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A

AAC

Advanced Audio Coding ist ein Musik-Komprimierungsverfahren (analog MP3).

Mit dem AAC ist von dem Konzept der Hybrid-Filterbank abgewichen worden. Der AAC setzt aussschliesslich eine MDCT mit zwei verschiedenen Blocklängen ein. Bei "long blocks" werden 2048 Samples, bei "short blocks" 256 Samples verarbeitet, wodurch gegenüber MP3 sowohl eine höhere Frequenz- als auch Zeitauflösung erreicht wird. Der "Joint Stereo"-Mode ist gegenüber MP3 flexibler, da er unabhängig für Frequenzbereiche geschaltet werden kann und nicht, wie bei MP3, für den gesamten Frequenzbereich. Der AAC-Encoder besitzt ausserdem einige Tools, wie z.B. LTP (long term prediction), PNS (perceptual noise substitution) und TNS (temporal noise shaping), die die Bitrate weiter absenken können. Nach dem Willen der Hersteller soll AAC der neue Standard im Netz werden und MP3 ablösen.

Mit diesem Verfahren können die Musikdaten sogar um den Faktor 16 verkleinert werden, ohne dass hörbare Qualitätsverluste auftreten.

AC-3

AC-3 bezeichnet ein komprimiertes Digital-Audio-Format mit 6 (5.1) Kanälen für Raumklang, auch bekannt als Dolby Digital vom Unternehmen Dolby Laboratories.

Die 6 Kanäle sind wie folgt aufgeteilt: 
5 völlig separaten Tonkanälen für Front links und rechts, Center-Kanal für die Sprachwiedergabe und die beiden Rück-Kanäle für die hinteren Effektlautsprecher sowie einem sechsten Kanal für den Subwoofer.

 

AC97

Audio Codec 97

AC97 bezeichnet eine  Intel-Spezifikation für einfache Audio-Hardware.
Nach AC97 liegt der Hauptanteil der Arbeit beim Hauptprozessor: Er übernimmt Synthesizer-Fähigkeiten und mischt die digitalen Daten. Danach konvertiert er die Audiodaten von oft 22 oder 44 kHz nach 48 kHz und schickt sie an einen AC97-Codec. Dieser wandelt sie in Audiosignale um. In der aufnehmenden Richtung digitalisiert der Codec mit konstanten 48 kHz. Für die Umwandlung der Daten in passende Dateiformate und Samplingraten ist wiederum der Prozessor zuständig.

 

Access Point

Bezeichnet einen zentralen Funkknoten in einem Wireless-LAN, der für ein bestimmtes Einzugsgebiet die Versorgung der angebundenen Stationen mit der drahtlosen Netzanbindung übernimmt. Durch einen Access Point kann ein Funk-Netzwerk mit einem Kabel-Netzwerk verbunden und die Reichweite des Wireless-Netzwerks erhöht werden.

 

Account

Englisch: "Konto"

Es gibt verschiedene Arten von Accounts, wie zum Beispiel Email, ADSL, Newsgroups usw. Ein Account bezeichnet in diesem Sinne einen Zugang für eine einzelne Person oder eine Gruppe von Personen zu einem Programm oder einem Dienst. Für diesen Zugang wird ein Benutzername und ein Passwort benötigt, welche meistens beim Erstellen eines Accounts selbst gewählt werden können.

 

ACPI

Advanced Configuration and Power Management Interface

Seit der Version 98 SE bietet Windows die Möglichkeit, den PC per ACPI (neue Webseite www.acpi.info und hier viele Infos auf dem Intel-Server) vom Betriebssystem zu steuern.

Das Advanced Configuration and Power Management Interface zur Steuerung der Hardware-Ressourcen ermöglicht fortschrittliche und komfortablere Energiespar-Modi wie den Zustand Suspend-to-RAM (STR, ACPI S3) oder Suspend-to-Disk (STD, ACPI S4), aus denen sich ein PC schneller wieder in den arbeitsbereiten Zustand versetzen lässt als durch einen gewöhnlichen Boot-Vorgang.

 

ActiveX

ActiveX ist eine Entwicklung von Microsoft, welche die Freigabe von Informationen zwischen Anwendungen erleichtert und die Einbettung beliebiger Objekte (Video, Sound,...) in fremden Dokumenten wie z.B. Web-Seiten erlaubt. Damit lassen sich also "aktive Inhalte" in Web-Seiten realisieren: Programme werden vom Server auf den Rechner des "Surfers" übertragen und dort ausgeführt. ActiveX baut auf der bereits seit einiger Zeit verfügbaren OLE-Technologie auf.

Da die ActiveX-Technologie vom Aufbau her modular ist, können Programme als Einzelanwendungen, als eingebettete, "intelligente" Objekte innerhalb von Visual Basic-Programmen oder Web-Seiten oder als herkömmliche OLE-Objekte innerhalb von Dokumenten geschrieben werden.

Die Programme sind nicht in einer plattformunabhängigen Sprache geschrieben und laufen daher per nativem ActiveX-Browser direkt auf dem Zielsystem. Dadurch ist die Ausführung des Codes auch nicht, wie bei Java, auf eine Virtual-Machine beschränkt, sondern kann auf alle Ressourcen des Rechners zugreifen. Durch diesen Ansatz wird ActiveX auch zu einem Aufsatz für die Windows Betriebssystemoberfläche. Denkbar sind Applets, die andere Programme von der Festplatte, z.B. die Tabellenkalkulation oder das Grafikprogramm, einbinden.

