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BackboneDer Backbone ist ein zentraler Bereich der LAN-Infrastruktur, der einen besonders grossen Datenfluss zu bewältigen hat. Das kann z.B. die Verbindung verschiedener Server untereinander oder zu einem Subnetz sein. Hier lohnt es sich, auf möglichst schnelle Übertragung zu achten.
BackupEin Backup bezeichnet eine Sicherheitskopie eines Datenstandes, die bei Datenverlust oder -zerstörung eine Möglichkeit bietet, die ursprünglichen Datenbestände wiederherzustellen. Diese Backups werden meistens auf einer zweite Festplatte, einer CD oder einem Datenband abgelegt.
Ball bearing-> siehe Kugellager
BandbreiteBezeichnet die Übertragungsleistung eines Leitungssystems (z.B. ADSL) und wird in bit/s, bzw. in Mbit/s angegeben. Sollte die anfallende Datenmenge die Leistungsgrenzen überschreiten, wird die Kommunikation entweder sehr langsam oder bricht gänzlich ab.
BareboneAls Barebone (engl. bare bone = blosser Knochen) bezeichnet man Computer, die meist nur aus Gehäuse und Mainboard bestehen und vom Käufer mit den von ihm benötigten Komponenten (CPU, RAM, Grafikkarte, Laufwerke etc., aber auch Betriebssystem und Software) ausgestattet werden können. Der Käufer kann sich so seine Wunsch-Konfiguration zusammenstellen, um ein optimales Preis-Leistungsverhältnis zu erreichen. Oft werden auch besonders kleine, elegante Gehäuse als Barebones bezeichnet. Sie benötigen ein in der Grösse genau passendes Mainboard, das in der Regel vom Hersteller mitgeliefert wird. Meist finden sie ihren Einsatz als Audio-Video-Server fürs Wohnzimmer.
BASBild Austast Synchronisation Das BAS-Signal ist das ursprüngliche schwarz-weiss TV-Signal aus dem
Zeitalter des s/w-Fernsehens. -> siehe FBAS
BatterieBatterien bestehen aus zwei Elektroden, der Anode (Minuspol) und der Kathode
(Pluspol), welche durch einen Elektrolyten, eine Stromleitende Flüssigkeit,
verbunden sind. Weitere Teile wie Separator, Dichtungen, Isolatoren,
Stromkollektor und Gehäuse sind zwar nicht direkt an der chemische Reaktion
beteiligt, sind aber für das Funktionieren der Batterie absolut erforderlich. Die verschiedenen Batterie-Typen: - Alkali-Batterie Sonstiges rund um Batterien und Akkus:
BenchmarkBenchmarks geben die Leistungsfähigkeit einer Grafikkarte bzw. eines Grafikchips an. Bei 3D Darstellungen wird diese meist in
Frames per Second (FPS) angegeben. Somit ist ein direkter Vergleich der Leistungsfähigkeit verschiedener Grafikkarten möglich.
BidirektionalBedeutet "in zwei Richtungen".
BildpunktEin Bildpunkt ist eine andere Bezeichnung für ein Pixel. -> siehe Pixel
BildwiederholfrequenzDie Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft das Monitor- oder TV-(Halb-)Bild in einer Sekunde aufgebaut wird. Je schneller dies geschieht, um so weniger flimmert das Bild.
BIOSBasic Input Output System Bios ist der hardwaregebundene Kern eines Betriebssystems, der beim Ausschalten nicht gelöscht wird und sich fest im EPROM befindet. Dieser Chip wird einmalig mit Daten beschrieben, die vom Computer nur gelesen und nachträglich lediglich mit Hilfe von Spezialprogrammen verändert werden können. Nach jedem Einschalten des Rechners führt das Bios zunächst einen Selbsttest durch. Dann benutzt der Computer das Bios, um das Betriebssystem zu starten und die Daten zwischen der Festplatte, Grafik-Karte, Keyboard, Maus und Drucker zu kontrollieren, bis ihm diese Aufgabe von einem anderen System - z.B. dem Betriebssystem - abgenommen wird.
