. Im Gegensatz zu den TFT-Bildschirmen wird bei diesen Monitoren des Bild mit einem bsw. drei Elektronenstrahlen geschrieben. Es wird dabei aus einzelnen Punkten (Pixel) dargestellt. Ein Pixel enthält drei Farbpunkte der Farben rot, grün und blau, und wird daher auch als "Farbtrippel" bezeichnet. Durch additive Farbmischung wird die abgestrahlte Farbe jedes einzelnen Pixels bestimmt. Reiht man alle Pixel aneinander (Lochmaske), so entsteht schlussendlich das gesamte Bild. Das schreiben per Elektronenstrahl ist relativ aufwendig, da es sehr schnell und möglichst exakt geschehen soll. Bei einer Bildschirmauflösung von 1024 x 786 Pixel beispielsweise, sind pro Einzelbild also 768 Zeilen zu schreiben. Für ein flimmerfreies Bild ist eine Horizontalfrequenz von mindestens 75 Hz erforderlich, das heisst es werden 75 Bilder pro Sekunde geschrieben. Somit ergibt sich also für den Elektronenstrahl eine Zahl von 57'600 Zeilen, welche es gilt pro Sekunde zu beschreiben. Nicht zu vergessen, dass das Bild immer nur von oben nach unten geschrieben wird und jede Zeile nur von links nach rechts. Des weiteren müssen einige Korrekturen angebracht werden, um das Bild gerade und scharf darstellen zu können und jeweils mit dem richtigen Strahl die richtige Farbe jedes einzelnen Pixels zu treffen.
CSSErweiterung, um HTML-Seiten besser layouten zu können und häufig benutzte Formatvorgaben (Bold, Italic etc.) sowie Schrifttypen nur noch einmal definieren zu müssen. Das bedeutet, dass die Datenmenge einer HTML-Seite enorm verringert wird, da diese Vorgaben (einmal im Header definiert) im Lauftext nur noch per Code abgefragt werden. Beispiel: Information im Header:
Information im Body - also im eigentlichen Text (hier für die Definition eines Standard-Absatzes <P>):
Noch interessanter ist es, die CSS-Definitionen in einer externen Datei vorzuhalten, so dass mehrere HTML-Dokumente darauf zugreifen können. Eingebunden werden externe CSS-Dateien über folgende Befehlszeile im Header der HTML-Datei:
Wie alle Standards im Web, wurde auch CSS vom World Wide Web Consortium (W3C) festgelegt und definiert: www.w3.org/Style/CSS/
CTIComputer Telephone Integration Die CTI-Technik sorgt dafür, dass Telefonanlage und Datenbanken sinnvoll zusammenarbeiten können. So ist zum Beispiel in einem Call Center die Telefonanlage direkt mit der Kundendatenbank des Unternehmens verbunden. Jeder Kundenbetreuer (Call-Center-Agent) erhält so alle relevanten Daten direkt an seinem Bildschirm zur Verfügung, um beispielsweise Bestellungen aufzunehmen und direkt weiterzuleiten. Wenn alle Kundenbetreuer beschäftigt sind, speichert die Anlage eingehende Anrufe oder leitet sie, je nach Bedarf, an ein anderes Call-Center weiter.
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