Der Pferdefuss des Systems ist die Datensicherheit: jedes Mal wenn Daten aus dem Internet geladen werden, ist eine Einschleppung von Viren oder anderen schädlichen Programmen generell nicht zu verhindern - programmiert als ActiveX Applet, können solche Eindringlinge Macht über das ganze System gewinnen.

 

ACTOPC

Die ACTOPC-Elektronik ermittelt laufend die Empfindlichkeit des Medium und regelt die Laserleistung für bestmögliche Schreibergebnisse. Das Steuer-Programm wertet dazu Lichtreflektionen von der Oberfläche des Mediums aus.

 

Ad-hoc

Betriebsart in einem Wireless-LAN, bei der mehrere Rechner ein spontanes Peer-to-Peer Netz ohne Access Point aufbauen können, z.B. mehrere Notebooks mit W-LAN-Karten ausgerüstet in einer Konferenz.

 

AD/DA-Wandler

Analog-Digital/Digital-Analog-Wandler

Wandelt analoge in digitale Signale und digitale in analoge Signale um.

 

Additive Farbmischung

Bei der additiven Farbmischung, welche in den Bereichen der Anzeigetechnik (Bildschirme, Fernseher, usw...) eingesetzt wird, werden farbige Lichtstrahlen auf eine weisse Fläche gestrahlt. Um die weisse Fläche auch weiss erscheinen zu lassen werden drei Farben benötigt: rot, grün und blau (RGB). Lässt man diese drei Farben nun miteinander im selben Punkt auf die weisse Fläche leuchten, so sehen wir einen weissen Punkt. Zum vergleich wird hier die subtraktive Farbmischung erwähnt: Nimmt man einen blau, einen roten und einen grünen Farbstift und malt auf einem weissen Blatt Papier mit allen drei Stiften immer auf den selben Punkt, so entsteht ein schwarzer Punkt.

Da in unserem Sonnenlicht alle Farben enthalten sind (Regenbogen) wirkt eine weisse Wand weiss, wenn sie von der Sonne beschienen wird. Eine rote Fläche beispielsweise erscheint uns nur deshalb rot, weil sie die Fähigkeit besitzt, nur einen kleinen Bereich des Wällenlängenspektrums, welches von der Sonne abgestrahlt wird und wir als Licht empfinden, wieder von sich abzustrahlen. Die restliche Strahlung wird von der in unserem Beispiel roten Farbe absorbiert.

-> siehe RGB

 

AddOn

Im Zusammenhang mit Hardware eine Einrichtung, z.B. eine Erweiterungskarte oder ein Chip, die in den Computer eingebaut werden kann, um seine Fähigkeiten zu erweitern oder zu verbessern.

Im Bereich der Software bezeichnet ein AddOn ein Zusatzprogramm oder ein zusätzlicher Programmteil, der die Fähigkeiten eines Anwendungsprogramms erweitert oder verbessert.

 

ADF

Automatic Document Feeder

Automatischer Dokumenten-Einzug bei Kopierern, Faxen und Scannern. Auch "Dokumenteneinzug", "Vorlageneinzug", "Orginaleinzug" usw. genannt. Ermöglicht unbeaufsichtigtes Verarbeiten von Kopien etc.

 

Administrator

Als Administrator wird der Systemverwalter zum Beispiel eines Netzwerks, eines Computers oder eines ganzen Computer-Systems bezeichnet.
Er besitzt uneingeschränkte Zugriffsrechte, kann also alle Einstellungen am System vornehmen, Benutzernamen und Kennwörter verwalten und ist für die Aufrechterhaltung des Netzwerkes / Systems zuständig.

 

ADSL

Asymmetric Digital Subscriber Line

ADSL teilt den Kupferdraht einer herkömmlichen Telefonleitung digital in drei unterschiedlich grosse Bereiche: zwei für den Datentransport und einen zum Telefonieren. "Asymmetric" deshalb, weil Hin- und Rückkanal jeweils unterschiedlich grosse Datenmengen transportieren können:

  • Beim Surfen im Internet müssen typischerweise nur geringe Informationsmengen (meist Adressen von Webseiten) an den Provider übermittelt werden ("uploaden" / "Upstream"). Dies geschieht über den "kleineren" Rückkanal mit einer Geschwindigkeit von bis zu 768 kbit.
  • Die multimedialen Inhalte mit Bildern, Animationen und sonstigen "Datenfressern" fliessen mit hoher Geschwindigkeit (bis zu 8 Mbit) durch den "grösseren" Hinkanal ins Haus ("downloaden" / "Downstream").

Die Vorteile: Man kann, ähnlich wie bei ISDN-Anschlüssen, neben der Datenübertragung gleichzeitig telefonieren. Ausserdem ist die Übertragungs-Geschwindigkeit mit zehn Millionen bits pro Sekunde äusserst hoch.

 

AEC

Architecture, Engineering and Construction

AEC ist eine Software-Gruppe, in welcher alle computergestützten Anwendungen in der Architektur, Bauingenieurwesen (Hoch- und Tiefbau), Energietechnik, Stahl- und Anlagenbau sowie Fabrik- und Büroplanung zusammengefasst sind.
Häufig liegt der Schwerpunkt auf CAD-Anwendungen, wenn über AEC-Software gesprochen wird.