BitBinary Digit Ein bit ist die kleinste Informationseinheit, mit der ein Rechner umgehen kann. Es kann lediglich zwei Zustände besitzen. Diese können verschiedenartigst interpretiert werden: Beispielsweise als "ja" und "nein", als "0" und "1", als "ein" und "aus", usw. Durch Kombination mehrerer bits lassen sich mehr als zwei Zustände darstellen: Ähnlich wie eine einstellige (dezimale) Zahl nur 10 Werte annehmen kann, aber ein dreistellige Zahl bereits 1000 Werte. Der Buchstabe k steht für kilo und bedeutet 1000. 1 kbit ist also 1000 bit. Dasselbe gilt für die Buchstaben M (Mega: 1 Million) und G (Giga: 1 Milliarde). 8 bit werden zu einem Byte zusammengefasst.
BitmapBild oder Grafik auf der Basis von bits. Im allgemeinen sind mit Bitmaps Rastergrafiken gemeint, bei denen das Bild in unabhängig voneinander kontrollierbare Einzelpunkte aufgelöst wird. Die Höhe der Auflösung ergibt sich aus der Anzahl der Einzelpunkte innerhalb einer festgelegten Fläche. Die andere Variante der Bildspeicherung sind vektororientierte Grafiken oder Bilder, bei denen nicht einzelne Punkte, sondern mathematische Beschreibungen von allen im Bild vorkommenden geometrischen Figuren gespeichert werden.
BitrateDie Bitrate ist die Menge an Daten, die pro Sekunde übertragen werden muss, um zum Beispiel beim Streaming von Audio- oder Videodaten ein kontinuierliches Hören / Sehen zu ermöglichen. BladeIn Form so genannter Blades zeichnet seit Ende 2004 die technologische Weiterentwicklung von Rack-Servern ab. Statt horizontal werden Blades vertikal eingebaut. Auf jedem dieser Blades läuft eine eigene Instanz des Betriebssystems. Der Administrator hat dann die Möglichkeit, bestimmte Blades für spezifische Anwendungen oder Benutzergruppen zu konfigurieren und Hardware hinzufügen oder zu deaktivieren, ohne dass andere Blades davon beeinträchtigt werden. Eine Optimierung des vorhandenen Platzes und der Ressourcen wird durch Steckverbindungen in der Rückwand eines Rack-Schrankes erzielt. Damit können eine Vielzahl von Blades Infrastrukturkomponenten wie Stromversorgung, Kühlung, Anschluss an lokale Netze und Speichersubsysteme gemeinsam verwenden. Dies senkt Kosten und steigert den Nutzwert von Rack-Servern.
BluetoothDeutsch: Blauzahn Seit 1998 entwickeln IBM, Intel, Ericsson, Nokia und Toshiba als "Bluetooth Special Interest Group" unter dem Bluetooth eine Technologie für die drahtlose Übermittlung von Sprache und Daten per kurzer Radiowellen. Die Bluetooth-Technik nutzt das frei verfügbare Funknetz ISM (Industrial Scientific Medical), das mit 2.45 GHz arbeitet. Die Übertragungsleistung soll bis zu 1 Mbit pro Sekunde bei einer Reichweite von 12 Metern betragen. Leistungsverstärkt soll sogar eine Reichweite bis zu 100 Meter möglich sein. Im Höchstfall können 127 Geräte miteinander verbunden werden. Nutzbar ist Bluetooth für eine Vielzahl von Szenarien: Alle Geräte im Büro können ohne Kabelsalat oder Kabellängenprobleme frei im Raum platziert werden:
Das Konsortium von Computer- und Telekommunikationsfirmen hat Mitte 1999 für Bluetooth 1.0 publiziert. Bereits über 1'500 Firmen haben ihre Unterstützung zugesagt. Auch ältere Geräte sollen mit Bluetooth nachrüstbar sein. Der Name Bluetooth wurde übrigens dem Vernehmen nach von einem Dänischen König abgeleitet, der im Jahr 1000 erstmals alle Dänischen Provinzen unter seiner Krone vereinte.