 

AGC

Automatic Gain Control

Allgemein für automatische Verstärkungsregelung, beispielsweise in Form eines Schaltkreises in einem Empfänger, der die Unterschiede in der Intensität der empfangenen Signale ausgleicht, so dass am Ausgang des Empfängers die Signale mit stabilem Pegel auftreten.

 

AGP

Accelerated Graphics Port

Nach ISA, EISA, Microchannel, Local-Bus und PCI ein weiterer Steckplatz / Bus im PC-Bereich. Er macht die Grafik schneller und realistischer. Die Idee ist simpel: Man erlaube der Grafikkarte, sich nach Belieben Speicherplatz vom RAM auf der Hauptplatine abzuzweigen, und sorge mit einem unabhängigen, separaten Grafik-Bus dafür, dass die Daten auf direktem Wege schnell herbeigeschafft werden können.

Der AGP-Bus wurde zunächst mit 66 MHz getaktet. Gegenüber dem mit 33 MHz getakteten PCI bedeutete dies eine Erhöhung der maximalen Übertragungsrate auf 266 MB/s. Im Pipelining-Verfahren des 2x-Modus kam man sogar auf einen Maximalwert von 595 MB/s, was der vierfachen Geschwindigkeit des PCI-Bus entsprach.

Die höhere Bandbreite beim Datentransfer ist nicht der einzige Vorteil, den AGP gegenüber PCI zu bieten hat.

  • So verfügt AGP beispielsweise über einige zusätzliche Signalleitungen, um das Pipelining zu steuern: Während beim PCI-Bus eine Anforderung von Daten erst dann erfolgen kann, wenn der vorangegangene Datentransfer abgeschlossen ist, können beim AGP Daten bereits angefordert werden, während die zuvor verlangten Daten noch im Speicher gesucht werden.
  • Am AGP-Bus hängt ausschliesslich die Grafik. So kann die gesamte Bandbreite des Busses genutzt werden, ohne auf andere Geräte (SCSI-Adapter, ISDN-Karte,...) Rücksicht nehmen zu müssen. Damit ist AGP aber nicht so universell wie der PCI-Bus, für den es alle möglichen Steckkarten gibt. Der AGP ist deshalb eher eine Erweiterung als ein Ersatz der PCI-Steckplätze.
  • Texturen können direkt aus dem Arbeitsspeicher ausgeführt werden.
  • Auf der AGP-Grafikkarte reich(t)en zunächst 4 MB RAM auch für anspruchsvolle Aufgaben aus (Spiele ausgeschlossen).
  • CPU und Grafikprozessor können quasi gleichzeitig auf das RAM zugreifen.
  • Auf die Grafikdaten im RAM kann die CPU schneller zugreifen als auf den lokalen Grafikspeicher auf der Karte.

 

Air Guide

Ein "Air Guide" ist ein Luft-Ansaugstutzen, der in einem Computer-Gehäuse direkt über dem Prozessor befestigt wird. Dadurch wird die kühlere Umgebungsluft direkt angesogen und über den Prozessor-Kühlkörper geleitet. Die erwärmte Luft wird ins Gehäuseinnere abgegeben und sollte von einem Netzeillüfter oder Systemlüfter abgesogen werden. Damit der Prozessorlüfter weniger stark drehen muss, versehen einige Hersteller den "Air Guide" mit einem zusätzlichen Lüfter.

Spezifiziert wurde der "Air Guide" im Mai 2002 von Intel. Er ist eine Voraussetzung für ein "Thermally Advanced Chassis".

Das Wärmeproblem haben andere Hersteller wesentlich eleganter gelöst: Indem sie die Luft nicht ansaugen, sondern direkt über einen Stutzen vom Prozessor nach aussen abgeben, erreichen sie eine bessere Kühlung mit weniger Geräuschentwicklung.

Akku

Akkumulator

Akkus bestehen aus zwei Elektroden, der Anode (Minuspol) und der Kathode (Pluspol), welche durch einen Elektrolyten, eine Stromleitende Flüssigkeit, verbunden sind. Weitere Teile wie Separator, Dichtungen, Isolatoren, Stromkollektor und Gehäuse sind zwar nicht direkt an der chemische Reaktion beteiligt, sind aber für das Funktionieren der Batterie absolut erforderlich.
Die wesentlichen chemischen Reaktionen sind eine Oxidation der Anode und eine Reduktion der Kathode bei der Entladung, sowie eine Reduktion der negativen Elektrode und eine Oxidation der positiven Elektrode bei der Ladung.

Die verschiedenen Akkumulator-Typen:

Sonstiges rund um Akkus und Batterien:

 

Algorithmus

Ein Algorithmus ist die Beschreibung eines methodischen Weges zur Lösung eines (mathematischen) Problems, indem das Problem in endlich viele, eindeutig festgelegte Schritten aufgelöst wird. 
Auch Computer-Programme bestehen aus Algorithmen, da sie in einer formalisierten Programmiersprache, dem Computer die Vorgehensweise zur Bewältigung von Aufgaben und Problemstellungen vorgeben.

 

Alkali-Batterie

Die Alkali-Batterie ist die heutzutage allgemein empfehlenswerte Universalbatterie und wird auch als "Alkaline" oder "Alkali-Mangan" bezeichnet. Sie sie zwar nahe mit der Kohle-Zink-Batterie verwandt, jedoch in allen Bereichen, ausser im Preis, wesentlich besser. "Normale" sowie "wiederaufladbare" unterscheiden sich nur im Detail.

-> siehe auch: Batterie

 

AMD

Advanced Micro Devices

Grosser CPU-Hersteller aus Sunnyvale (Kalifornien). AMD ist der grosse Konkurrent des Chip-Herstellers Intel.

 

Amplitude

Die Amplitude ist eine charakterisierende Grösse einer Schwingung. Sie gibt die Auslenkung einer physikalischen Grösse aus ihrer Ruhelage (0-Punkt) bis zu einem positiven oder negativen Wert an. Die Amplitude wird in einer physikalischen Grösse angegeben (z.B. als Spannung, Strom, Temperatur, Lichtstärke, usw.). Amplituden werden entweder als Momentan- oder meistens als Spitzenwerte angegeben.

 

AMR

Audio Modem Riser

Intel verfolgte zur Jahrtausendwende mit AC97 die Idee, dass moderne Prozessoren über genügend Leistungsreserven verfügen, um neben den normalen Aufgaben auch noch einige Analogdaten berechnen zu können. Konkret sind Audio- und Modem-Daten gemeint. Das Resultat zeigt sich in form der AC97-Spezifikation und des AMR-Slots.

Verschiedene Konfigurationen sind dabei denkbar:

  • Die normale: Auf dem Mainboard befinden sich der AC97-Controller, der primäre AC97-Codec und die zugehörigen Audio-Steckverbindungen. Auf der optionalen Modem-Riser-Karte im AMR-Slot sitzen der sekundäre Modem-Codec sowie die Telefonstecker.
  • Die billige: Nur der AC97-Controller und der AMR-Slot sind auf dem Mainboard, welches dann keine Sound-Fähigkeiten bietet. Bei der Riser-Karte kann man nun zwischen einer reinen Sound-Codec-Karte und einer mit Sound- und Modem-Codecs wählen. Ob diese Kombi-Karte mit einem leistungsfähigen primären Misch-Codec aufgebaut ist oder ob sie einen primären Audio-Codec und einem sekundären Modem-Codec kombiniert, spielt kaum eine Rolle.
  • Die integrierte: Auf dem Mainboard befinden sich alle benötigten Codecs. Wieder ist es egal, ob ein aufwendiger Codec alles kann oder zwei Codecs sich Audio- und Modem-Wandlungen teilen. Das Board muss Anschlüsse für Audio und Telefon bieten, kann aber auf einen AMR-Slot verzichten.

 

Animation

Eine Animation ist die Darstellung von Bewegungsabläufen. Ähnlich wie bei einem Zeichentrickfilm wird Bild für Bild aufgebaut und dann präsentiert. Ohne Computer ist es notwendig, für eine Animation eine sehr grosse Anzahl von Frames herzustellen. Um nicht jedes Frame zu erzeugen, werden sogenannte Key-Frames verwendet. Viele Frames bestehen aus kleinen, routinemässig erstellten Schrittfolgen von einem bestimmten Frame hin zu einem vordefinierten Ziel.

Der Vorgang bedeutet für den Rechner eine erhebliche Rechenleistung - vor allem dann, wenn die Animation vom Rechner auch hergestellt wird. Gängige Dateiformate für Animationen sind AVI, MPEG und FLI / FLC.

 

ANSI

American National Standards Institute

Dieses unabhängige, nicht profitorientierte Institut, welches 1918 gegründet wurde und sich aus sich aus US-amerikanischen Unternehmens- und Industriegruppen zusammensetzt, kümmert sich um die Vereinheitlichung von Handels- und Kommunikations-Standards - auch bei Bereich der Informatik.
Eine ANSI-Norm ist vergleichbar mit einer DIN

-> siehe DIN, ISO

 

ANSI Lumen

     
     
     
+ + +
+ + +
+ + +

Ein genormtes Verfahren zur Messung des Lichtstromes, bei dem auf einer Leinwand im Projektionsbild an den Mittelpunkten (+) von 9 Quadraten die Beleuchtungsstärke mit einem Luxmeter gemessen wird. Aus dem Mittelwert der 9 Messwerte multipliziert mit der Fläche des Bildes ergibt sich die Lumenzahl (Lumen = Lux/m²).

Trotz des genormten Verfahrens kommt es immer wieder vor, dass Werksangaben über die ANSI-Lumen eines Projektors stark von den nachträglich gemessenen Werten - etwa in Testberichten - abweichen. Das mag verschiedene Gründe haben, einer ist sicher die Verwendung von nicht richtig geeichten Luxmetern. Erfahrungsgemäss kann man den Angaben in US-Amerikanischen Datenblättern am ehesten Glauben schenken, weil wegen der dortigen Produkthaftung die angegeben Werte wahrheitsgetreu sein müssen.

Der Wert der ANSI-Lumen erlaubt keinerlei Rückschlüsse auf die Gleichmässigkeit der Ausleuchtung eines Projektors.

API

Application Programming Interface

API ist die Bezeichnung für Schnittstellen wie Direct3D, OpenGL oder Glide. Sie sind die Programmierschnittstellen für Anwendungen, oder anders ausgedrückt, das Zwischenstück zwischen Software und Hardware. Software (z.B. Spiele) müssen so nur an eine API angepasst werden damit sie mit der entsprechenden Hardware, die diese API unterstützt, betrieben werden können. Dies ist im Vergleich zu früher, wo jedes Spiel an jede Grafikkarte angepasst werden musste, wesentlich einfacher.

 

Apple Talk

Von der Firma Apple entwickeltes Netzwerk-Protokoll und Nachrichtenübermittlungssystem zur Kommunikation von Computern der Firma Apple mit Computern anderer Hersteller.