BMPDateiformat für Bitmaps
BreitbandlautsprecherEin Breitbandlautsprecher bezeichnet einen einzelnen Lautsprecher-Treiber, welcher fähig ist, das gesamte vom Menschen wahrnehmbare Frequenzspektrum, also etwa 30 Hz bis 20 kHz, wiederzugeben. Um eine bessere Tonqualität zu erreichen werden häufig Tiefton-Lautsprecher und Breitband-Lautsprecher in einem System (2-Wege-System) oder Tiefton-, Mittelton- und Hochton-Lautsprecher in einem System (3-Wege-System) kombiniert. BroadcastGeräte im Netzwerk senden Datenpakete an alle anderen Geräte (broadcasting). Jedes Gerät muss erkennen, ob es als Adressat gemeint ist, und das Paket annehmen oder ignorieren. Je grösser das Netz, desto mehr Broadcastverkehr und umso höher die Netzbelastung. BrowserEnglisch: "to browse" -> durchblättern, schmökern, sich umsehen Internetreisen ohne Browser ist wie Telefonieren ohne Telefon! Als Browser werden Programme bezeichnet, welche Daten aus dem weltweiten Netz (von HTTP-Servern) abrufen und dann am heimischen Computer verarbeiten und anzeigen können. Mit Hilfe der Querverweise im HTML werden die Dokumente im WWW miteinander verknüpft. Neben Text beherrschen moderne Browser - zum Teil mit Hilfe sogenannter Plug-Ins, Add-Ons oder Viewern - auch die Anzeige von Grafiken, Videoclips und weiteren Datenformaten. Oftmals unterstützen Browser auch FTP und Gopher, können E-Mails versenden und für Videokonferenzen und als Newsreader eingesetzt werden. Die am häufigsten verwendeten Browser sind der Internet-Explorer von Microsoft und der Netscape Navigator, bei welchem die Email-Funktion bereits enthalten ist.
BTXBTX ist ein Formfaktor, d.h. ein Standard für Form und Layout für Hauptplatinen (Mainboards) bzw. dem passenden Gehäuse. Auch die Grösse der Platine, sowie die Anordnung der Platinen-Ausgänge sind damit genormt. Der BTX-Formfaktor soll neben einer besseren Raumnutzung
Der BTX-Standard wurde im September 2003 von Intel verabschiedet. Für das Jahr 2005 zeichnet sich ein Generationenwechsel ab: BTX, PCI-Express sowie neue CPU-Sockel werden Einzug halten. Dies hat schlussendlich zur Folge, dass wer technisch auf dem neusten Stand sein möchte, nicht um die komplette Erneuerung der Hardware herumkommt. Der Vollständigkeit halber sei hier noch die ursprüngliche Bedeutung von BTX erwähnt: Bildschirmtext BTX ist / war der älteste kommerzielle Onlinedienst der Welt, verbreitet vor allem in Deutschland und ähnlich wie das französische Minitel.