 

ARP

Address Resolution Protocol

Dieses Protokoll verbindet die IP-Adresse mit der physikalischen MAC-Adresse der jeweiligen Ethernet-Karte. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Datenübertragung zu einer IP-Adresse im gleichen logischen Netz erfolgt, in dem sich auch der Absender befindet (beispielsweise notwendig für die Anbindung von Teleworkern).

 

ASCII

American Standard Code for Information Interchange   (Amerikanische Standarddarstellung für den Austausch von Informationen)

Der ASCII-Standard hat sich in den 60er Jahren zur Zeit der Datenübertragung mittels Telex entwickelt. Für jedes Zeichen gibt es einen Zahlencode, der es ermöglicht, zwischen verschiedenen Systemen Texte auszutauschen. Mit 7 bit erfasst der ASCII-Code zunächst aber nur das "einfache" Alphabet (!, ", #, $, ..., 0, 1, 2, 3, ..., A, B, C, D, ..., a, b, c, d, ..., {, |, }) und Steuerungscodes, die z.B. für die Druckersteuerung benötigt werden - insgesamt sind das 128 Zeichen. Nicht berücksichtigt sind darin Sonderzeichen - also deutsche Umlaute, das "ss" und andere nationale Sonderzeichen, die erst im erweiterten ASCII-Code enthalten sind, der auf einer 8-bit-Struktur aufbaut.

 

ASF

Active Streaming Format

ASF ist ein von Microsoft entwickelter Multimedia-Container, der im Gegensatz zu AVI streamfähig ist. Da bedeutet, dass ASF schon abgespielt werden kann, ohne komplett beim Anwender auf der Festplatte zu liegen. Der Videostream von ASF liegt meistens bei MPEG-4 oder Realvideo, der Audiostream entweder WMA oder MP3!
Aufgrund immer grösser werdender Bandbreite der Internetanschlüsse sind Direct-Videostreams immer mehr im Kommen.

 

ASIO

Audio Streaming Input Output

ASIO ist ein von der Firma Steinberg zunächst mit Cubase VST eingeführtes Treiber-Modell zur Kommunikation von Audio-Hard- und Software, welches die Nachteile der Standard MME-Treiber in Windows umgeht.
Zwischenzeitlich gibt es bereits von der Konkurrenz-Firma Emagic ein eigenes Treiber-Modell, das EASI.

ASWM

ASUS Server Web-based Management: Server-Überwachungs-System (Monitoring). Alles ASUS-Server werden mit dem ASUS System Web-based Management ausgeliefert.  Dieses Tool bietet eine Bedienungsoberfläche die jederzeit den Status der zentralen Serverfunktionen anzeigt sowie Möglichkeiten, Serverfunktionen von Ferne zu steuern.

Die Features der ASWM Software

Das Web-basierte Management ermöglicht Ihnen, das System via Fernzugriff zu überwachen. Ob an Ihrem Arbeitsplatz, zu Hause oder unterwegs. Ein Browser genügt, es ist keine spezielle Client-Software nötig. ASWM zeigt eine graphische Ansicht mit allen wichtigen Funktionen des Servers. Störungen werden mit Symbolen bei der entsprechenden Komponente dargestellt. Sie können ASWM so konfigurieren, dass bei Störungen eine Person oder Gruppe über E-mail oder SMS alarmiert wird. Die Informationsanzeige zeigt die jeweils aktuelleTemperatur des Mainboards, Komponentenspannungen, Lüftergeschwindigkeiten, CPU-Auslastung und Speicherkapazität grafisch an. Das Inventory-System zeigt Namen und Nummer der jeweiligen Komponente.

(Mai 2005)

 

ASP

ASP steht in Zusammenhang mit vier unterschiedlichen Bedeutungen:

ASP 1:
Active Server Pages

Microsofts Konzept für dynamische Web-Seiten, deren Inhalte serverseitig generiert werden.

-> siehe auch: ActiveX

ASP 2:
A
pplications-Service-Provider

Ein Geschäftsmodell, um Anwendungsprogramme über das Internet zu vermieten. 

ASP 3:
Application Service Provisioning

Während sich das Application Service Providing in erster Linie mit dem Basis-Dienst der Applikationsbereitstellung beschäftigt, ist das Application Service Provisioning zusätzlich mit den Sicherheitsaspekten des Applikationsdienstes in Verbindung zu bringen. Das Provisioning beschreibt im Wesentlichen den Prozess, der einzelne Applikationskomponenten an die entsprechenden Benutzergruppen verteilt. Das Application Service Provisioning beinhaltet demnach, zusätzlich zum Basis-Dienst, Informationen über Applikations-Zugriffsregeln inklusive Identifizierung und Authentifizierung. Schon im Laufe des Jahres 1999 formierten sich weltweit über 200 ASP's (Application Service Provider), deren Geschäftstätigkeit ausschliesslich auf das neue Service-Modell des ASP (Application Service Provisioning) ausgerichtet ist. 
Laut einer Forrester-Studie (ehemals Forit) nutzen nur fünf Prozent der Unternehmen in Deutschland derzeit die Möglichkeit, Softwareanwendungen über das Internet befristet anzumieten. Dagegen nehmen 78 Prozent der US-amerikanischen Firmen dieses Modell wahr. Die Untersuchung, in der über 200 EDV-Entscheider befragt wurden, bescheinigt ASP in Deutschland ein hohes Marktpotential, das wegen eines unzureichenden Angebotes jedoch bisher nicht realisiert wurde.