BufferBuffer ist ein Zwischenspeicher zur lückenlosen Datenübertragung zwischen kommunizierenden Geräten. -> siehe Cache
Buffer OverflowPufferüberläufe (englisch buffer overflow) gehören zu den häufigsten Sicherheitslücken in aktueller Software, welche sich über das Internet ausnutzen lassen. Im wesentlichen können bei einem Buffer Overflow durch Fehler im Programm zu große Datenmengen in einen unterdimensionierten Speicherbereich geschrieben werden, wodurch ungewollt nachfolgende Informationen im Speicher überschrieben werden. Dadurch kann die Rücksprungadresse eines Unterprogramms mit beliebigen Daten überschrieben werden, wodurch dann auch übermittelter Maschinencode des Angreifers ausgeführt werden kann. Dieser Code ist in der Regel so genannter Shellcode und hat als Ziel das Öffnen einer Shell mit den Privilegien des Prozesses, welcher für den Buffer Overflow anfällig ist. Besonders begehrtes Ziel ist bei Unix-Systemen der Root-Zugang. Buffer Overflows in verbreiteter Server- und Clientsoftware werden auch von Internetwürmern ausgenutzt. Buffer-Overflow-Attacken sind ein wichtiges Thema in der Computersicherheit und Netzwerksicherheit. Sie können nicht nur über jegliche Art von Netzwerken, sondern auch lokal auf dem System versucht werden. Behoben werden sie in der Regel nur durch kurzfristig gelieferte Fehlerkorrekturen (Patches) der Hersteller. Neben Nachlässigkeiten bei der Programmierung werden Buffer Overflows vor allem durch auf der Von-Neumann-Architektur basierende Computersysteme ermöglicht, gemäß welcher Daten und Programm im gleichen Speicher liegen. Durch diese Hardwarenähe sind sie auch nur unter assemblierten oder compilierten Programmiersprachen ein Problem. Interpretierte Sprachen sind, abgesehen von dem Interpreter selber, nicht anfällig, da die Speicherbereiche für Daten unter vollständiger Kontrolle des Interpreters sind.
Buffer-UnderrunBei einem Buffer-Underrun
Ein Buffer-Underrun tritt immer dann auf, wenn der CD-Recorders schneller schreibt, als Daten nachgeschickt werden können. Dies kann an einer zu langsamen Quelle (Festplatte oder CD-ROM-Laufwerk) liegen; möglicherweise ist die Festplatte auch zu stark fragmentiert und der Datenstrom verlangsamt sich durch zu viele Zugriffe. Tritt der Fehler beim On-The-Fly-Kopieren einer CD auf, dann sollte das Original zuvor auf die Festplatte kopiert werden. Weitere wirkungsvolle Massnahmen gegen einen Buffer-Underrun können sein:
Burn-ProofIm Jahre 2000 von Sanyo vorgestellte Buffer-Underrun-Korrektur. Damit soll das Brennen einer CD-R bzw. CD-RW selbst auf einem betagten Windows-PC mit 90 MHz CPU und 32 MB Arbeitsspeicher kein Problem mehr darstellen. Bisher durfte der Datenstrom während eines Brennvorgangs unter keinen Umständen abreissen. Geschah dies, etwa weil ein anderes Programm zuviel Ressourcen beansprucht, konnte der CD-Rohling nicht fertig beschrieben werden und fand dann höchstens noch als Bierdeckel Verwendung. Wenn der Datenstrom hingegen während des Brennens mit der Burn-Proof-Technologie abreisst, dann stellt das System die Position der zuletzt geschriebenen Daten fest und schickt den Brenner in eine Warteschleife. Sobald neue Daten eintreffen, fährt der Schreiblaser in die markierte Position zurück und brennt den Rohling weiter. Je nach Hersteller des Brenner kann die Burn-Proof-Funktion unterschiedliche Namen tragen, ist aber im Endeffekt im das selbe. -> siehe Buffer-Underrun
BusEin so genannter Bus ist ein System von parallelen Leitungen zur Übertragung von Daten zwischen einzelnen Systemkomponenten. Vergleichbar mit einem "Bus" auf der Strasse, der Leute transportiert, befördert er also Daten zwischen Mikroprozessoren, Hauptspeicher, Schnittstellen und Erweiterungskarten. Man unterscheidet einerseits zwischen Adressbus-, Datenbus- und Steuerbus und andererseits zwischen unidirektionalen und bidirektionalen Leitungssystemen. Für die Schnelligkeit des Datentransports ausschlaggebend ist die Busbreite von 8-, 16-, 32- oder 64-bit.
ByteEin Byte entspricht der Zusammenfassung von 8 bit. -> siehe bit
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