ASP 4:
Association for Shareware Professionals

 

Asynchron

Ein Datenübertragungsverfahren, bei dem die Komponenten des Systems nicht im selben Takt (asynchron) Daten übertragen. Deshalb sind Steuerbits erforderlich, die den Anfang und das Ende eines Bytes signalisieren.

 

AT

Advanced Technology

AT ist ein Standard für die Anordnung der Bohrlöcher auf dem Mainboard (auch die Grösse und Anordnung des Tastaturanschlusses) bzw. dem passenden Gehäuse.
Das AT Format ist auch als Baby-AT gebräuchlich. Wie der Name schon andeutet, unterscheiden sich die beiden Formate nur in der Grösse.
Das AT Format wurde 1999 vom ATX Format abgelöst. AT Format Gehäuse oder auch Platinen sind auf dem Markt kaum noch präsent.

AT- und ATX-Boards benötigen verschiedene Gehäuse. Nur einige wenige Gehäuse sind in der Lage, beide Arten von Mainboards aufzunehmen.

 

ATA

Advanced Technology Attachments

ATA ist ein Standard für IDE-Festplatten. Die Entwicklung des ATA-Standards in Kürze:

  • Enhanced IDE (E-IDE)
    Viele CD-ROM-Laufwerke verwenden heute noch diesen Anschluss. Festplatten wurden von Ende 1994 bis Anfang 1997 im E-IDE-Design hergestellt.
  • UltraDMA (auch DMA-33, Ultra33, ATA-33)
    Die meisten zwischen 1997 und 1999 hergestellten Festplatten verwenden diesen Standard. Die neusten CD-ROM und CD-RW-Laufwerke werden ebenfalls noch über UltraDMA angeschlossen.
  • ATA-66 (auch Ultra66, DMA-66)
    Die meisten IDE-Festplatten, die zwischen 1999-2000 hergestellt wurden, verwenden das  ATA-66-Design.
  • ATA-100, ATA-133 
    Die neuen IDE-Entwicklungen erlauben einen Durchsatz von 133 MB pro Sekunde (wenigstens theoretisch).
  • Serial ATA
    Der allerneuste IDE-Standard lehnt sich stark an FireWire an. Er erlaubt "hot swapping", den Anschluss interner und externer Festplatten und einen sehr schnellen Datendurchsatz.
 

Die Advanced Technology Attachments sind amerikanische Industriestandards. Sie beschreiben das Signalverhalten und das Protokoll für das IDE Bus-System. Der ATA-Standard regelt damit also die Kommunikation zwischen PCs und Speichergeräten.

Der Datentransfer zwischen Peripherie und Hauptspeicher kann entweder von der CPU oder mit dem sogenannten Busmastering ausgeführt werden. Bus Mastering ist das effektivere Verfahren, weil durch direkten Speicherzugriff (DMA) die CPU entlastet wird.

Für den Datentransfer gibt es zwei Protokoll-Typen:

  1. Einerseits gibt es die Programmed Input/Output-Modi (PIO Mode 0 bis 4), die im höchsten PIO Mode zwar eine maximale Datentransferrate von 16,6 MB pro Sekunde ermöglichen, jedoch die CPU-Belastung ausserordentlich erhöhen.
  2. Wesentlich effektiver arbeiten dagegen die neueren DMA-Modi. Ultra-DMA-2 erlaubt beispielsweise eine Übertragungsrate bis zu 33 MB pro Sekunde.

Aufgrund der historischen Entwicklung werden mehrere ATA-Versionen unterschieden:

  • 1981 beherrschte ATA (Version 1) die gleichzeitige Ansteuerung von bis zu zwei Festplatten mit einer maximalen Übertragungsrate von 4 MB/s. ATA-1 machte keinen Unterschied zwischen Daten- und Steuerleitungen und arbeitete asynchron ein Kommando nach dem anderen ab.
  • Über 13 Jahre zogen ins Land, bis der ATA-1-Standard von ATA-2 abgelöst wurde. Eines der Hauptmerkmale von ATA-2 war der sogenannte Synchronous Transfer: Daten- und Steuersignale konnten damit synchron übertragen werden, die Leistungsfähigkeit der Schnittstelle kletterte durch die Einführung von neuen Übertragungsmodi wie PIO Mode 4 und DMA Mode 2 auf bis zu 16,6 MB/s.
    Bei PIO und DMA handelt es sich übrigens um sogenannte Busmaster-Modi, die speziell vom Betriebssystem (und BIOS) unterstützt werden müssen, wenn man in den Genuss des höheren Datendurchsatzes kommen möchte.
  • Bereits zwei Jahre (1996) nach der Einführung von ATA-2 wurde der ATA-3-Standard vorgestellt, der um die Sicherheitsfunktionen S.M.A.R.T. und den sogenannten Secure Mode um zwei Funktionen zur Vorbeugung und Sicherung gegen Plattenausfälle erweitert wurde. Die Performance und Übertragungsmodi von ATA-3 entsprechen denen von ATA-2.
  • Die Einführung von ATA-4 (1997) verbesserte das Handling für Steuersignale deutlich. ATA-4 erkennt auch "Nicht-Festplatten" wie CD-ROM-Laufwerke oder -Brenner bereits beim Booten ohne speziellen Treiber. Mit der Einführung eines neuen Busmaster-Modus namens Ultra-DMA-2 erhöht sich die maximale Datentransferrate von 16,6 MB/s auf 33,3 MB/s. ATA-4 unterstützt abwärtskompatibel auch die alten Modi PIO und DMA.
  • 1999 wurde der ATA-5 Modus eingeführt. Das Protokoll wurde um den Ultra-DMA-4-Modus erweitert, der eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 66,6 MB/s erlaubt. Somit steht ATA-5 deutlich über Ultra- und sogar Ultra-Wide-SCSI, die maximale Übertragungsraten von 20 respektive 40 MB/s bieten. Um auch das bessere Signalhandling von SCSI zu kompensieren, wird im ATA-5-Standard durch den Einsatz eines neuen Kabels von einer höheren Zuverlässigkeit (Data Reliability) gesprochen. Zwar basiert das Kabel immer noch auf 40 Leitungen, allerdings befinden sich 40 zusätzliche Leitungen mit Masseanschluss zwischen diesen Adern. Diese Methode wurde gewählt, um elektromagnetische Interferenzen (EMI), die zu Übertragungsfehlern führen können, möglichst auszuschliessen. Alle reinen ATA-5-Geräte sollten über ein solches spezielles Kabel betrieben werden.
  • Die Serial ATA Working Group hat Ende 2000 die erste Spezifikation 1.0 für den kommenden Schnittstellen-Standard für Speicherlaufwerke vorgestellt. "Serial ATA" wird gemeinsam von APT, Dell, IBM, Intel, Maxtor, Quantum und Seagate entwickelt und soll Laufwerke wie Festplatten, DVD- und CD-RW-Laufwerke mit dem Mainboard eines PC verbinden. Die Working Group erwartet, dass Serial ATA den alten Standard "Parallel ATA" bis Mitte 2002 ersetzt haben wird.
    Serial ATA soll vor allem den Datentransfer deutlich erhöhen. Die Bandbreite von "SATA/1500" wird mit 1.5 Giga-bit je Sekunde angegeben. Die Technologie soll bis auf das Vierfache dieser Bandbreite skalierbar sein.
    Ausserdem soll mit Serial ATA die Verbindung zwischen Laufwerken und weniger komplex ausfallen als bei Parallel ATA. Das Upgrade von Komponenten wird laut der Working Group wesentlich einfacher sein, als da bislang der Fall war.

 

ATAPI

AT-Bus Attachment Packet Interface

Von Western Digital definiertes Schnittstellenprotokoll, des weitgehend, das weitgehend ATA-2 entspricht. Es enthält zusätzliche Befehle für die Ansteuerung von CD-ROM- Laufwerken, CD-Brennern, Wechselplatten und Streamern, die mit Hilfe dieses Protokolls die IDE- / EIDE- Schnittstelle benutzen können.

 

ATM

Asynchronous Transfer Mode

Eine Netzwerktechnologie, mit der sich Daten, Sprache, Video und Frame- Relay- Daten in Echtzeit übertragen lassen. Die Daten, Frame- Relay- Daten eingeschlossen, werden dabei in Pakete aufgeteilt, die jeweils 53 Byte umfassen und zwischen allen Knoten mit einer Geschwindigkeit von 1,5 bis 622 Mbps übertragen werden. ATM ist ein Breitband ISDN-Protokoll auf den Schichten definiert, die den Schichten 1 und 2 des ISO/OSI-Schichtenmodells entsprechen. ATM wird derzeit in lokalen Netzwerken verwendet, die sich aus Workstations und Personalcomputer zusammensetzen. Aber es wird erwartet, dass die Technologie von den Telefongesellschaften übernommen wird, die dann in der Lage sein werden, ihren Kunden die Kosten abhängig von der übertragenen Datenmenge und nicht von der Verbindungszeit zu berechnen.

 

 

ATX

Advanced Technology eXtended

ATX existiert bereits seit 1996, ist jedoch erst seit 1999 offizieller Standard. Sowie auch AT ist ATX ein Standard für die Anordnung der Bohrlöcher auf dem Mainboard bzw. dem passenden Gehäuse. Auch die Grösse der Platine, sowie die Anordnung der Platinen-Ausgänge sind damit genormt. Neben dem Standard ATX Format sind auch drei kleinere Formate gebräuchlich. Die Bezeichnungen werden dabei für Mainboards wie auch für Gehäuse verwendet.

Die Formate richten sich nach der verwendeten Platinengrösse und sind wie folgt unterteilt:

  • Standard ATX (Fullsize Platine): max. 305 x 244 mm

  • Micro ATX (Micro Platine): max. 244 x 244 mm

  • Mini ATX (Mini Platine): max. 284 x 208 mm

  • Flex ATX (Flex Platine): max. 229 x 191 mm

 

ATX12V 2.0

Neuer Netzteilstandard, löst den bisherigen ATX 1.3 Standard ab.

Die augenscheinlichste Änderung ist der neue grosse ATX-Stecker, der nun 24-polig statt wie bisher 20-polig ausgeführt ist. Die vier neuen Pins enthalten die Spannungen +12V, +5V, +3.3V und eine zusätzliche Masseverbindung.

Um den 24-poligen Stecker in älteren Motherboards verwenden zu können, ist ein Adapter nötig - die meisten Hersteller legen diesen den Netzteilen bei. Auch in die andere Richtung ist es möglich, die 20-poligen Stecker passen auch in die grosse Buchse. Was mechanisch passt, ist jedoch nicht immer elektrisch sinnvoll und so obliegt die Entscheidung dem Motherboard-Hersteller, welche Kombination erlaubt ist und welche nicht.

Eine weitere Neuerung bei ATX12V 2.0 der SATA-Spannungsanschluss. Dieser schon in der Spezifikation 1.3 vorhandene Stecker hat nun den Status "required" und ist damit zwingend erforderlich.

 

Auto-Uplink (auch Auto-MDIX oder MDI/MDIX)

MDI = Medium Dependent Interface
MDIX = Medium Dependent Interface crossed

Auto-Uplink ermöglicht die automatische Anpassung der Sende- und Empfangsleitung eines Ethernet-Ports, d.h. das angeschlossene Ethernet Kabel (gekreuzt/ nicht gekreuzt) sowie die Konfiguration der Gegenstelle (MDI/MDIX) werden automatisch erkannt und der eigene Port entsprechend konfiguriert. Alle Auto-Uplink Ports können so als Uplink Port genutzt werden.
Netzwerkgeräte, die Auto-Uplink nicht unterstützen, verfügen über einen speziell gekennzeichneten Uplink-Anschluss.

 

Auto-Negotiation

Durch Auto-Negotiation können sich Netzwerkkarten bzw. Hubs/ Switches automatisch auf die Konfiguration der Gegenseite, d.h. auf die Geschwindigkeit 10/ 100/ 1000 Mbit/s und den Duplex-Modus Half Duplex/ Full Duplex einstellen.

 

Auto-Sensing

Auto-Sensing bezeichnet die automatische Anpassung an die 10, 100 oder 200 Mbps Arbeitsweise eines Netzwerks. Das heisst, dass der Adapter oder Switch installiert, verbunden und einmal konfiguriert werden kann und funktioniert, ohne dass Hard- oder Software ausgetauscht oder angepasst werden muss. Somit können in einem Netz Netzwerk-Karten unterschiedlicher Geschwindigkeiten verwendet werden. Der Switch erkennt und selektiert automatisch die richtige Geschwindigkeit für die Übertragung. Dies gilt sowohl für Half- wich auch für Full-Duplex.

 

AUX

Auxiliary

Der AUX-Eingang ist ein Ton-Signal-Eingang an den meisten Verstärkern, Endstufen, Autoradios usw. an welchen externe Signalquellen wie beispielsweise MP3-, CD-, MD- oder Kassetten-Spieler.

Sowie einen AUX-Eingang verfügen viele Geräte auch über einen AUX-Ausgang um das wiedergegebene Signal auf einen weiteren Verstärker zu führen.

Die Ausführungen dieser Anschlüsse sind meistens RCA/Cinch-Kupplungen oder 3.5 mm Stereo-Jack-Kupplungen realisiert. Es sind aber auch andere Anschlüsse wie zum Beispiel XLR oder 6.3 mm Stereo-Jack möglich, welche hauptsächlich im Pro-Akustik-Bereich zu finden sind. 

 

AVI

Audio Video Interleave

"Audio Video Interleave" heisst nichts anderes, als dass Audio- und Videodaten ineinander verzahnt, also "interleaved" abgespeichert werden. Die erste Definition von AVI ist so alt wie die Multimedia-PCs. Das Format wurde von Microsoft als einheitliche Lösung für die Wiedergabe von kurzen Videoclips geschaffen.

Im Gegensatz zu anderen damals üblichen Animationsformaten wurde bei AVI die sogenannte Keyframe-Technik eingesetzt. Dabei wird lediglich jedes 12. bis 17. Bild (abhängig vom Bildinhalt) als Vollbild gespeichert. Für die dazwischen liegenden Bildinhalten werden nur die Unterschiede zum jeweils vorhergehenden Bild angegeben. Auch wenn diese ersten Definitionen alles andere als zukunftsträchtig klingen, gelang dem AVI-Format doch sehr schnell ein beachtlicher Siegeszug. Ein Grund dafür ist sicherlich die Tatsache, dass AVI als Bestandteil von "Video für Windows" bald fest mit Windows verknüpft war. Die entsprechenden Treiber standen und stehen für Endbenutzer kostenlos zur Verfügung.

Die grosse Verbreitung brachte es mit sich, dass AVI sehr bald als Standardformat für die damals boomenden Multimediaanwendungen galt. Denn ein AVI-Video konnte auf so gut wie jedem Windows-PC abgespielt werden. Mit den immer leistungsfähiger werdenden PCs wuchs auch die Definition von AVI. Die anfänglichen relativ engen Grenzen wurden immer stärker erweitert, und durch die offene Konzeption war es möglich, AVI weiter zu verbessern. Entsprechend wuchs auch die Nachfrage nach Software, mit der es Entwicklern und Anwendern selbst möglich war AVI-Dateien zu erzeugen. Die ersten Versionen von Videobearbeitungsprogrammen wie Adobe Premiere und Ulead Media Studio erblickten das Licht der Welt und wurden begeistert begrüsst. Waren damit doch endlich jene "Spielzeuge" geboren, die es ermöglichten, AVI-Clips mit möglichst vielen atemberaubenden Effekten zu produzieren. Denn genau das war die ursprüngliche Ausrichtung jener Programme, die heute für den digitalen Videoschnitt so hoch gepriesen werden. Es handelte sich dabei um Multimedia-Tools zur Erzeugung von kurzen, effektvollen AVI-Clips.

 

 

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